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Im Test: Nokia N900 mit Maemo 5


28. November 2009 09:33

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Das N900 ist das erste Smartphone oder besser formuliert der erste Mini-Computer von Nokia, der Maemo 5 als Betriebssystem einsetzt. Die Leistungsdaten sind ebenso beeindruckend wie die Offenheit des Systems. Ich habe mir das N900 ganz genau angesehen …

Ich möchte in diesem Testbericht die technischen Daten des N900 nicht mehr wiederholen (die stehen ohnehin ausführlich auf der Produktseite), sondern gleich in medias res gehen.

Verarbeitung, Ausstattung, Gewicht plus ein Rundgang ums Gerät
Beginnen wir beim Gerät selbst. Die Verarbeitung scheint in Ordnung zu sein, ebenso wie der Schiebe-Mechanismus für die Tastatur. Das N900 hinterlässt einen massiven Eindruck, was sich leider auch in einem ‘heftigen’ Gewicht von knapp über 180 Gramm bestätigt. Aber Zahlen sind die eine Sache, das Live-Anfühlen ist der entscheidende Faktor. Von der Länge (ca. 11 cm) und von der Breite (ca. 6 cm) her hätte es für ein Gerät mit einem 3.5″ Touchscreen Idealmaße. Lediglich die Dicke (auch aufgrund der eingebauten Schiebetastatur) von fast 2 cm sorgt für das gewaltige Auftreten. Darüber kann man vielleicht hinwegsehen. Was ich aber stark kritisiere, das ist das Gewicht. Ich habe keine Ahnung, warum das N900 so schwer ist. Hier wäre – bei Folgemodellen – ein Abspecken mehr als wünschenswert.

Bevor ich mit euch einen Rund’gang’ ums Gerät mache, sollte ich gleich erwähnen, dass das N900 hauptsächlich für die Bedienung im Querformat ausgelegt ist. Somit beziehen sich die Angaben der Richtung immer darauf.
• Links und rechts befinden sich die Stereo-Lautsprecher. Links darüber hinaus der microUSB-Stecker, rechts der Schiebetaster für die Bildschirmsperre, die 3.5mm AV-Buchse und der Einschub für den Stift.
• An der Oberseite gibt es – von links nach rechts – die Wippe für die Regelung der Lautstärke, den Ein/Aus-Schalter, die Kamerataste sowie Infrarot.
• An der Rückseite (Akkudeckel) sind die 5-Megapixel-Kamera (mit Schiebeschutz für die Linse) sowie der ausklappbare Standfuss vorhanden. Unter dem Akkudeckel befinden sich die Halterung für microSD sowie – unter dem Akku – der Einschub für die SIM-Karte.
• Die Vorderseite wird (fast) komplett vom 3.5″ Bildschirm eingenommen. Es gibt keine zusätzlichen Tasten. Teilweise kaum zu bemerken sind der Annäherungssensor, die VGA-Kamera für Videotelefonate, der Lautsprecher für Telefonate, das Benachrichtigungslicht und der Sensor fürs Umgebungslicht.

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Der große 3.5″ Bildschirm mit Touch und hoher Auflösung
Das N900 besitzt einen resistiven Touchscreen, der mit den Fingern oder dem Stift (oder was auch immer) bedient werden kann. Gegenüber einem transistiven Bildschirm bedeutet dies, dass man um einen Hauch stärker antippen muss, was aber durch eine höhere Genauigkeit ‘belohnt’ wird. Ich will da jetzt gar nicht näher die beiden Technologien beleuchten, welche da ‘besser’ oder ’schlechter’ ist. Sie sind beide gut, aber verschieden in der Bedienung. Manche Anwender mögen die eine Technologie, manche Anwender die andere. Wenn es euch wichtig erscheint, so probiert es einfach vor dem Kauf selbst aus. Ich persönlich mag beide Varianten.
• Die Bildschirmdiagonale beträgt 3.5″, das sind umgerechnet ca. 8.9 Zentimeter. Geboten wird dabei eine sehr hohe Auflösung von 800×480 Pixel.
• Die Qualität des Bildschirms ist tadellos. Selbst bei Sonnenschein ist alles wunderbar abzulesen. Da gibt es nicht zu meckern.
• Die Steuerung der Helligkeit erfolgt in der – mit einem Klick zugänglichen – Statusbar und kann in fünf Stufen geregelt werden. Auf Wunsch automatisch durch den Umgebungslichtsensor geregelt.
• Die Hintergrundbeleuchtung wird automatisch abgeschaltet. Die Zeitspanne kann in den Einstellungen festgelegt werden. Zur Auswahl stehen 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute oder 2 Minuten. Zudem kann – auf Wunsch – die Beleuchtung während des Ladens immer eingeschaltet bleiben.
• Rechts an der Seite befindet sich – wie schon erwähnt – der Schiebetaster zum manuellen Ein/Ausschalten der Bildschirmanzeige. Darüber hinaus gibt es einen nett gemachten Touch-Scroller zum Entsperren des Bildschirm.
• Die Anzeige am Bildschirm erfolgt fast ausschließlich im Querformat. Lediglich die Telefonie-Applikation dreht automatisch ins Hochformat. Das ist mein Hauptkritikpunkt am Betriebssystem. Viele Programmen wären nämlich im Hochformat ebenfalls angenehm. Vielleicht kann man das bald mit einem Update ändern! Die Bildschirmanzeige könnte ja automatisch gedreht werden, wenn man das Gerät dreht. Das N900 besitzt nämlich einen eingebauten Bewegungssensor. Ob dies auch in der Praxis klappt, das hängt von den Applikation ab.
• Wie es sich so gehört, bietet das N900 ‘Kinetic Scrolling’.
• Ob der Bildschirm für Kratzer anfällig ist, war schon seit den ersten Prototypen ein Thema. Ich habe bisher keinen einzigen Kratzer am Display, obgleich ich es provoziert habe. Wer das N900 aber in der Hosentasche zusammen mit Schlüsseln trägt, der sollte über ein Folie nachdenken. Denn “Vorbeugen ist besser als Bohren”. Ich werde den Dauertest ohne Folie machen und bei Kratzern dann in den Neuigkeiten berichten.
• Zwei Wünsche hätte ich dennoch: Ein AMOLED-Bildschirm würde einem Nachfolger des N900 perfekt ‘passen’. Und es wäre im Gehäuse Platz für einen noch größeren Bildschirm – z.B. 3.8″.

5-Megapixel Autofokus-Kamera mit Carl Zeiss Optik und Dual LED
Das N900 besitzt die gleiche 5-Megapixel-Kamera mit Carl Zeiss Optik und Tessar Linse, die sich schon in zahlreichen Nokia Symbian S60-Smartphones (z.B. N96, N97, N97 mini, 6710 Navigator, …) bewährt. Die wichtigsten Eckdaten: CMOS-Sensor, Autofokus (Kamerataste mit zwei Druckpunkten, Hilfslicht), zwei LED-Blitzlichter (für 4:3 und 16:9), eine maximale Auflösung von 2.560×1.920 Pixel bei Fotos (JPEG/EXIF-Format) und 848×480 Pixel bei Videos, eine Brennweite von 2.8/5.2, ein Schärfebereich von 10 Zentimeter bis unendlich sowie ein 3-fach Digitalzoom.
• Die Kamera-Applikation wird automatisch durch Öffnen bzw. Schließen der Kamera-Abdeckung gestartet bzw. geschlossen.
• Der komplette Bildschirm dient bei Aufnahmen als Sucherbild – sowohl für Fotos als auch für Videos.
• Was ich mir beim Fotografieren noch wünschen würde, das wäre ein Bildschirm-Auslöser.
• Integriert ist ein eigener Foto-Editor zum flotten Bearbeiten der Aufnahmen direkt am N900. Das ist oftmals ganz hilfreich, ersetzt aber – bei Bedarf – kein Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Photoshop Elements, wie ich es verwende) am PC.

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• Interessant ist die Funktion ‘Tag Cloud’. Damit lassen sich Fotos gleich nach der Aufnahme mit Schlagworten versehen. Die möglichen Tag-Formate sind XMP und IPTC.
• Unterstützt wird auch Geotagging, d.h. die aktuelle GPS-Position wird auf Wunsch dem Foto automatisch (ins EXIF) hinzugefügt. Damit lassen sich die Fotos nachher punktgenau auf einer Landkarte anzeigen. Ist meine liebste Funktion beim Fotografieren.
• Fotos & Videos lassen sich direkt – standardmäßig – auf beliebten Web-Services veröffentlichen. Beispielsweise auf Ovi Share, Flickr oder Facebook. Einfach in den Einstellungen unter ‘Freigabekonten’ die persönlichen Zugangsdaten eingeben.
• Es stehen beim Fotografieren mehrere Aufnahmemodi bereit: Automatik, Porträt, Video, Makro, Landschaft oder Action.
• Sehenswert sind die 16:9-Videoaufzeichnungen mit einer maximalen Auflösung von 848×480 Pixel (ich habe mich bei der Zahl 848 nicht vertippt; das ist wirklich eine Standardauflösung – wußte ich vorher auch nicht) und bei 25 Frames pro Sekunde.
• Das N900 unterstützt Video-Sharing (Echtzeitübertragung von Videos während eines Telefongesprächs). An Formaten stehen .mp4, .avi, .wmv und .3gp sowie an Codecs H.264, MPEG-4, Xvid, WMV und H.263 bereit. Bei Video-Streaming sind dies H.264, MPEG-4, Xvid, WMV, H.263 in .avi-, .mp4-, .wmv-, .asf- und .3gp-Containerdateien.
• Sowohl bei Fotos als auch bei Video gibt es dank des schnellen Prozessors in punkto Geschwindigkeit nichts so bemängeln, Alles läuft schnell und flüssig.
• Es steht zwar ein 3-fach Digitalzoom bereit, der aber in der Praxis gleich wieder zu vergessen ist (was für alle Digitalkameras gleichermaßen gilt). Hier wäre ein optischer Zoom mehr als wünschenswert!
• Was ich noch aus der Praxis berichten kann: Die Qualität der Fotos ist bei guten Lichtverhältnissen wunderbar. Sobald aber mit Blitz fotografiert werden muss, sinkt leider die Qualität im Automatikmodus. Was mir ganz besonders taugt, das sind die Videoaufnahmen.

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Schneller Prozessor mit Unterstützung
Im N900 arbeitet ein Texas Instruments OMAP 3430 Prozessor mit ARM Cortex-A8 600 MHz Chipset. Zur Veranschaulichung: Dieser ist allein von der Prozessorleistung her schon zirka dreimal so schnell wie der Prozessor im Nokia N97. Zusammen mit dem Maemo 5 Betriebssystem, dem 1 GB Applikationsspeicher und dem PowerVR SGX530 Graphics Accelerator mit voller Unterstützung von OpenGL ES 2.0 sowie OpenVG kann man es in einem einzigen Wort zusammenfassen: gewaltig! Das N900 ‘putzt’ in dieser Zusammenstellung alles, was derzeit am ‘Smartphone’-Markt erhältlich ist!

Kommunikation: HSPA, WLAN, Bluetooth, USB, Infrarot
Das Quadband N900 liefert alle Möglichkeiten, die derzeit für eine Kommunikation aktuell sind:
• GSM, GPRS, EDGE, UMTS und HSPA (HSDPA mit maximal 10 Mbit/s beim Herunterladen, HSUPA mit maximal 2 Mbit/s beim Hochladen).
• WLAN 802.11 b/g mit WLAN-Sicherheit (WEP, WPA, WPA2) und einem WLAN-Assistenten zur automatischen Suche und zum automatisierten Verbinden mit WLAN-Hotspots.
• Das N900 kann via USB als Datenmodem für den PC verwendet werden.

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• Mit an Bord ist Bluetooth in der Version 2.1 mit folgenden Profilen: Handsfree (HFP), Headset (HSP), Advanced Audio Distribution (A2DP), Audio/Video Remote Control (AVRCP), File Transfer Specification (FTP) sowie Object Push (OPP).
• Es steht Unterstützung für UPnP (Universal Plug and Play) bereit.
• microUSB wird sowohl zum Laden als auch zum Synchronisieren und für Verbindung zum PC verwendet, Geboten wird Highspeed USB 2.0, d.h. ideal zum Überspielen von Fotos, Musik, Karten, Dateien und so weiter. Zudem kann das N900 als USB-Massenspeicher am PC genutzt werden.
• Der Datenzähler ist bei den Einstellungen unter ‘Telefon’ zu finden.
• Eine generelle Roaming-Warnung ist bei Daten aktivier- oder abschaltbar.

Tastatur, Slider, Texteingabe
Das N900 verfügt über eine eingebaute Tastatur, die ausschiebbar ist. Es handelt sich dabei um eine vollwertige’ QWERTZ-Tastatur mit 38 Tasten und Doppelbelegung.
• Beim Schreiben auf der Tastatur steht das Gerät so halbwegs stabil (die Abdeckung der Kamera stört ein wenig für ein ganz flaches Aufliegen am Tisch), ist aber stark rutschgefährdet.
• Ich bevorzuge das Tippen mit den beiden Daumen.
• Tastaturen sind eine subjektive Angelegenheit. Ich kann daher keine allgemeine Beurteilung abgeben. Mein Rat lautet daher immer: Vor dem Kauf ausprobieren!
• Mir persönlich gefällt die Tastatur viel besser als die vom N97, kommt aber – für meine Arbeitsweise – nichts ans E71/E72 (hat aber einen anderen Formfaktor) heran. Für eine Schiebetastatur kann ich damit aber ganz gut leben!
• Die Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung, die automatische über einen Lichtsensor gesteuert wird.
• Die Tastatur hat kein Navipad. Mir persönlich geht es nicht ab, manchen Anwender vielleicht aber schon.
• Zahlreiche Sonderzeichen sind über die Taste ‘Sym’ einfügbar.
• Ist der Bildschirm abgeschaltet, so wird dieser beim Aufschieben der Tastatur automatisch aufgedreht.
• Ist die Tastatur herausgeschoben, so kann ausschließlich darüber eingegeben werden. Ist die Tastatur eingeschoben, so steht – auf Wunsch – eine Bildschirm-Volltastatur im Quermodus bereit. Das Layout dieser Bildschirmtastatur kann in den Einstellungen geändert werden (z.B. von QWERTZ auf QWERTY) – ganz nach Belieben und Anforderungen.
• Schiebt man die Hardware-Tastatur heraus, so verschwindet sogleich die Tastatur am Bildschirm.
• Es stehen diverse Einstellmöglichkeiten bereit, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind. Dazu gehören: virtuelle Quertastatur, Wortvervollständigung, automatische Großschreibung sowie Leerstelle nach Wort einfügen. Darüber hinaus können die 1. und 2. Sprache sowie das 1. und 2. Wörterbuch festgelegt werden.
• Wer will, der kann beim Tippen auf der Bildschirm-Tastatur ein taktiles Feedback aktivieren. Manche Anwender brauchen eine Rückmeldung beim Schreiben am Bildschirm.
• Ein längeres Drücken stellt die Feststelltaste aktiv bzw. vice versa.
• Es stehen über die Tastatur eine Menge an Shortcuts bereit. Ich habe diese als Fixservice rechts außen (etwas nach unten scrollen) aufgelistet.
• Es stehen in der deutschen Version leider nur zwei Pfeiltasten (rechts unten) zur Verfügung, die doppelt belegt sind. Man wird sich zwar in der Praxis daran gewöhnen, lieber wären mir aber trotzdem vier Pfeiltasten gewesen (so wie beim QWERTY-Layout).

Zur Wiedergabe von Musik, Video und Internetradio
Das N900 besitzt standardmäßig einen Media Player, der die Wiedergabe von Musik, Video und Internetradio bietet. Die Verwaltung der Medien erfolgt dabei vollautomatisch.

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• Es stehen zahlreiche Formate für die Musik-Wiedergabe bereit – beispielsweise MP3, WMA, AAC, M4A, WAV und optional Ogg Vorbis.
• Die optische Aufbereitung ist ansprechend gelungen. So kann man beispielsweise in den Covern der Alben bequem mit Kinetic Scrolling navigieren.
• Es werden Musik-Zusatzinformationen (Metadaten – ID3-Tags, Albumcover) angezeigt.
• Unterstützt werden auch Audio-Streaming sowie Musik-Streaming über UPnP.
• Klingeltöne können in den Formaten WAV, MP3, AAC oder eAAC abgespielt werden.
• Die Regelung der Lautstärke passiert über die Wipptaste an der Oberseite des N900.
• Die Wiedergabe von Musik erfolgt entweder über die eingebauten Stereo-Lautsprecher (sind ob der Größe gar nicht so schlecht), über die 3.5mm Audiobuchse (beispielsweise über Kopfhörer oder Aktivlautsprecher), via Bluetooth oder über den eingebauten UKW-Sender.
• Es steht im Media Player kein Equalizer bereit. Mir persönlich geht das nicht ab.
• Was mir aber abgeht, dass ist die bequeme Verwaltung von Wiedergabelisten. Das ist einfach unpraktisch gelöst.
• Der Media Player wird über den Bildschirm gesteuert, da es leider keine Multimedia-Tasten gibt.

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• Positiv: Die Lautstärke lässt sich in 1%-Schritten regeln.
• Dank des qualitativ hochwertigen Bildschirms bereitet auch das Ansehen von Videos am Gerät Vergnügen. Wer will, der kann das N900 direkt an einen Fernseher oder Monitor oder Beamer anhängen (die TV-Out-Funktion an der 3.5mm AV-Buchse macht dies möglich) und Videos im 16:9 Format genießen. Super!
• Das N900 bietet Support für DLNA.org. DLNA steht für ‘Digital Living Network Alliance’ und sorgt sich – salopp formuliert – ums Streaming im Home-Netzwerk.
• Der Media Player ermöglicht auch die Wiedergabe von DivX/XviD.
• Die mitgelieferten Stereo-Kopfhörer eignen sich sowohl zum Musikhören als auch zum Telefonieren. Qualität ist ausreichend, aber nicht ‘berauschend’. Was mir fehlt, das sind Multimedia-Tasten zum bedienen des Media Players.
• Dank des großen internen Speichers (32 GB) und der wechselbaren microSD-Speicherkarten (aktuell mit 16 GB, maximal mit 32 GB) lassen sich Unmengen an Songs und Videos mitnehmen.

Speicherplatz in Hülle und Fülle
Das N900 bietet Speicherplatz in Hülle und Fülle. Das beginnt beim eingebauten Hauptspeicher (1 GB), geht über den internen Flash-Speicher (32 GB) und endet bei microSD (maximal je 32 GB). Aber der Reihe nach:
• Standardmäßig verfügt das N900 über insgesamt 1 GB Programmspeicher. Im Gegensatz beispielsweise zu Symbian S60 gibt es bei Maemo 5 aber keinen fixen Arbeitsspeicher, sondern einen virtuellen. Vereinfacht formuliert: Aktive Aufgaben und Prozesse bleiben im RAM, inaktive oder selten genutzte werden in den ‘Swap’ verschoben. Dafür stehen beim N900 zusätzlich zu den 256 MB Flash-RAM noch 768 MB an schnellem ‘Swap’ (NAND Speicher) bereit. Das ist auch der Grund, dass das Smartphone kaum langsamer wird, selbst wenn Dutzende Applikationen gleichzeitig laufen.

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• Der interne 32 GB große Flash liefert jede Menge Speicherplatz – beispielsweise für Musik, für Videos, für Daten, für Landkarten, …
• Reicht dies immer noch nicht aus, steht zusätzlich noch microSD zur Verfügung. Selbstverständlich HC-fähig, d.h. es können Speicherkarten mit einer maximalen Kapazität von 32 GB verwendet werden. Aktuell sind microSD-Speicherkarten mit 16 GB verfügbar. Der Einschub für die Speicherkarte befindet sich unter dem Akkudeckel. Die Karten können problemlos im laufenden Betrieb gewechselt werden.

Eingebauter A-GPS-Empfänger für vielfältige Möglichkeiten
Das N900 besitzt einen eingebauten A-GPS-Empfänger. Das A vor dem GPS steht für ‘Assisted’ und bedeutet, dass Hilfsdaten benutzt werden können, um die Positionsbestimmung zu beschleunigen. Diese Daten werden – wenn man das will – über Internet geladen. Dazu wird ein spezieller Server von Nokia (supl.nokia.com) verwendet, der bereits in den ‘Standort-Einstellungen’ definiert ist.
• Der A-GPS Empfänger funktioniert mit allen Programmen, die den integrierten GPS-Empfänger ansprechen können und auch ohne Mobilfunk. Nur dauert es ohne die Unterstützung via Web länger, bis die Daten der Satelliten verfügbar sind. Ich empfehle daher dringend, das ‘Assisted’ unbedingt zu nutzen (Achtung bei Roaming!).

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• Die Bestimmung der aktuellen Position (mit aktivierter Netzunterstützung) ist flott und zuverlässig.
• Einsatzgebiete des GPS-Empfängers sind beispielsweise GPS-gestützte Landkarten, GPS-Navigation, Location Based Services, Standort-Status bei sozialen Netzwerken oder Geotagging bei Fotos.
• Standardmäßig installiert ist Ovi Karten, allerdings ohne sprachgesteuerte GPS-Navigation. Ich verstehe leider nicht, warum Nokia dies nicht anbietet. Ich berichte selbstverständlich, sobald sich an diesem ‘bedauerlichen’ Zustand etwas ändert!

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E-Mail / Messaging inklusive Mail For Exchange
Das N900 bzw. Maemo 5 verfügt über einen eingebauten E-Mail Client, der beispielsweise folgende Möglichkeiten liefert: Verwaltung von bis zu zehn E-Mail-Konten, mehrere Protokolle (Exchange, IMAP4, POP3, SMTP), Unterstützung für Microsoft Outlook-Synchronisierung (von Kontakten, Kalender und Notizen) sowie Unterstützung für E-Mail-Anhänge und für HTML-E-Mails.
Darüber hinaus steht Mail For Exchange bereit, damit es auch – so halbwegs – bei der Synchronisation mit einem Microsoft Exchange-Server klappt.

Vollwertiger Web-Browser powered by Mozilla
Ein Highlight ist der standardmäßige Web-Browser, der keine Kompromisse eingeht. Es handelt sich um einen vollwertiger Web-Browser powered by Mozilla (kennen wir auch von Firefox, den es übrigens auch fürs N900 gibt) mit Support für Adobe Flash Player 9.4 (10.1 folgt dann nächstes Jahr) sowie Unterstützung für AJAX (Javascript, XML), HTML, XHTML, CSS oder wie die Technologien auch immer heißen mögen. Da gibt es (fast) keinen Unterschied mehr zum Web-Browser am Notebook. Außer vielleicht bei der maximal Auflösung von 800×480 Pixel; aber um soviel sind Netbooks dann auch wieder nicht hochauflösender (i.d.R. 1.024×576 Pixel).

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• Zum Web-Browser lassen sich bei Bedarf XPI-basierende Add-ons installieren.
• Private Daten wie Passwörter, Cache, Cookies & Co sind einzeln oder gesammelt löschbar. Die Passwörter sind dabei praktischerweise extra ausnehmbar.
• Der Web-Browser kann mit den Fingern oder dem Stift bedient werden.
• Kreisbewegungen mit dem Finger am Bildschirm vergrößern bzw. verkleinern die Ansicht einer Website (je nachdem, in welche Richtung gedreht wird).
• ‘Wischt’ man mit dem Finger von links kommend in den Web-Browser, so wird der Cursor-Modus aktiviert. Es erscheint ein kleiner Mauszeiger am Bildschirm, denn man mit dem Finger (oder dem Stift) verschieben kann. Das erleichtert oftmals die Auswahl auf Webseiten.
• ‘Wischt’ man mit dem Finger von rechts kommend in den Web-Browser, so wird die Historie geöffnet. In der können wir dann bequem blättern.

Unterstützung für Nokia Ovi Services
Das N900 unterstützt auch schon manche Ovi Services wie beispielsweise Ovi Share oder Ovi Dateien. Dazu ist eine einmalige Anmeldung notwendig. Wer noch keinen Nokia / Ovi Account hat, der sollte sich sogleich einen Benutzernamen unter www.ovi.com holen.

Applikationen jetzt und künftig
Maemo 5 ist ein junges Betriebssystem. Standardmäßig ist viel dabei, optional schon so manches erhältlich. Die Entwickler-Community (Stichwort Linux) ist gerade im Aufbau und da werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch jede Menge toller Software – vielfach als Open Source – bekommen.
• Was beim N900 standardmäßig oben ist: Kalender, Kontakte, Fotos, Telefon, Kamera, Gespräche (SMS, Instant Messaging), Uhr, Wecker, Rechner, Notizen, PDF-Reader, Dateimanager, RSS, Skizze, Backup sowie Spiele (Blocks, Chess, Marbles, Mahjongg).
• Alle Programme werden im Programm-Manager verwaltet. Dazu gehören das Herunterladen, das Deinstallieren und das Aktualisieren.

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• Programm stehen in unterschiedlichen Programmkatalogen bereit (lassen sich auch manuell hinzufügen bzw. deaktivieren) und sind in Kategorien (z.B. Büro, Multimedia, Internet, Programmierung, Spiele, Desktop oder Dienstprogramme) unterteilt.
• Der Programm-Manager benachrichtigt uns automatisch bei Updates. Egal ob es sich um Updates vom System oder von externen Applikationen handelt.
• Es gibt für Maemo 5 auch einen eigenen Ovi Store. Die Verwaltung der Programme erfolgt aber auch hier immer im Programm-Manager.
• Updates des Betriebssystem können via FOTA (Firmware-over-the-Air) oder über den Nokia Software Updater am PC erfolgen. Gibt es ein neues Firmware-Update, so bekommt man eine Benachrichtigung vom Programm-Manager. Firmware-Updates sind ohne Daten/Programm-Verlust möglich – ich empfehle aber trotzdem vorher zu sichern.

Panorama Desktop mit Themen, Widgets, Shortcuts, Lesezeichen und Kontakten
Der Panorama Desktop, genau genommen sind es deren vier an der Zahl, erlaubt die freie Platzierung von  Widgets (z.B. RSS, Kalender, Wetter, Standort, Facebook, …), von Shortcuts (für standardmäßige und installierte Programme), von Lesezeichen (im Web-Browser) und von Kontakten.
• Der Desktop kann mit wählbaren Themen optisch individualisiert werden. Im Web gibt es schon ein paar davon. Das Angebot an Themen und Hintergrundbildern aller Art wird in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich ‘explodieren’.

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• Auf Wunsch kann jedem der vier Desktops ein eigenes Hintergrundbild (Wallpaper) zugeordnet werden.
• Nettes Details: Kontakt-Shortcuts zeigen beispielsweise auch gleich den Status der Person.
• Die Widgets, Shortcuts, Lesezeichen und Kontakte lassen sich frei am Bildschirm platzieren, zwischen den Desktops verschieben oder bei Bedarf überlappen.
• Der Panorama Desktop wird ausschließlich im Querformat angezeigt und kann nach links oder nach rechts per Touch durchgeblättert werden.
• Mir persönlich sind vier ‘Homescreens’ zu wenig. Ein paar mehr davon wären eine feine Sache.

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Ich mag sie: Die ‘Status Bar’ sorgt für einen schnellen Überblick
Gleich rechts neben der – ganz links oben befindlichen – Menütaste werden die aktuelle Uhrzeit, die Empfangsqualität, der Akkustand sowie weitere Informationen angezeigt. Tippt man auf diesen Bereich, so öffnet sich die Status Bar mit maximal acht Einträgen (sind es mehr, so werden diese automatisch ausgeblendet). Die Anzahl hängt davon ab, welche Service aktiv sind und welche nicht. Dazu gehören beispielsweise Uhr/Kalender, Netzwerk, Internet-Verbindung, WLAN, Bluetooth, Mail For Exchange, Akku, USB, Präsenz, Profile und noch so manches mehr.
Instant Messaging, Verfügbarkeit, Standort & Co.
Instant Messaging ist direkt ins Betriebssystem integriert und gleich den Kontakten zugeordnet. Die Darstellung von IM-(Chat-)Mitteilungen (ebenso wie die SMS) werden in Form von Konversationssträngen angezeigt.

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In der Verfügbarkeit (ist mit zwei Klicks über die Statusbar aufrufbar) werden alle Konten gesammelt – beispielsweise Google Talk, Ovi, Skype oder SIP. Darüber hinaus stehen folgende Möglichkeiten bereit:
• Status: Online, Besetzt oder Offline.
• Persönliche Statusmeldung.
• Mein Standort: nicht anzeigen, Stadtebene, Bezirksebene oder Straßenebene.
Das möge an dieser Stelle mal genügen. Weitere Informationen stehen dann in den diversen Praxis-Workshops.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder XING
Da am N900 ein vollwertiger Browser und ein hochauflösender Bildschirm zur Verfügung stehen, braucht man keine eigenen Applikationen für soziale Netzwerke. Ich nutze beispielsweise Facebook, Twitter und XING direkt in der vollen Version. Die entsprechenden Zugangsdaten lassen sich direkt im Web-Browser speichern.
Es wird aber sicherlich künftig auch spezielle Applikationen für soziale Netzwerke geben, die man dann alternativ oder ergänzend verwenden kann – oder auch nicht.
Interessant sind aber sicherlich die Widgets für den Desktop. Für Facebook ist solch ein Widget schon standardmäßig dabei, um die aktuellen Statusmeldungen – scrollend – im Überblick anzuzeigen.

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Ein paar Worte zum Akku und zum Stromverbrauch
Das N900 wird mit einem 1.320 mAh Wechselakku (BL-5J) ausgeliefert. Ob der Leistung scheint mir dies ein wenig schwach dimensioniert – ich meckere aber bei jedem Akku. Zumindest 1.500 mAh hätte ich mir aber schon erwartet.
In der Praxis sieht dann die Sache wie folgt aus: Wie immer kommt es darauf an, welche Kommunikationsformen in welcher Intensität genutzt werden. Bluetooth kann man mittlerweile vom Stromverbrauch her fast vernachlässigen. WLAN ist auch so halbwegs im Griff. Was enorm am Akku saugt, dass sind HSPA (speziell bei aktivierter Push-Funktionalität) und GPS. Bei Vollbelastung schaffe ich keinen ganzen Arbeitstag (klappt aber auch bei anderen Smartphone nicht). Bei ‘normaler’, leicht intensiver Nutzung sollte der Tag drinnen sein.
• Der Netzadapter wird über microUSB angeschlossen. Das Laden kann auch via USB-Kabel über den PC erfolgen.
• Mein Wunsch wäre eine Akkuanzeige in Prozent. Die jetzigen Balken sind mir zu unberechenbar. Aber vielleicht schreibt ja jemand bald solch ein Tool fürs Statusmenü.
• Tipp: Legt euch ein – optional erhältliches – Micro-USB-Ladekabel für den Zigarettenanzünder zu. Meines liegt schon im Auto.

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Möchte ich nicht mehr missen: TV-Ausgang
Eine tolle Funktion ist der TV-Ausgang, also die Möglichkeit via der 3.5mm AV-Buchse den Bildschirminhalt auf einen Fernseher, einem Monitor oder einen Beamer auszugeben. Das passende Kabel ist im Lieferumfang enthalten – eventuell notwendige Adapter sind sicherlich im Fachhandel erhältlich.
• Die Ausgabe erfolgt im Format 16:9 mit einer Auflösung von 800×480 Pixel.
• Einsatzgebiete sind beispielsweise Präsentationen, Software-Demonstrationen oder Videos.
• Nett wäre, wenn über TV-Out – wie beispielsweise bei Netbooks – eine etwas höhere Auflösung möglich gewesen wäre. Ich weiss aber nicht, ob das auch technisch realisierbar wäre.

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Synchronisation über Kabel und/oder Over-the-Air
Es stehen mehrere Möglichkeiten bereit, um Kontakte, Termine, Aufgaben oder Notizen zwischen dem N900 und einem Server oder Desktop zu synchronisieren. Ohne ins Details zu gehen oder Erfahrungsberichte zu haben, sind dies die Synchronisation mit Exchange (über Mail For Exchange), mit Google (über ActiveSync von Mail For Exchange), via USB mit Windows PCs (über die Nokia PC Suite) oder via OTA (Over-the-Air) mit Web-Services. Achtung: Nicht jede der oben angeführten Möglichkeiten unterstützt alle Funktionen. So kann beispielsweise Mail for Exchange keine Notizen synchronisieren.
• Wie es mit Linux PCs aussieht, weiß ich leider nicht. Da wird es aber sicherlich bald passende Informationen dazu geben.
• Ob es ein iSync-Plugin für den Mac geben wird, ist mir leider nicht bekannt. Aber vielleicht entwickelt auch Mark/Space bald ein ‘The Missing Sync for Maemo’.

Wie schaut’s bei Office-Dokumenten aus?
Anführen möchte ich auch das Thema Office-Dokument – also Word, Excel, PowerPoint und PDF.
• Standardmäßig steht ein PDF-Reader bereit, der ganz gut funktioniert.

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• Optional erhältlich ist ‘Documents to Go’ von DataViz zum Ansehen von Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten. Diese Applikation ist kostenpflichtig.
• Bald erhältlich dürfte von Nokia selbst ein Open Source Office-Paket sein, das auf KOffice basiert. Mehr dann in einem eigenen Testbericht, sobald es verfügbar ist.
• Was sich aus der im Sommer 2009 geschlossenen Kooperation zwischen Microsoft und Nokia für Maemo 5/6 ergibt, das ist mir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Bunt gemischt: ein paar weitere Informationen und Erfahrungen
• Es stehen lediglich zwei Profile bereit: Allgemein und Stumm (jeweils mit individuellen Einstellungen). Man kann auch keine eigenen Profile hinzufügen.
• Ein LED-Benachrichtigungslicht neben dem Bildschirm steht für diverse – einzeln aktivierbare – Anzeigen bereit: Gerät eingeschaltet, verpasster Anruf, Textmitteilung empfangen, E-Mail erhalten, IM erhalten, Akku wird geladen und/oder andere Benachrichtigungen.
• Die Benachrichtigungs-LED kennt drei Statusfarben: Grün = Batterie ist voll geladen, Orange = Batterie lädt, Blau = Benachrichtigung von Applikationen.
• Wer die diversen Antennen suchen sollte: GSM befindet sich auf der rechten Seite, WLAN/Bluetooth oben und GPS links oben (von vorne gesehen im Quermodus).

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• Das N900 beherrscht ‘Smart Dialing’. Das heißt, man beginnt den Namen der gesuchten Person zu schreiben und in Echtzeit werden am Bildschirm gleich die passenden Kontakte angezeigt.
• Oben am Gerät befindet sich – wie schon zu Anfang beim Rundgang erwähnt – die Profil-Taste. Drückt man diese leicht, so stehen folgende Möglichkeiten bereit: Ausschalten, Gerät sichern, Allgemein / Stumm, Offline / Online Modus, Bildschirm & Tastatur sperren sowie Telefon bereit.
• Im Task Manager werden die laufenden Programme immer live (verkleinert) angezeigt. Das heißt, wenn sich in diesem Programm etwas tut, so wird dies auch in der verkleinerten Darstellung dargestellt.
• Es gibt kein direktes Anrufen der Mailbox mit der Taste ‘1′ (wie wir es von anderen Smartphones her gewohnt sind). Also gehört für die Mailbox ein eigener Kontakt angelegt, den man sich bei Bedarf zur schnellen Wahl auf den Desktop legen kann.
• Im Programm-Menü stehen leider keine Ordner bereit. Alles wird unter ‘Mehr…’ aufgelistet. Zudem kann man die Symbole darin auch nicht verschieben. Neuinstallierte Programme werden einfach am Ende hinzugefügt. Das kann nach einiger Zeit ziemlich unübersichtlich werden.
• Was mir weniger gefällt, sind die Programmsymbole. Hier hätte man etwas ‘kreativer’ sein können. Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob man diese ändern kann. Wir werden es aber bald wissen oder besser formuliert sehen.
• Zum Abschluss noch ein Satz zum Thema Spiele. Dank des schnellen Prozessors, des 3D-Grafikbeschleunigers und dem Bewegungssensor wird das Thema Spiele eine wichtige Rolle am N900 spielen. Einfach mal das kostenlos erhältliche ‘Bounce 3D herunterladen’ und spielen. Dann wird sogleich klar, was ich meine.

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Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem N900 selbst der BL-5J Akku, das AC-10 Ladegerät, der CA-146C Ladeadapter, das WH-205 Stereo-Headset, das CA-75U Video-Out Kabel sowie ein Reinigungstuch.

Zusammengefasst: Das N900 ist ein vielversprechender mobiler Computer, der besonders durch seine Schnelligkeit und den zahlreichen Möglichkeiten überzeugt. Die technischen Leistungsdaten sind beeindruckend und dank des offenen Betriebssystems Maemo 5 wird – in Zukunft – auch kein Mangel an Applikationen und Spielen herrschen. Wenn man das N900 ‘nur’ als Smartphone sieht, so ist es zu schwer, zu gross, zu wenig für den Massenmarkt optimiert und es gibt zu wenig Applikationen.
Ich sehe das N900 für die Zielgruppe Entwickler und technisch Interessierte. Wer das N900 mit dem Symbian S60-, iPhone- oder Android-Smartphone vergleicht, der vergleicht die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen – und das bekanntlich nicht zielführend. Das N900 ist ein mobiler Computer mit Telefonie-Möglichkeiten – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

www.nokia.at/n900


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum

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