Posts Tagged ‘Devices’

mobile2null

Gastbeitrag: Das Nokia N900, ein mobiler Alleskönner für alle Fälle


1. Februar 2010 09:42

Ich war durch einen Beitrag in diesem Blog in der glücklichen Lage dieses Handy zu gewinnen.

Und ich muss sagen, es gibt ein knappes, kurzes, für manche vielleicht ordinäres, Wort um das Handy zu beschreiben: GEIL.

Gestern bin ich früher von der Arbeit weg, da mich die glückliche Nachricht erreichte, dass die Post ein Packerl von Nokia gebracht hat.

Na dann ab nach Hause um 14:00 (zum Glück war mir Murphys Law dieses Mal gut gesonnt, was in der IT Branche nicht allzu oft der Fall ist).

Zuhause angekommen, das Packerl aufgerissen und gestaunt…

Ein dezente,rechteckige schwarze Verpackung mit der Aufschrift “Nokia N-Series” lachte mir entgegen.

Auf das Ding und da strahlte es entgegen: edel, stylisch und unaufdringlich zugleich: Das N900.

Raus, Akku gesucht, Sim Karte rein eingesteckt und los geht das Erlebnis.

Da mein letztes Handy ein M600i war (das bis zum Glück jetzt noch geht) war ich mehr als beeindruckt von neuen Möglichkeiten, von denen ich wusste, es gibt sie, jedoch noch nie benutzen konnte.

Denn 3 Stunden später, war ich natürlich mit WLAN online, meine Kontakte wurden mit den Kontaktdetails aus Facebook und Twitter ergänzt und und und.

Das Beste an allem: Ich sagte dem N900, “hole Kontakte” “über Bluetooth” “m600″ und schon fings an zum kopieren das lustige Ding.

Was mich fasziniert daran ist das Betriebssystem, dass unglaublich performat und sehr schnell arbeitet und reagiert.

Noch besser gefällt mir persönlich natürlich die Möglichkeit mittels Standard Linux Befehlen das System zu überprüfen.

Hierzu gibts auch schon findige Applikationen die CPU und RAM auslesen oder Task Manager, wo man gezielt Prozesse killen kann.

Das vorinstallierte Skype, welches sich in die Kontakte einordnet war mir zuerst ein wenig unsympathisch, jedoch durch die Funktion “Kontakt zusammenführen”, macht es durchaus Sinn.

Dadurch hat man alle Kontaktmöglichkeiten an einem Kontakt. Am Anfang ein wenig mühsam (vielleicht gehts auch anders, aber nicht durch mich) jedoch wenn mans hat, kann man wirklich effizient seine Kontakte verwalten.

Nun warte ich noch auf die BigBob Freischaltung mit 1 GB Datenvolumen und dann gehts immer ab, nicht nur im WLAN.

Was noch erwähnenswert ist, ist die Authentifizierungsmöglichkeit im WLAN. So konnte ich mich im Cooperate WLAN authentifizieren mithilfe MSCHAP und meinen Directory Password und schon war ich im Internen WLAN.

Was ich auf ersten Blick nicht ganz verstehe ist die Schwenklogik. wenn ich auf Telefon klicke hat es teilweise Aussetzer und es bleibt auf dem normalen Mode.

Weiters konnte ich den Touchscreen heute mit einem iPhone eines Arbeitskollegen vergleichen und er hat schon recht, wenn er sagt, dass das iPhone auf touch sensibler reagiert.

Aber wen juckts?

Ich bin vollauf zufrieden und sehr begeistert von dieser Innovativen mobilen Lösung, ja von diesem mobilen Computer.

Das ist nämlich dieses neue Nokia N900.





Quelle: Mobile2Null » maemo

zeitgeist

Online mit dem N900


14. Januar 2010 23:09

Was wäre ein Smartphone ohne Internetverbindung? Ein besserer Mediaplayer mit Telefon? Genau so ist es auch beim – ohne Onlineverbindung kann das Gerät nicht seine Stärken ausspielen. Im Onlineuniversum fühlt es sich zuhause.

Browservielfalt

meint es mit dem mitgelieferten richtig ernst – bei keinem gängigen Smartphone ist das Browsererlebnis so nahe am Desktopbrowser wie am . Die Größe des Displays lässt komfortables Browsen einer Seite zu. Zudem unterstützt der Flash vollständig, womit so ziemlich alle Seiten gut bedienbar sind. Ein weiterer Trick ist der reinziehbare Cursor, mit dem man einen Mauszeiger auf der Webseite simulieren kann. Für dynamische Aufklappmenüs und mouseover Tricks sehr nützlich. Die Ansicht der History wurde nicht wie eine Liste gelöst, sondern sieht viel mehr wie ein Zeitstrahl der zuletzt gesurften Seiten aus. Für meinen Geschmack ist das nicht unbedingt die schnellste Lösung, sondern erfordert einiges an blättern, um an die gewünschte Seite in der History zu kommen.

Gesten zur Steuerung gibt es nur wenige – so bedeutet eine kreisförmig Reinschraubbewegung ein Hineinzoomen und vice versa. Multitouch Gesten sind aufgrund des resistiven Bildschirm prinzipiell nicht möglich.

Bis dato wird der von den meisten Seiten nicht als Mobilgerät erkannt, wodurch man fast immer die Desktopseiten zu Gesicht bekommt. Trotz der 800×480 nicht immer die bevorzugte Variante. So finde ich z.B. die mobile Seite von Google Reader wesentlich besser für unterwegs geeignet, als die volle Desktopversion.

Noch eine Desktopikone hat es schon auf das gebracht. Wie bereits hier berichtet, entwickelt Mozilla seit geraumer Zeit an Ihrem Projekt Fennec – oder einer mobilen Version von Firefox für . Fennec bringt wie der große Bruder Firefox ein Plugin System mit, das u.a. auch das Add-On Weave mit einbinden kann. Damit lassen sich über Computergrenzen hinweg, Bookmarks, die Browserhistory,… synchronisieren. Etwas, das ich gerade für unterwegs sehr schätze und mir gut gefallen hat. Sogar der erzwungene Neustart von Firefox nach einer Plugininstallation ist gleich.

PIMp my

Zu den PIM Funktionen am kann ich nur sehr wenig sagen. Als Google Mail, Kalender und Kontakte Nutzer war mir hauptsächlich diese Anbindung wichtig. ActiveSync (Mail for Exchange oder MfE) spricht das zwar grundsätzlich, doch gibt es mit Googles Implementierung noch gehörig Probleme. Die Synchronisation funktioniert leider bei weitem nicht so einfach wie bei iPhone oder Android. Der Letztstand, den ich auch bestätigen kann, lässt einen Google Kalender und Kontakte mit dem synchronisieren, jedoch hatte ich Probleme Termine, die ich nur am erzeugt habe, am Google Server zu finden. GMail habe ich über IMAP4 angebunden, was soweit auch funktioniert hat. Leider ist der Email-Client wenig performant, zum Tippen von schnellen Emails aber in Ordnung.

Verlosung

Zum Abschluss der Reihe frage ich Euch diesmal wieder, was Ihr Euch von einem Internetdevice wie dem im Bereich Browsing und PIM erwartet bzw. was Ihr Euch wünscht. Kreative Vorschläge sind willkommen. Freitag abend werte ich alle bis dahin eingegangene Kommentare der Serie aus und darf einen konstruktiven Begleiter (oder Begleiterin) der Serie zum Gewinner küren. Dieser/Diese wird per Email verständig.

Danach wird es weiter Updates geben, jedoch weniger im Stile eines Testberichtes, sondern vielmehr begleiten wir die wichtigsten Neuerungen und Schritte von und dem .

Die mobile zeitgeist Apps: iPhone, Android und Ovi im jeweiligen App Store kostenfrei verfügbar.


Copyright © 2010, Mobile Zeitgeist
Dieser Feed unterliegt einer Creative Commons Lizenz (cc). Die kommerzielle Nutzung ist untersagt.

Artikel in der Serie " Test"

  1. Medialer Spaß am N900
  2. N900: Maemo und die Apps
  3. Online mit dem

Verwandte Artikel


Quelle: mobile zeitgeist » maemo

zeitgeist

N900: Maemo und die Apps


7. Januar 2010 23:01

“Wie verhält sich 5?” und “Wie gut ist das Betriebssystem?” war sicherlich der für mich bis dato spannendste Teil in meinen Tests. Schliesslich hat die Bedeutung, Bedienbarkeit und die Funktionen eines mobile Betriebssytems in letzter Zeit stark zugenommen. Referenzen auf iPhone OS 3.0 und Android erspare ich Euch.

Grundfunktionen eines mobilen OS

Das paradoxe an einem salopp formuliert guten Betriebssystem ist, dass es wenig bis gar nicht auffallen soll – quasi ein Hygienfaktor. So stand zuerst einmal die Überlegung, welche Punkte bzw. Probleme ich von einem Betriebssystem gelöst haben will und welche Erwartungen ich an ein modernes Betriebssystem habe. Für die folgende Liste erhebe ich in keinster Weise den Anspruch der Vollständigkeit, sondern sind dies meine persönlichen (Anwender)-Kriterien, die einen leichten Umgang mit einem Smartphone ermöglichen:

  • Stabilität: Abstürze oder Crashes sind nicht nur auf einem Computer ein Graus -  bei einem Mobiltelefon sind Sie schlichtweg eine Katastrophe
  • Multi-Tasking – wie geht ein Betriebssystem mit parallelem Arbeiten um
  • Benachrichtigungen
  • Konsistente Bedienung des GUI – wie schnell finde ich mich mit der UI zurecht
  • von Drittherstellern (und das Verwalten dergleichen)

Bewusst verzichtet habe ich auf technische Kriterien, wie SDK Verfügbarkeit, APIs oder die Entwicklung von als Betriebssystem. Auch gehe ich nicht auf interne Details oder den Aufbau von ein. Schlicht und einfach, weil ich dafür zu wenig Einblick in habe mir auch die fundierten Kenntnisse fehlen eine Aussage dazu machen.

Paralleles Arbeiten

5 schlägt sich in der vorliegenden Version meines Erachtens nicht allzu schlecht. Es läuft soweit bereits stabil. Während meiner Tests konnte ich bis dato noch keinen Absturz oder Hänger verzeichnen. Die Kombination 5 und Hardware reagiert durchgängig flott. Wie wahrscheinlich hinlänglich bekannt, bietet 5 echtes Multitasking, so wie man es vom PC gewohnt ist. können parallel nebeneinander laufen. Holt man eine in den Vordergrund, laufen andere im Hintergrund weiter. Damit machen Dienste wie Skype erst richtig Spaß. So wird z.B. auch beim Öffnen der Kameraabdeckung eine eigene Applikation parallel gestartet. Zwischen dieser und anderen kann man beliebig hin und her wechseln. Im Task Switcher werden nicht nur Symbole der laufenden angezeigt, sondern Live Previews des aktuellen Bildschirminhaltes dargeboten.

Screenshot-20100107-212158

Sechs parallel mit Live Preview

Benachrichtigungen gehören für mich deswegen in den auserlesenen Kreis der Kriterien, da diese über das gesamte OS funktionieren sollten. Eine nicht gelesene SMS, oder anderwertig verpasste Nachrichten, nur weil man auf diese nicht aufmerksam gemacht wurde, können einem schon sauer aufstoßen. Der obere Teil über Multitasking gibt schon einen Hinweis auf den Umgang mit Benachrichtigungen bei 5. Eingehende und ungelesen SMS, sowie verpasste Anrufe werden über ein eigenes Fenster, ein blinkendes Task Switcher Symbol und eine Blinkleuchte am linken unteren Geräterand signalisiert. Öffnet man den Task Switcher so werden SMS und Gestpräche in Form eines gelben Post-It angezeigt. Erinnerungen bzw. Alarme werden in der gleichen Art dargestellt.

Fazit: Diese Multitasking Implementierung, muss ich überrascht sagen, vermisse ich bereits jetzt am iPhone OS und auch auf Android Geräten.

Benutze mich!

Die Qualität des Graphical User Interface ist quasi das optische Aushängeschild eines jeden Betriebssystems. Mittlerweile kommt bei die GTK+ Library zum Einsatz, um bei der nächsten Version von maemo von qt abgelöst zu werden. Insofern sind die hier getroffenen Aussagen über das User Interface von äußerst vergänglich und sind mit Sicherheit mit der nächsten Version zu revidieren.

Am stehen vier Desktops zur Verfügung, die mit Widgets gefüttert werden können. Programme laufen in eigenen Fenstern, die entweder Fullscreen oder mit der Statusleiste angezeigt werden. Obligatorisch ist das X zum Schließen der jeweiligen Applikation. Mit einem Klick in den unscharfen Hintergrund gelangt man jeweils einen Schritt zurück und hat dadurch seitens des OS die Notwendigkeit für eine physische Rücktaste ersetzt. Die Menüs empfinde ich persönlich als noch zu grob designed und auf gut österreichisch patschert. Das betrifft hauptsächlich das Design und die Bedienbarkeit, die meines Erachtens noch zu sehr am Desktop orientiert ist. Die Lernkurve ist trotzdem sehr steil – hat man mal den grundsätzlichen Aufbau (Desktop, Task Switcher, Programm Menü) verstanden und den Klick in den Hintergrund erlernt, findet man sich schnell zu recht. Die Menüs sind soweit konsistent gehalten, dass man bald erlernte Muster erkennt und anwenden kann. Zur einfachen Bedienung tragen indirekt auch die vielen OS-weiten Shortcuts bei, die man sich gleich von Anfang an einprägen sollte (sowie u.a. auch die schraubende Bewegung mit dem Stift für den Zoom im , den man definitiv erlernen muss – diese Geste ist nicht intuitiv).

Screenshot-20100107-223436

Eines der etwas unbeholfenen Menüs

Apps, Apps, Apps

Wie kein anderes Thema haben Apps die Mobilfunklandschaft in den letzten Monaten geprägt. Sucht man am anfänglich nach einem AppStore so wird man vermeintlich gleich dreimal fündig. So bieten sich OVI Store, Select und der Programmmanager zur Installation von an. Etwas verwirrend für einen Einsteiger, vor allem wenn man zentrale Lösungen wie den AppStore oder Android Market gewohnt ist. Die Verwirrung ist perfekt, da der OVI Store für das noch gar nicht verfügbar ist, Select eigentlich nur eine Webseite mit ausgewählten Programmen ist und man unweigerlich wieder im Programmmanager landet. Eigentlich sind OVI Store und Select zu diesem Zeitpunkt nur Blendwerk – das Tool zum Finden und Installieren ist der Programmmanager, der Linuxerfahrenen bekannt vorkommen sollte. Ist es doch nichts anderes als eine Paketverwaltung. Für Neulinge sei der Prozess kurz erklärt.

Noch kein OVI Store fürs N900

Noch kein OVI Store fürs

Der Programmmanager verwaltet so genannte Programm Kataloge (Software Quellen), die man beliebig hinzufügen kann. Einige vertrauenswürdige Kataloge sind bereits von Haus aus vorkonfiguriert, so empfehlen sich allerdings für Neugierige einige weitere Quellen (z.B. der Extras devel Katalog). Aus diesen Katalogen lassen sich dann Pakete/Programme herunterladen. So wird man z.B. bei der ersten Installation von Firefox für N900 gefragt, ob man den Mozilla Catalog hinzufügen will. Über diese Kataloge werden dann auch Updates der jeweiligen Programme verteilt, wobei dies bei weitem nicht so hübsch geschieht, wie bei anderen OS. So sieht man zwar, welche neue Version verfügbar ist, welche Änderungen in der neuen Version enthalten sind, kommt allerdings nicht zum Vorschein.

Im Programmmanager kann man in unterschiedlichen Kategorien die Pakete/ nach Alphabet durchsuchen. User Reviews, Kommentare oder Ranglisten fehlen gänzlich, was dem Ganzen einen sehr nüchternen Eindruck verleiht. Inwieweit OVI Store hier noch eine Rolle spielen wird (Kauf und Empfehlungen) kann man bis dato nur erahnen. Die Anzahl der verfügbaren haltet sich klarerweise noch in Grenzen. Finden kann man allerdings schon einiges Ausgefallenes – openSSH, xterm, dropbear ssh client, lightttpd oder auch ein wiicontrol (im Extras devel Katalog). Man erkennt an den vorhanden Paketen sehr klar die Herkunft aus der Linux Welt.

Screenshot-20100107-223223

Der uncharmante Programmmanager

Zum Abschluss darf ich den Ball wieder an Euch spielen liebe Leser. Was sind Eure Erwartungen an ein modernes Smartphone OS? Fühlt ihr Euch von den vorhandenen angesprochen, oder fehlen Euch wesentliche Helferlein?

Die mobile zeitgeist Apps: iPhone, Android und Ovi im jeweiligen App Store kostenfrei verfügbar.


Copyright © 2010, Mobile Zeitgeist
Dieser Feed unterliegt einer Creative Commons Lizenz (cc). Die kommerzielle Nutzung ist untersagt.

Artikel in der Serie " Test"

  1. Medialer Spaß am N900
  2. : und die Apps
  3. Online mit dem N900

Verwandte Artikel


Quelle: mobile zeitgeist » maemo

zeitgeist

Medialer Spaß am N900


20. Dezember 2009 21:50

Bei meinem letzten Eintrag zum habe ich Euch gebeten allgemeine Vorschläge und Interessen zum Test zu machen. Im Wesentlichen kann ich dabei raushören, dass die Plattform als solches und die Alltagsgebräuchlichkeit von Interesse sind. Dazu dann im Laufe dieser Serie noch mehr.

Eindrücke zur Hardware

Wie sich manche vorstellen können ist der Gerät sobald man es aus der Hosentasche holt ein Hingucker. Viele Fragen, was das denn nun sei, ob es gut sei und natürlich, ob es besser als das iPhone sei. Letzteres werde ich abschließend im Fazit ansprechen. Nach 2 Wochen Alltagsnutzung bin ich mit der Hardwareausstattung wunderbar zufrieden. Die Tastatur lässt sich ausgezeichnet auch mit breiten Fingern bedienen. Emails tippen oder chatten ist damit absolut kein Problem. Der Bildschirm hält was er verspricht und die Kamera kann sich durchaus sehen lassen. Die CPU kommt mit dem Multitasking und anderen Aufgaben zurecht und scheint wenig be- und schon gar nicht überlastet. Ein Ruckeln oder Warten habe ich bis dato selten erlebt. Das 3D Spiel Bounce zeigt dies eindrucksvoll (zumindest jeder, dem ich das am Handy gezeigt habt, ist davon begeistert). Seht Euch die Passage von 0:40 bis ca. 1:20 Min. im folgenden Video an – diese ist direkt vom Gerät abgefilmt. Das Spiel ist genau so in dieser Geschwindigkeit spielbar.

Click here to view the embedded video.

Multimedia

Damit bin ich auch schon beim Thema Mulitmedia. Für mich ist primär wichtig, dass ein Telefon einen brauchbaren Mediaplayer für Musik für den Weg in die Arbeit mitbringt, des weiteren soll es mal meine vergessene Kompaktkamera ersetzen.

Der vorinstallierte Medienplayer ist für mein Empfinden gut gelungen. Im Hauptmenü wählt man zwischen Musik, Video und Internetradio aus, was wiederum zu den jeweiligen Untermenüs führt. Der Musik- und Video- bieten die Standardmäßigen Ansichten (Album, Playliste). Die Internetradio Liste kommt mit 48 vorkonfigurierten Sendern aus der ganzen Welt. Absolut empfehlenswert ist das Musik Widget für den Homescreen über die sich schnell und komfortabel die Musikwiedergabe steuern lässt. Die Lautstärke lässt sich (noch) nicht über die Wippe an der Oberkante bei ausgeschaltetem Display steuern, was angeblich bald behoben sein soll. Mit dabei ist auch ein UKW Sender (!) über den sich bequem Musik vom Telefon im Auto abspielen lässt. Ein UKW Empfänger soll sich ebenfalls  ansprechen lassen, wobei die Implementierung noch buggy ist.

screenshot09

screenshot06

Der Video Player spielt die meisten gängigen Codecs (H.264, MPEG-4, Xvid, WMV, H.263) ab – ich hatte zumindest keine Probleme, als ich eine mp4 Datei vom PC einfach rüberspielte. Die Wiedergabe ist flüssig und aufgrund des großen Displays auch ansehnlich.

Ein Wort noch zu Video – durch den integrierten Flashplayer im , lassen sich Videoseiten wie Youtube problemlos im ansehen und abspielen, auch wenn es teilweise ruckelig wirkt.

Die Kamera mit 5MP und AF macht bei durchschnittlichen Lichtverhältnissen annehmbare Fotos – bei Kellerparties oder am Abend sind die Bilder allerdings vom Blitz völlig überhellt und in einem unappetitlichen Blaustich. Die Kamerasoftware kennt neben den Standardeinstellungen auch etwa Landschafts- oder Makromodus, womit einem Barcodereader nichts im Wege steht. Die Kamerasoftware speichert die GPS Position, soweit vorhanden, gleich beim Bild mit (Geotagging) und verteilt die aufgenommenen Bilder auch sogleich an sein Netzwerk (flickr, OVI).

Fazit: Das mitgelieferte Multimediapaket ist überzeugend. Beim Filme schauen kommt der Bildschirm so richtig zur Geltung und macht durchaus Spaß. Wie man anhand von Bounce 3D gesehen hat, könnte das / eine ebenfalls interessante Spieleplattform werden.

Welche Ideen, Anwendungen kommen Euch in den Sinn, wenn ihr Multimedia und hört? Was sind wichtige Kriterien für Euch bzw. welche Funktionen würdet ihr gerne haben?

Die mobile zeitgeist Apps: iPhone, Android und Ovi im jeweiligen App Store kostenfrei verfügbar.


Copyright © 2010, Mobile Zeitgeist
Dieser Feed unterliegt einer Creative Commons Lizenz (cc). Die kommerzielle Nutzung ist untersagt.

Artikel in der Serie " Test"

  1. Medialer Spaß am
  2. N900: Maemo und die Apps
  3. Online mit dem N900

Verwandte Artikel


Quelle: mobile zeitgeist » maemo

mobile2null

Eine Woche mit dem Nokia N900


14. Dezember 2009 13:22

Letzte Woche habe ich mit dem Nokia N900 das in meinen Augen innovativste Handy seit dem iPhone und des ersten Android-Geräts zum Testen bekommen. Gemeinsam mit Barbara Ondrisek, Helmut Hackl und Philipp Nagele werde ich in den nächsten Woche meine Eindrücke vom Gerät sammeln und sowohl auf NokiaAppForum als auch auf Mobile2Null davon berichten.

Maemo Home Screen

Maemo Home Screen

Nokia positioniert das N900 genau dort, wo ich es auch sehe – als Gerät für Leute, die sich auf dem Gerät austoben wollen und Linux-Fans. Das Betriebssystem Maemo ist ein auf Linux basierendes OS und Nokia bewirbt es als freies OS. Google hat sich hier ja nach den Diskussionen rund um CyanogenMod (der Entwickler wurde abgemahnt, weil er Gmail und andere Applikationen in seiner alternativen Firmware verwendet hat) nicht nur Freunde gemacht.




Bei der Hardware hat sich Nokia auf jeden Fall nicht lumpen lassen. Ein 600 MHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass das Gerät wirklich flüssig läuft und jede Menge Applikationen gleichzeitig geöffnet sein können. Videos werden auf dem 3,5 Zoll Touch-Display (resistiv -> reagiert auf Druck, sanftes streicheln geht hier nicht) mit 800 × 480 Pixel Auflösung flüssig abgespielt. Davon finden auf dem 32 GB Speicher wohl auch einige Platz oder können mit 800 x 480 Pixel auch mit der Kamera aufgenommen werden. Im Foto-Modus bietet die Kamera 5 MP Auflösung.

Video vom Unboxing, dem ersten Start und vom Home-Screen

Der erste Eindruck

Nach einer Woche habe ich einen sehr positiven Eindruck vom Gerät. Die Hardware ist super verarbeitet und die Auflösung und Darstellung des Displays das Beste, was ich bis jetzt auf einem “Handy” gesehen habe. Maemo ist in meinen Augen die Plattform, die Nokia in die Zukunft bringen wird. In die Details ist noch etwas Arbeit zu stecken, die Richtung stimmt aber auf jeden Fall.

Gewinnspiel

Nokia scheint begriffen zu haben, wie wichtig es für das Unternehmen ist, die Entwickler (wieder) für sich zu begeistern. Da Entwickler die Weisheit aber auch nicht mit dem Löffel gegessen haben, kann jeder Vorschläge für sinnvolle und innovative Anwendungen einbringen bzw. sagen, welche Anwendungen ihr gerne auf dem Gerät sehen würdet. Dazu bitte einfach in den Kommentaren die Idee(n) posten. Am 12. Jänner werde ich dank Nokia unter den Einreichungen ein Nokia N900 vergeben.

Viel Spaß beim mitgestalten der mobilen Zukunft!

Vielen Dank für die rege Teilnahme und die vielen Vorschläge. Als Gewinner habe ich Hannes Bauer gewählt und ich gratuliere ihm recht herzlich zu seinem Nokia N900. Die Begründung findet ihr etwas weiter unten in den Kommentaren. Nochmal vielen Dank für die super Vorschläge.

Hier noch ein Video, wie sich Nokia die mobile Zukunft 2015 vorstellt:


Quelle: Mobile2Null » maemo

zeitgeist

N900 unter der Lupe! Und ihr macht mit.


13. Dezember 2009 18:50

Nokia_N900_48_lowresLetzte Woche kam das ins Haus geflattert. Mobile-Zeitgeist ist einer der wenigen Blogs, die das neue im Alltag antesten dürfen. Über den Syndication Blog Nokia App Forum, könnt ihr nicht nur meine Blogeinträge zum , sondern auch weitere Meinungen von Bloggern zu diesem Thema nachlesen.

Das …phone?

Eine Kategorisierung des fällt mir persönlich jetzt schon sehr schwer. Man ist versucht es als Smartphone abzutun, was dem Gerät allerdings nicht gerecht wird. Viel mehr fällt es in die gerade von mir erfundene Kategorie “Nano Computer+GSM”. Die Vorfahren N800 und N810 waren allesamt sogenannte Internet Tablets, die von ohne Funkteile (GSM, UMTS) ausgeliefert wurden. Es ist dem Telefon durch und durch auch anzumerken, dass es das erste mit integrierter Telefonie und Datenfunk ist. Auf dem läuft 5, ein auf Linux (Debian) basierendes Betriebssystem, das von entwickelt wurde.

Die Ausstattung des Telefons kann sich sehen lassen. Die Highlights sind der riesige resistive Touchscreen (800×480), der 32 GB große Speicher, die 5 Megapixel Kamera und eine Tastatur, die sich unter dem Display hervorholen lässt. Details findet ihr im Factsheet von Nokia.

Für ein unboxing Video darf ich Euch auf den Kollegen von mobile2null.com verweisen, der bereits so fleißig war und das Auspacken seines Gerätes mitgefilmt hat.

Click here to view the embedded video.

Mitmachen erwünscht

Auf folgende Punkte werde ich in den nächsten Blogposts zum näher eingehen und meine Erfahrungen mit Euch teilen:

  • Multimedia (Wie eignet es sich als iPod-Ersatz, Video, Kamera)
  • OS & Apps
  • Internet und Browsing
  • PIM Funktionalitäten (Kontakte- und Kalenderverwaltung, Sync)

Welche Eigenschaften bzw. Funktionalitäten interessieren Euch besonders? Auf welche Punkte soll ich ein besonderes Augenmerk legen? Was fehlt Euch?

Euer Feedback soll nicht nur mir als Richtschnur und Input dienen, sondern kann sich für Euch bezahlt machen. Unter denjenigen, die aktiv am Feedback und der Diskussion rund um das Gerät (also allen weiteren Artikeln zum Thema ) teilnehmen, wird ein verlost. (One-liner a la “Cooles Ding!”,… zählen klarerweise nicht). Sagt mir, was Ihr vermisst, wo Eure Interessen liegen, was von Euch von Bedeutung ist. Der Gewinner wird am 12. Jänner 2010 bekannt gegeben.

Die mobile zeitgeist Apps: iPhone, Android und Ovi im jeweiligen App Store kostenfrei verfügbar.


Copyright © 2010, Mobile Zeitgeist
Dieser Feed unterliegt einer Creative Commons Lizenz (cc). Die kommerzielle Nutzung ist untersagt.

Verwandte Artikel


Quelle: mobile zeitgeist » maemo