Posts Tagged ‘Maemo 5 / MeeGo’

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Mehr Desktops auf dem N900


13. März 2010 15:35

Maemo 5 und Android bieten gegenüber Symbian - egal ob 3rd oder 5th Edition - mehr Desktops. Und jeden einzelnen kann man frei konfigurieren. Bei Maemo 5 auf dem N900 sind  ein bis vier Desktops Standard, mit einem kleinen Tool kann man nun bis zu neun(!) Desktops auf dem N900 nutzen und frei mit Kontakten, Widgets oder Shortcuts belegen.

Dazu braucht man root-Zugriff (rootsh installieren), ein kleines Tool und ein paar Zeilen Code ... Die genaue Anleitung findet man auf maemo.ch, aber wie immer gilt: Auf eigene Verantwortung !!!

Und als Beweis, dass es wirklich funktioniert, hier nun ein kurzes Video meines N900 mit nun 5 Desktops.


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern

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N900 – Programmkonflikte


23. Februar 2010 10:42

In den letzten Tagen bekam ich von einigen Lesern eMails, die mit ihren N900 Installationsprobleme hatten. Das konnte ich zuerst nicht nachvollziehen. Aber nun hats mich auch getroffen. Bei immer mehr neuen Programmen kam die Meldung, dass ein Konflikt mit einem bereits installierten Programmpaket besteht.

Es gibt bestimmt sauberere und vorallem nachhaltigere Lösungen, aber aus Zeitmangel hatte ich als Linuxanfänger nicht wirklich die Geduld oder Kenntnisse für was besseres. Aber zumindest klappt meine zusammengeschusterte Lösung auch.

Beispiele bei meinem N900 sind die Programme BootScreen und Showtime. Hier mal die Screenshots mit den genauen Fehlermeldungen.

In beiden Fällen geht es um Qt4-Bibliotheken(?) und auf den ersten Blick denkt man, dass das wichtige Dateien des Betriebssystems sind. Es sind jedoch wirklich nur Bestandteile einzelner Programme. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, das Problem zu lösen. Man kann die jeweiligen Bibliotheken über die Kommandokonsole deinstallieren. Allerdings kann das dazu führen, dass einzelne Programme nicht mehr funktionieren und als Anfänger steht man dann ähnlich doof da wie zuvor.

Sinnvoller ist es meiner Meinung nach, das Programm, dass die jeweilige Bibliothek nutzt, erstmal zu deinstallieren. Um zu erfahren, welche Software entfernt werden muss, reicht ein Blick in die Details der Titel im Programmmanager.

Nach der Deinstallation der "Konfliktsoftware" kann man nun die neue Software installieren. Und im Anschluss dann die zuvor entfernte Software einfach wieder neu installieren. Die alte Software läuft, die neue auch ...

Wie gesagt, keine perfekte Lösung, aber es funktioniert ...


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern

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Angry Birds – ein Must-Have fürs N900


12. Januar 2010 06:20

Nach Bounce 3D hat Rovio nun Angry Birds veröffentlicht. Ich will gar nicht lange rumschwafeln. Schöne Grafik, guter Sound, knifflige Physik und Mordsspaß. So müssen Spiele sein! Note 1+.

Das Spiel ist über den Maemo-Ovi-Store erhältlich, und zwar kostenlos ...

Hier ein Video von meinen holprigen Versuchen ;-)

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=jMSj7D4Yj-A[/flash]


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gTranslate 0.4-2 für Maemo 5


5. Januar 2010 20:14

Ein Übersetzungsprogramm kann man immer gebrauchen, egal ob im Alltag, im Urlaub oder einfach nur zwischendurch. Vor ein paar Tagen erschien gTranslate im Programmmanager des N900. Die erste Version hatte jedoch noch die Eigenart abzustürzen, wenn keine Internetverbindung aktiv war.

Mit dem Update auf die Version 0.4-2 ist nicht nur dieser Fehler behoben, sondern es sind noch ein paar neue Funktionen mit dazu gekommen. Man kann z.B. schnell die Sprachen tauschen und es gibt zusätzliche Buttons zum direkten Copy & Paste, ohne dass man dafür die Tastaturkürzel nutzen muss.

Jetzt fehlt nur noch eine Möglichkeit, dass die zuvor ausgewählten Sprachen auch bei einem erneuten Start beibehalten werden. Die Übersetzung einzelner Wort ist gewohnt gut, bei ganzen Sätzen jedoch ... naja, Grammatik ist halt nicht so einfach ;-)

Hier nun ein kleines Video, in dem ihr das Progamm in Aktion sehen könnt.


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Alltagsprobleme mit dem N900 …


26. Dezember 2009 18:17

Maemo5Es gibt jeden Tag neue Programme für Maemo5, aber am Betriebssystem selbst hat sich bisher noch nichts geändert. Es hat also noch die gleichen Macken wie bei der Auslieferung. Wobei Macken fast übertrieben ist. Es sind halt Eigenarten von Maemo5, die seltsam erscheinen (weil man es als Nokiabesitzer von Symbian teilweise komplett anders kennt) oder schlichtweg einfach nur ärgerlich sind.

Ich will hier gar nicht auf fehlende Komponenten oder Funktionen eingehen, wie zum Beispiel, dass man mit Ovi Maps noch nicht navigieren kann oder dass das N900 keine MMS oder Sprachwahl beherrscht. Sondern vielmehr um vorhandene Dinge, die aber nicht ganz durchdacht sind.

N900_ProfileDa wären zum Beispiel die Profile, von denen es nur zwei gibt. Zwar kann man beide – Allgemein und Lautlos – recht gut und frei konfigurieren, aber leider kein weiteres erstellen. Auch gibt es keine Möglichkeit, die Profile zeitgesteuert zu starten. Das würd mich alles nicht wundern, denn bei anderen neuen Betriebssystemen wie beispielsweise Android ist es nicht anders. Aber Maemo stammt ja von Nokia und so könnte man erwarten, dass es zumindest manche Symbianvorteile in die Linuxwelt schaffen. Zudem dominieren die Profile nicht die restlichen Anwendungen. Im Lautlosprofil klingelt der Wecker, aber Termine bleiben stumm. Auch startet der Media Player im Lautlos-Profil die Videos und Musik alles andere als lautlos.

Das N900 hat außerdem einige weitere Minuspunkte, wenn es um den Media Player geht. Hört man Musik über die Lautsprecher, dann sollte es in der Umgebung nicht zu laut sein. Denn sie sind vergleichsweise schwach und leise. Auf höchster Stufe plärren sie zudem. Über Kopfhörer ist es besser, was Lautstärke und Klang angeht. Jedoch gibt es keine EQ-Presets, man sollte keinen allzu schlechten Kopfhörer wählen. Aber Vorsicht, zieht man den Kopfhörer während der Wiedergabe ab, bekommt das die Umgebung mit. Das Video oder Lied läuft in voller Lautstärke weiter. Leider auch im Lautlos-Profil.

In den Einstellungen gibt es dafür leider keine Lösung, trotz vielfältiger Möglichkeiten. Selbst manch triviales ist nicht möglich. Man kann im Menü nichts sortieren oder eigene Unterverzeichnisse erstellen, was auf Dauer schon sehr unübersichtlich wird. Denn über den wirklich exzellenten Programmmanager hat man eine schon jetzt sehr große Auswahl an kleinen Tools, Spielen und vollwertigen Programmen, die zudem alle kostenlos sind. Dass der „OviStore for Maemo“ noch nicht für alle zugänglich ist, stört da überhaupt nicht.

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Weitere Kritikpunkte sind beim Dateimanager angebracht. Der ist, wie im Test bereits angesprochen, sehr simpel gestrickt. Kopieren, Verschieben, Einfügen, Umbenennen und Löschen. Ok, aber alles nur mit einer Datei. Trotz der Tastatur und etlichen Tastenkombinationen kann man viele davon im Dateimanager nicht nutzen. Man kann zwar über das Menü mehrere Dateien markieren, aber Strg+A, Strg+C und Strg+V sind im Dateimanager leider nicht möglich.

N900_Alltagsprobleme23Auch sind viele der Tastenkombinationen wahre Fingerbrecher und unsinnig. Man kann zum Beispiel mit Strg+Shift+P einen Screenshot machen, der sofort im Hintergrund gespeichert wird und mit Strg+Shift+X kann man die Kommandokonsole starten. Die Nutzung der Shifttaste ist aber so dermaßen unlogisch, da mit den Kombinationen Strg+P und Strg+X eben nichts passiert. Da hätte man gleich diese nehmen können für die Screenshots und das X-Terminal …

N900_Alltagsprobleme19Und wo ich grad beim Thema ärgerliche Eingaben bin. Man kann das N900 auf zwei Arten sperren. Einmal nur Bildschirm und Tastatur, also mit dem Schieber für die Tastensperre. Und dann kann man wie gewohnt auch das Gerät sperren und nur mit einem Code wieder entsperren. Macht man das manuell (Gerät sichern) und steckt das N900 dann in die Tasche, kann es passieren, dass es sich abschaltet. Nach der Sperre wird nämlich sofort die alphanumerische Tastatur zur Codeeingabe eingeblendet. Berührt man aus Versehen die Fläche darüber (grün gefärbt), gibt es eine Systemfrage, ob man das Gerät ausschalten möchte. Mir ist genau das passiert und wie es der Zufall so wollte, hab ich natürlich irgendwie auf JA geklickt, während ich das N900 eigentlich nur in die Tasche steckte …

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Am Computer angeschlossen ist das N900 ein wirklich erstklassiger Datenspeicher. Zwar physisch etwas größer als ein herkömmlicher 48GB-Stick, aber dafür hat das N900 ein paar Funktionen mehr … Nur wird es nicht immer erkannt. Ist das N900 gesperrt, kommt es zumindest bei meinen ab und zu vor, dass auf dem Bildschirm keine Auswahl erscheint. Es wird also erstmal nur geladen. Also USB-Kabel wieder ab, Gerät entsperren und dann das USB-Kabel wieder anschließen. Dann gibt es auch die Auswahl zwischen den Modi Massenspeicher oder PC-Suite. Leider gibt es aber hierfür keine Standardauswahl wie z.B. bei Symbian.

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Und dennoch ist das N900 mit Maemo5 weiterhin meine erste Wahl.

Es ist fürs Internet einfach das beste mobile Gerät, wenn man nicht grad ein Subnotebook oder größeres mitschleppen will. Die Integration von ICQ, Skype, MSN und anderen Protokollen ist – wenn auch teilweise durch Plugins – derart gut gelungen, dass ich einen eigenen Instant Messenger wie Pidgin nur dann nutze, wenn es für eine Dateiübertragung nötig wird. Die vier Desktops lassen sich wie bei Android absolut frei konfigurieren und durch Widget sehr sinnvoll erweitern. Dazu die Leistung der Hardware, mit der man auch 3D-Games wie OpenArena oder Bounce nahezu ruckelfrei spielen kann.


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Das N900 im Standby-Test


21. Dezember 2009 13:54

N900-AkkuDie erste Woche mit dem N900 war sehr schön. Ein neues Spielzeug legt man nicht weg, sondern probiert wirklich jeden Mist aus. In der zweiten Woche kam dann die Vernunft zurück und ich begann mit einigen Tests. Neben zig Programmen kam dann auch von vielen Lesern die Frage, wie alltagstauglich der Akku denn sei.

Im ersten Test ging es um die Videowiedergabe, für den zweiten Test habe ich stundenlang telefoniert und für Test #3 ohne Ende im Internet gesurft. Test #4 war schon fast eine Zweckentfremdung, da das N900 hier über 17 Stunden nur als mp3-Player diente.

Im nun vorläufig letzten Akkutest ging es um die Standbyzeit. Bei der Vorstellung des N900 stand auf der deutschen Nokiaseite mal "72 Stunden", was fast unglaubwürdig klingt. Denn der BL-5J-Akku kommt auch im 5800XM, im N97mini und im bald erhältlichen X6 zum Einsatz. Und für diese Geräte gibt Nokia immerhin über 300 Stunden Bereitschaft an ...

Um sicherzustellen, dass während des Tests keine Anrufe oder SMS ankommen, kam eine neue SIM zum Einsatz, deren Nummer sonst keiner kennt. Als Netz diente wiederum UMTS, WLAN und Bluetooth blieben wie auch zuvor deaktiviert. Am Sonntag, den 13. Dezember begannen die Tage der Qual.

...

Und wer wissen will, wielange der Akku im Standby durch hält ... erfährt dies im ausführlichen Bericht.


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Ein paar Worte zum Akku des Nokia N900 – Update #2


12. Dezember 2009 00:00

N900-AkkuNokia gibt zum N900-Akku nicht wirklich brauchbare Zahlen heraus. Und wenn, dann sind diese wie der Pkw-Durchschnittsverbrauch eher theoretischer Natur. Subjektiv ist der Akku gar nicht so schlecht. Leider nutzt jeder sein Handy ganz individuell. Mal mehr, mal weniger Telefonate. Einer schreibt dutzende SMS, surft aber nur selten. Andere nutzen ausbiebig das Internet, und, und, und ...

Also hab ich mal versucht, das N900 so zu testen, dass es jeder mit seinem derzeitigen Handy vergleichen kann.

Grundsätzlich bleibt die SIM-Karte während der Tests immer aktiviert, da ich ja erreichbar sein möchte. Dass ich das stromhungrigere UMTS nutze, liegt einfach am schlechten GSM-Empfang vor Ort. WLAN und Bluetooth bleiben deaktiviert, es sei denn im Test selbst wird etws anderes erwähnt.

Test #1: Videos vom internen Speicher abspielen, UMTS an
Test #2: Telefonieren über UMTS
Test #3: Internet über HSPA
Test #4: Musik vom internen Speicher abspielen, UMTS an
Test #5: Standby

Test #1: Videos

Der Akku war vollständig geladen (LED grün), die SIM-Karte aktiviert und über UMTS eingebucht. Bluetooth und WLAN jedoch aus. Die Displayhelligkeit und die Lautstärke waren auf höchster Stufe.

Zur Unterhaltung gab es Folgen der Serie "The Big Bang Theory", die XviD-codiert auf dem internen 32GB-Speicher lagen.

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Die erste Meldung, dass der Akku fast leer ist, kam nach 2 Stunden und 52 Minuten. Dann folgte 1-2x pro Minute ein weiterer Hinweis. Das Video wurde während der Meldung weiter abgespielt. Auf dem Screenshot wurde das Videobild jedoch nicht übernommen. Nach schließlich 3 Stunden und 10 Minuten stoppte die Wiedergabe, der Player wurde geschlossen und das N900 schaltete sich aus.

Diese 3 Stunden sind aber noch lang nicht das Maximum. Man kann z.B. das Offline-Profil wählen, die Lautstärke und vor allem die Displayhelligkeit reduzieren.

Test #2: Telefon

Nun ging es zur Frauendisziplin ... Der Akku war wieder vollständig geladen, die SIM-Karte natürlich aktiviert und wieder im UMTS-Netz eingebucht.

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Das erste Telefonat begann kurz nach 8 Uhr und dauerte ziemlich genau zwei Stunden, dann gab es trotz Flatrate eine Zwangstrennung. Also ließ ich mich für den restlichen Test von einem anderen Provider aus anrufen. Die erste Meldung über einen fast leeren Akku erhielt ich nach insgesamt 3 Stunden und 30 Minuten. Der Akku hielt jedoch länger als beim Videotest, da das Display ja schließlich nicht genutzt wird. Jede Minute gab es einen Warnton und einen visuellen Hinweis, bis schließlich nach 4 Stunden und 2 Minuten das Telefonat zu Ende war und das N900 sich widerum abschaltete.

Auch hier kann man mit der Nutzung von GSM durchaus mehr rausholen.

Test #3: Internet

Test Nummer 3 war der anstrengenste. Ohne Unterbrechung surfen, vor allem zwangsweise, artet echt in Arbeit aus. Aber ok, dafür ist ja das N900 auch da ...

Der Akku war auch für diesen Test vollständig geladen, die Displayhelligkeit auf höchster Stufe. Bluetooth und WLAN waren deaktiviert, als Zugang diente wiederum UMTS, bei mir in Berlin im o2-Netz inklusive HSDPA (3,6Mbit/s) und HSUPA (2,0 Mbit/s).

Nach 3 Stunden und 4 Minuten kam die erste Meldung bzgl des fast leeren Akkus. Dann noch zwei weitere. Und schneller als erwartet war dann nach 3 Stunden und 6 Minuten Ende.

Mit GSM wär mehr drin, aber dann wär es auch deutlich langsamer, wenn nicht wenigstens EDGE zur Verfügung steht. Weitere Energie kann man mit geringerer Displaybeleuchtung einsparen.

Ganz nebenbei habe ich von den Seiten zahlreiche Screenshots gemacht, damit man sehen kann wie original die Darstellung des N900 ist. Es gibt zwar ein paar Fehler bei Wikipedia und die Videoqualität ist auf der mobilenVersion von youtube nicht so fein, aber trotzdem ist es alles in allem sehr ordentlich.

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Test #4: Musik

Es war abzusehen, dass es nun mehrere Stunden dauern würde, bis der Akku leer ist. Zuvor wieder geladen, UMTS blieb wie immer an. Die im Lieferumfang beiliegenden Ohrhörer wurden angeschlossen, Lautstärke auf Maximum und dann gabs was auf die Ohren. Die Musik selbst war mp3-codiert bei einer variablen Bitrate von 192 kbit/s.

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Nach acht Stunden hatte der Akku noch ca 2/3 seiner Kapazität. Eine Milchmädchenrechnung hätte daher knapp einen ganzen Tag Testdauer ergeben. Aber das UMTS-Netz zog arg am Akku und so kam der erste Hinweis, dass der Akku fast leer ist, nach 16 Stunden und 45 Minuten. Auch mit schlechtem Empfang und dadurch höherer Sendeleitung hat der Akku noch über eine Stunde durchgehalten. Erst nach 17 Stunden und 53 Minuten war Ruhe.

Wie man hier noch mehr Zeit raus holt ist klar. GSM nutzen, besserer Empfang und vor allem die Lautstärke reduzieren. Theoretisch würde auch das Offline-Profil stark helfen. Aber wer gibt denn bitte soviel Geld aus, um das N900 ausschließich als mp3-Player zu nutzen?

Test #5: Standby

Nokia gab mal 72 Stunden an, mittlerweile heißt es auf einigen Seiten, dass das N900 96 Stunden durchhält. Aber die Realität sieht besser aus. Mit einem komplett geladenen Akku und einer aktivierten SIM im UMTS-Netz wurde ich echt überrascht.

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Los ging es am 13. Dezember kurz vor 16 Uhr. Danach hab ich das N900 schweren Herzens nicht genutzt. Nur ein paar Screenshots alle paar Stunden und ganz selten kurz die Bilder per Mail gesendet. Der Akku, der auch im 5800XM und N97mini zum Einsatz kommt und dort laut Nokia bis zu 300 Stunden im Standby erreichen soll, schaffte im Test immerhin über mehrere Tage ...

Nach 7 Tagen, 3 Stunden und 30 Minuten kam die erste Meldung, dass der Akku schwach sei. Wer glaubt, dann sei schnell Ende wird überrascht sein. Erst nach insgesamt 7 Tagen, 10 Stunden und 10 Minuten war der Akku leer.


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Kurz getestet: Nokia N900


6. Dezember 2009 16:01

N900Da ist es nun. Das Nokia N900. Lang ersehnt, erst Recht nach den Problemen mit dem N97. Und um es vorweg zu sagen. Geil! Ich kann es nicht anders beschreiben. Das N900 bietet endlich die Funktionen, die ich mir immer bei einem Handy gewünscht habe.

Nur dass das Nokia N900 genau genommen kein Handy ist. Auch kein Smartphone. Sondern vielmehr ein Internet Tablet.

Hardware:

Das merkt man, sobald man es auspackt. Mit 181 Gramm ist es schwerer als normale Handys, im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz auch ein wenig größer. Aber nicht klobig, es ist knapp einen Zentimeter länger als z.B. das N95, dafür ein wenig flacher.

Auch in anderen Punkten ist es anders als die N-Serie. Das N900 ist zwar wie die meisten Nokia gänzlich mit Plastik ummantelt, aber um Klassen besser verarbeitet, die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig. Auch ist der Slider enorm stabil und sehr gut eingestellt, nicht zu fest und nicht zu locker. Da wackelt nichts. Unter dem Slider verbirgt sich eine dreizeilige QWERTZ, die durchaus gut zu bedienen, aber bei weitem nicht perfekt ist. Die Tasten könnten einen Tick größer sein und auch der Druckpunkt der Tasten ist ein bißchen zu hart.

N900

Im Gegensatz zur Front und dem Slider ist die Rückseite kein Fingerabdruckmagnet, da das Material angeraut ist. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass es sich dadurch hochwertiger anfühlt. Leider sind wegen dem deutschen Layout zwei Pfeiltasten verloren gegangen (hoch, runter). Dafür haben Ä, Ö und Ü einen festen Platz. Sinnvoll oder nicht, mag jeder selbst entscheiden. Die Oberseite ist mit dem Display nahezu plan. Lediglich ein kleiner, ca ein Millimeter hoher Rand umgibt es. Dass es keine physischen Tasten zur Anrufverwaltung gibt – also Annehmen und Auflegen – ist anfangs ein wenig ungewohnt, funktioniert in der Praxis aber gut.

Die restlichen Tasten und Anschlüsse sind jedoch teilweise unhandlich bis hin zu alltagsfeindlich angeordnet. Hält man das N900 im Querformat, so findet man den USB-Anschluss an der linken Seite. Damit ist eine Dockingstation nahezu angeschlossen. Denn dazu müsste der USB-Anschluss an der Unterseite (fürs Querformat) oder zumindest an der rechten Seite (fürs Hochformat) sein. Stattdessen ist die Unterseite vom Querformat komplett leer. Rechts gibt es den 3.5mm-Klinkenanchluss und eine Tastensperre. Und an der Oberseite sind die Lautstärkeregelung, die Kamerataste, der Infrarotanschluss und eine weitere kleine Taste fürs Ein- und Ausschalten untergebracht. Mit dieser kann man zusätzlich das Profil – es gibt nur Allgemein, Lautlos und Offline – wechseln, in den Telefonmodus schalten, das N900 mit einer PIN oder nur Bildschirm und Tastatur sperren. Somit existieren zwei Tasten und Möglichkeiten, das N900 zu sperren und entsperren.

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Die Tastensperre an der rechten Seite ist eigentlich fehl am Platze. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Kartenslot für die microSD-Karte. Diesen erreicht man nur, indem man das Backcover entfernt. Zugegeben, man wechselt die Speicherkarte nicht täglich, aber wenn, dann ist es lästig.

Beim N900 ist vieles neu, manches überarbeitet aber auch ein paar Dinge altbekannt. Nokia verbaut z.B. einen 3,5 Zoll großen LCD, der gegen einen AMOLED in Punkto Farbbrillanz keine Chance hat. Und statt der feineren kapazitiven Technik gibt es einen resistiven Bildschirm. Aber, da muss man ehrlich sein, es ist ein wirklich gutes Displaypaket. Kein Vergleich zum N97 oder gar 5800XM. Es reagiert mit dem Stylus einwandfrei, mit dem Finger muss man zwar ein wenig drücken, aber es ist kein „Kraftakt“ mehr. Und ganz nebenbei ist es bei Sonnenlicht gut lesbar. Die WVGA-Auflösung von 800 mal 480 Pixel kann sich sehen lassen.

Nokia hat die Kritik bezüglich der schwachen N97-Hardware nicht ignoriert und ansonsten wirklich erstklassiges eingebaut. ARM Cortex A8 CPU mit 600 MHz, 256 MB dedizierter RAM, bis zu 768 MB zusätzlicher virtueller RAM, 32 GB interner Speicher, microSDHC-Slot, USB 2.0 mit 480 Mbit/s, WLAN mit 54 Mbit/s, HSDPA, HSUPA, Bluetooth, Infrarot sowie einen 3.5mm-Klinkenanschluss.

Software:

Soviel zur Hardware, nun zur Software. Als Betriebssystem kommt Maemo zum Einsatz. An sich nichts neues, nur hatte Maemo in den Internet Tablets 770, N800 und N810 keine GSM-Unterstützung, wodurch es für die breite Masse eher uninteressant war. In der aktuellen Version 5.0 alias Fremantle steckt also schon eine Menge an Erfahrung. Und das merkt man von der ersten Sekunde an. Die Menüs sind auch ohne Stylus perfekt bedienbar.

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Maemo basiert zu großen Teilen auf Linux und daher ist es nicht verwunderlich, dass man auf dem N900 so manche Vorteile wie am PC genießen kann. So gibt es vier Desktops, die man komplett individualisieren kann. Wer will, kann einzelne bis auf einen deaktivieren, beraubt sich damit aber einer Menge Freiheit. Bereits zum Verkaufsstart existieren zig Programme, die man über den internen Programmmanager herunterladen, installieren und auch aktualisieren kann. Alles absolut übersichtlich, schnell erreichbar und kostenlos. Kein Vergleich zum Ovi-Store … Und auch hier sieht man die Linuxvorteile, viele der Programme sind Portierungen aktueller Linuxversionen.

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Bei der Bedienung gibt es im Vergleich zu Symbian einige Unterschiede. So gibt es zum Beispiel nicht in jeder Schaltfläche einen Pfeil für einen Schritt zurück oder ein X zum Schließen. Stattdessen tippt man in einen Bereich außerhalb der Schaltfläche oder des Objektes und gelangt so zum vorherigen Programm zurück.

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Zwar kein Highlight, aber auf jeden Fall erwähnenswert ist die Kamera. Der Fokus ist nicht nur schnell, sondern auch wirklich gut. Nur wenige Bilder sind unscharf. Die Dual-LED ist dazu noch mehr als ausreichend hell. Sicher, ein Xenonblitz wäre besser, aber auf irgendwas muss man sich ja freuen können beim Nachfolger … Die Einstellungen sind wie auch bei Symbian zahlreich. Aber längst nicht so detailliert wie es beim Samsung I8910 oder SonyEricsson Satio der Fall ist. Aber alles Notwendige kann konfiguriert werden, vom Blitzlicht über den Weißabgleich bis hin zum Fokus.

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Generell kann man überall sehr viel einstellen. Auch in den Systemeinstellungen kann man etliche Details konfigurieren, selbst Kleinigkeiten wie die Status-LED. Diese ist übrigens äußerst praktisch. Bei normalem Standby leuchtet die LED ca alle 9 Sekunden weiß auf. Während des Ladevorgangs leuchtet sie dauerhaft orange, bei geladenem Akku schließlich dauerhaft grün. Und hat man einen Anruf verpasst oder eine SMS oder eMail bekommen, blinkt die LED in blau. Auch eine ungelesenen Instant Message wird durch eine blaue LED signalisiert.

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Die Instant Messages kann man über ein vorinstalliertes und nahtlos integriertes Programm senden und empfangen. Von Hause aus kennt das Programm aber nur Skype, Google Talk, Jabber und SIP. Mit einem Plugin namens Haze kann man es jedoch um die Protokolle für ICQ, MSN, AIM, QQ und Yahoo erweitern. Und dann macht es richtig Spaß. Die Chatkontakte werden nämlich im normalen Telefonbuch abgelegt. Doppeleinträge kann man mit der Funktion „Kontakt zusammenführen“ tilgen, so dass nur ein Kontakt mit sämtlichen Infos übrig bleibt. Sortiert man dann schließlich die Kontakte nicht nach dem Alphabet, sondern nach deren Status, werden die Offlinekontakte nach unten durchgereicht, so dass man, wie in einem Chatprogramm üblich, eine aktuelle Übersicht der aktuellen „Buddys“ hat. Den Status zum Chatten kann man in der oberen Statusleiste bequem ändern, genauso wie die Lautstärke, Bluetooth, das Profil und die Internetverbindung.

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Dass man mit dem N900 kein „mobiles“, sondern dank Linux „echtes“ Internet genießen kann, sieht man am internen Browser. Webseiten werden wie am PC dargestellt. Mobile Versionen sind nicht mehr notwendig, teilweise auch gar nicht mehr möglich. Wer z.B. m.google.com aufrufen will, wird darauf hingewiesen, dass man diese Adresse doch bitte am Mobiltelefon eingeben möge ;-) Flashvideos (flv) werden ohne Stocken und in bester Qualität wiedergegeben, nur mit Flashanimationen (swf) gibt es ab und zu noch Probleme. Das Ablegen einer Seite in den Lesezeichen ist ebenso einfach wie das Erstellen einer Verknüpfung zur Seite auf einem der vier Desktops.

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Das eMail-Programm ist simpel, aber ausreichend. Man kann mehrere Adressen verwalten, egal ob POP3 oder IMAP. Eine Lösung für Microsoft Exchange Server ist ebenfalls integriert. Damit ist dann auch ein ständiges Synchronisieren der Kontakte und Kalendereinträge gegeben.

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Der Kalender ist keine Revolution, aber allein schon auf Grund der hohen Auflösung endlich übersichtlich. Neue Termine sind schnell angelegt, bestehende kann man unkompliziert bearbeiten. Außerdem gibt es ein Kalenderwidget, dass auf dem Desktop die nächsten fünf Termine anzeigt, egal on diese morgen anfallen oder erst im nächsten Monat. Eine unnötige Begrenzung auf wenige Tage wie bei Symbian gibt es endlich nicht mehr.

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Aber auch sonst gibt es weitere praktische Widgets, zum Beispiel für den Media Player. Dieses ist wie alle anderen Desktopelemente frei positionierbar und erlaubt ein schnelles Bedienen der wichtigsten Funktionen wie Play/Pause, zum nächsten Titel sowie zurück zum vorherigen. Berührt man nicht diese Flächen, sondern das Widget selbst, gelangt man in den Media Player. Er ist in drei Bereiche gegliedert.

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Im Bereich Musik hat man den Überblick über alle Audiodateien auf dem N900. Geordnet wird, sofern die ID3-Tags sauber gepflegt sind, automatisch nach den Interpreten. Wählt man einen aus, bekommt man die jeweiligen Alben, ein weiterer Klick öffnet das Album. Sinnvoll integriert ist der UKW-Sender, den man im Menü der Wiedergabe aktivieren und konfigurieren kann.

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Passend zur Musik gibt es den Bereich Internetradio. Dort sind bereits mehrere internationale Sender gespeichert, so dass man sofort loslegen kann. Weitere Internetsender können nach Belieben hinzugefügt werden.

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Und schließlich gibt es einen Bereich für die Videos. Standardkonforme 3gp, mp4, DivX und flv sind kein Problem. Für weitere Codecs wie z.B. MPEG2 gibt es bereits Plugins, die jedoch noch nicht ganz ausgereift und alltagstauglich.

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Diese bekommt man, wie bereits anfangs erwähnt, im Programmmanager. Man sollte generell vorsichtig sein, da es so manche Programme gibt, die ohne jeden Grund oder manuellen Start unnötig mehr und mehr RAM belegen und somit das N900 zum Erliegen bringen. Nach einem Systemabsturz hab ich jegliche Zusatzsoftware wieder entfernt, bzw aufs Nötigste beschränkt. Seitdem läuft das N900 wieder tadellos, schnell und zuverlässig. Eine Empfehlung neben Haze ist da auf jeden Fall die Software für den Radioempfänger. Optisch gut umgesetzt, funktioniert er leider nur mit einem kabelgebundenen Headset, da im N900 keine Antenne für UKW-Signale eingebaut ist.

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Selbst ohne zusätzliche Software ist das Nokia N900 gut ausgestattet. Neben der bereits erwähnten Software findet man im zweigeteilten Menü u.a. ein Backupprogramm, das seinen Namen wirklich verdient. Man ist nämlich nicht wie bei Symbian auf eine Backupdatei begrenzt, sondern kann jederzeit weitere erstellen.

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Der Dateimanager ermöglicht simple Vorgänge wie das Erstellen neuer Verzeichnisse, Kopieren, Verschieben, Einfügen, Umbenennen sowie Löschen.

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Das Programm Fotos ist vom Namen her wohl selbsterklärend. Auch mit hunderten Bildern gibt es keine Probleme beim Ansehen oder Verwalten, der guten Hardware und Maemo sei Dank.

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Ovi Karten ist derzeit kaum eine Erwähnung wert, da man damit noch nicht Navigieren kann. Auch ist es langsam, die Symbole im Programm nicht immer selbsterklärend. Einziger Lichtblick, selbst in meinen Betonbunker findet der GPS-Empfänger noch Kontakt zu mehreren Satelliten und berechnet meine Position ziemlich genau. Sygic plant bereits eine Navigationslösung für Maemo, das dürfte nicht mehrallzu lang dauern.

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Für SMS und Instant Messaging gibt es das Programm Gespräche, über Kontakte kann man allerdings ebenso gut kommunizieren.

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Dann gibt es noch eine Uhr samt Wecker, einen (bei Bedarf auch wissenschaftlichen) Rechner, ein Programm für Notizen, einen PDF-Reader, Foreca zur Anzeige aktueller Wetterdaten und ein simples Malprogramm, genannt Skizze.

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Für den Zeitvertreib zwischendurch sind vier Spiele dabei; Blocks, Mahjong, Chess und Marbles.

Linux-Enthusiasten haben natürlich ihren Spaß mit X-Terminal, einem Programm für eine direkte Kommandozeileneingabe; bei Windows ist ähnliches unter „Ausführen“ zu finden.

Um das alles komfortabel unter einen Hut zu bringen, gibt es natürlich auch einen Taskmanager. Sehr einfach zu bedienen, übersichtlich und zudem optisch gelungen.

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Mein Fazit:

Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist das N900 absolut gelungen. Die Hardware ist auch morgen noch leistungsfähig genug. Das Betriebsystem ist schnell, stabil und logisch aufgebaut. Dazu gibt es eine große Community, die schon jetzt Unmengen an Software zur Verfügung stellt.

Aber es gibt auch Baustellen. Der Energiebedarf ist ein wenig zu hoch. Wer wegen Widgets wie Facebook oder Foreca, wegen Instant Messaging oder dem Internet Radio ständig oder zumindest sehr lange online ist, kommt ohne zweiten Akku nicht über den Tag. Ansonsten gibt es noch keine Unterstützung bzw Anzeige der Homezone. Und auch die USB-Anbindung klappt nicht immer beim ersten Mal.

Wer jedoch gerne im Internet surft, ohne ICQ & Co nicht mehr leben kann, soziale Web2.0-Netzwerke nutzt und nur nebenbei ein bißchen telefoniert, der findet im N900 das ideale … na sagen wir mal „Handy“.

Mein Dank geht an Trimedia und insbesondere an die Mitarbeiter der Nokia Homebase für die Bereitstellung des Testgeräts und die gute Zusammenarbeit in den VZ-Netzwerken.


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern