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LeuMund

Smartphones der neusten Generation im Test


6. März 2010 19:22

Heute war es soweit. Insgesamt 6 Spezialisten kamen zum Smartphone Gipfel bei mir zuhause. Wir haben während insgesamt 7 Stunden sowohl über Handies als auch über Gott und die Welt philosophiert.

Die folgenden Handies konnten wir vergleichen und ausprobieren:

  • Google Nexus One
  • Samsung Spica Galaxy I5700
  • Nokia N900
  • Palm Pre

Natürlich hatten eigentlich fast alle anwesenden ein iPhone und so mussten sich die Kandidaten vorallem in dieser Hinsicht bewähren. Apple verwöhnt die User mit einem durchgehenden einfachen Benutzungskonzept und die User verlernen sehr schnell komplexe Wege um Dinge zu erledigen.


Hier meine Eindrücke von den verschiedenen Handies und den Reaktionen der verschiedenen Tester. Spannend war wirklich dass in vielen Aspekten meine Meinung nicht mit der Meinung der anderen übereinstimmt, aber auch dass mir viele Features und Vorteile gezeigt wurden die ich selber vielleicht nicht entdeckt hätte.

Google Nexus One

Das Nexus One Handy war der kleine Star unter den anwesenden Geräten. Im Moment in der Schweiz nicht offiziell erhältlich bekam ich das Testhandy von Digitec ausgeliehen. Das Gerät überzeugt durch eine stabile Verarbeitung und eine durchgehend gute Geschwindigkeit. Google scheint sich vorallem in den eigenen Apps wie der Google Map vom iPhone unterscheiden zu wollen. Und das schafft man auch.

Viele Features sind in der Kartenapplikation eingebaut die ich auf dem iPhone vermisse. Das Handy basiert auf Android 2.1 welches mich nicht durchgehend überzeugt. Grundsätzlich ist man mit dem Google Handy aber schon sehr nahe am iPhone dran. Nicht überzeugen konnte mich der Android Market in dem man sehr schnell die Übersicht verliert. So war es mir nicht möglich ein Programm zum ändern des Keyboard Layouts zu installieren da dutzende von Skins zu diesem Programm in den Suchergebnissen landeten.

Samsung Galaxy Spica I5700

Das zweite Android Handy im Test läuft noch mit Android 1.5. In der Bedienung manchmal etwas hackelig bin ich persönlich aber irgendwie überzeugt dass es sich beim Spica um ein cooles, alltagstaugliches Smartphone für den Einsteiger ist. Leute die sich kein iPhone anschaffen wollen, die heute schon GMail, Google Calender und all die Apps von Google verwenden.

Wenn das Spica noch ein Update auf Android 2.1 erhält wird es auf dem letzten Stand sein. Für mich mittlerweile kein Frauenhandy sondern einfach ein Android für die breite Masse. Nur interessant dass es das Spica bei der Swisscom gar nicht zu kaufen gibt.

Nokia N900

Das Nokia N900 ist ein wenig das Sorgenkind im Testfeld. Nokia hat es geschafft ein äusserst klobiges Handy zu bauen an dem auf den ersten Blick höchstens die Tastatur, der eingebaute Stift und der ausstellbare Ständer überzeugen können.

Auch das neue Maemo Betriebssystem stösst auf wenig Begeisterung. Zu wenig klar und logisch ist die Benutzerführung. Der hackelige und nur auf starken Druck reagierende Tochscreen entspricht nicht mehr dem was man sich heute gewohnt ist. Das Handy lässt sich fast nur Quer verwenden und muss zumeist mit beiden Händen bedient werden. Immer wieder stellt sich die Frage wie Nokia trotz der jahrelangen Leadership mit dem Communicator in diese Misere geraten konnte.

Palm Pre

Roli hat neben seinem iPhone auch noch ein Nexus One und einen Palm Pre dabei. Dieser ist ein tolles Gerät von der Grösse her. Denkt man sich die ausfahrbare Tastatur weg könnte man sich ein iPhone Mini sehr gut so vorstellen. Noch heute gibt es viele Menschen denen ein iPhone einfach zu gross ist.

Ansonsten scheint auch das Palm eigene WebOS in der aktuellen Version äusserst gelungen zu sein. Die Bedienung ist nach einer kurzen Instruktion durchaus schlüssig und flüssig. Hier überlegt man sich sofort dass die Hardware von Nokia mit dem WebOS schon um einiges besser dastehen würde. Alles in allem ein interessantes Gerät, das leider wohl ein paar Jahre zu spät auf den Markt kam und mit dem Palm nicht wirklich mehr auf Touren kommen wird. Schade.

Browser

Persönlich finde ich die Art und Weise wie das iPhone Inhalte im Web präsentiert immer noch am besten. Bei den meisten Testkandidaten ist mittlerweile das Webbrowsen auf einem hohen Niveau. Wir haben auch einen kurzen dafür chaotischen Geschwindigkeitsvergleich gemacht:

Fazit

2010 ist das Jahr der Smartphones. Konnte man 2008 noch die meisten iPhone Killer belächeln da diese sowohl Hardwaremässig und Softwaremässig in keiner Weise an das iPhone herankamen. Mittlerweile hat sich das geändert. Die Mitbewerber können Apple das Wasser reichen, insbesonders Google bringt innovative Funktionen zuerst auf der eigenen Android Plattform.

Man kann mit der Anschaffung eines Android Phones nur wenig falsch machen und ich denke das Normaluser auch mit einem Telefon wie dem Samsung Spica zufrieden sein werden. Das Nexus One wird es wohl noch einige Monate nicht in der Schweiz geben, das Nokia ist irgendwie anders und der Palm von der Verarbeitung nicht zufriedenstellend.

Ich bleibe aber auf jeden Fall bei meinem iPhone das mir immer noch am meisten bietet. (Und nächstes mal organisieren wir einen etwas weniger technischen Gipfel. Ich bin für einen Victoria Secret Gipfel. Models dürfen sich gerne bei mir melden.)


Quelle: leumund.ch » n900

LeuMund

Smartphone Gipfel


3. März 2010 19:50

Zürich hat den Social Media Gipfel, Bern hat das Smartphone Gipfel. Aus gegebenem Anlass lade ich an diesen Samstag 6. März morgens von 10h – 12h zum Smartphone Hands-on ein.

Zu sehen und testen gibt es das Nokia N900, das Samsung Spica Galaxy I5700 Android Telefon und das Google Android Handy Nexus One.

Der Anlass ist im privaten Rahmen bei mir zu Hause, das heisst die Anzahl Teilnehmer ist beschränkt und die Testgeräte funktionieren im heimischen Wireless-Lan.

Bitte melde dich bis Freitag Abends an wenn du kommen magst um diese neusten Smartphone Geräte, die Android Versionen 1.5 und 2.1 sowie das Nokia Maemo Betriebssystem mal zu testen. Natürlich gibt es Kaffee und Gipfeli.


Quelle: leumund.ch » n900

LeuMund

Das Nokia N900 im Test


21. Februar 2010 15:22

Diese Woche ist endlich mein Nokia N900 Testexemplar eingetroffen. Ich bin einer von ein paar wenigen Schweizer Bloggern die im Rahmen des NokiaAppForums einen Test dieses schon im letzten Jahr vorgestellten Handies machen dürfen. Danke an den Pixelfreund der das ganze koordiniert hat.

Im Rahmen meiner Berichterstattung darf ich zum Ende der Aktion auch ein ganz neues N900 an einen Leser verschenken. Hier bin ich natürlich auf eure Mithilfe angewiesen: Fragt mich was ihr über das N900 wissen möchtet, gebt mir Tipps auf Funktionen und Programme.

Im Moment hat sich mein Test auf das Auspacken und die Inbetriebnahme beschränkt. Da ich die letzen Tage krank war konnte und wollte ich mich noch nicht zu stark mit dem neuen Betriebssystem Mameo abgeben. Mein erster und immer wiederkommender Eindruck wenn ich das N900 rumliegen sehe ist, dass es ein gelungener Nachfolger des SE P900 von 2003 ist.

Als zweites fällt mir dann auf, dass das N900 mit einem auswechselbaren Akku, einer ausziehbaren Tastatur, einem Platz für eine Speicherkarte und einem auf Mozilla basierenden Browser der Flash kann einiges kann dass immer wieder am iPhone als Manko bemängelt wird. Die technischen Spezifikationen des N900 im Detail.

Warum man bei Nokia auf ein eigenes Linux basierendes Betriebssystem setzt und sich nicht auf Symbian, Microsoft Windows Mobile oder Google Android verlässt ist wohl historisch zu beantworten. Schliesslich hat man schon immer eine eigene Kombination von Hardware und Software verkauft.

Ich werde mir das Smartphone in den nächsten Wochen genauer ansehen und dann über Maemo und Hardware noch im Detail berichten. Welche Fragen habt ihr zu diesem Gerät?


Quelle: leumund.ch » n900

N900

Nokia und Intel starten MeeGo


15. Februar 2010 16:44

Nokia und Intel verkündeten heute auf der MWC in Barcelona die Fusion von Moblin und Maemo zur neuen Linux-Plattform MeeGo. MeeGo soll auf Smartphones, Tablet PCs und vernetzten TV Geräten zum Einsatz kommen.

Mit MeeGo will Nokia ein neues Zeitalter im Mobile Computing einläuten. Programmierer können auf Qt zurückgreifen und so Programme schnell über mehrere Plattformen hinweg zur Verfügung stellen. Die Software wird über Nokias Ovi Store und Intesl AppUp Center vertrieben.

Details dazu auch auf futurezone, standard.at und nokia.at.

The Big Merge: A Message from the MeeGo Technical Steering Group


electrobabe.at

Konferenz des Nokia Mobile Developers´ Forum


5. Februar 2010 11:07

An der FH Hagenberg wird eine Nokia Mobile Developers-Konferenz von 5.3-6.3. stattfinden.

Das vorläufige Programm:

Freitag, 5. März 2010

  • 13:45 Uhr Eröffnung.
  • 14:00 – 18:00 Uhr Vorträge zu Maemo, Symbian, ein Einblick in die Vermarktung von Applikationen, in die Programmierung mit Qt (sprich [cute]) und vieles mehr.
  • Ab 19:00 Uhr Uhr startet der Mobile Monday [ja am Freitag!] zum Thema App Marketing.
  • Ende der offiziellen Veranstaltung ist 21:00 Uhr.

Samstag, 6. März 2010

  • 10: 00 – 17:00 Uhr Developer Sessions.
  • Die Teilnahme ist gratis und es wird zudem einen kostenlosen Shuttelbus von Wien aus geben.


    Eingetragen unter:maemo Tagged: Developer, FH Hagenberg, maemo, MobileMonday, Nokia Mobile Developers´ Forum, QT, Symbian

    Quelle: electrobabe.at » maemo

    electrobabe.at

    Keine vollwertige Navigation am N900 trotz Ovi Maps


    4. Februar 2010 11:03

    Die Nokia Presseabteilung teilte uns N900-Testern mit, dass Ovi Maps mit Gratis Navigation mehr als 1 Million mal in der ersten Woche heruntergeladen wurde (Michi berichtet auch). Allerdings wird es – zumindest nicht in absehbarer Zeit – die kostenlose GPS Navigation bei Ovi Karten nicht fürs N900 geben!

    .

    Nach meinem letzten Beitrag N900 als Businessgerät wollte ich noch etwas ausführlicher über Ovi Maps berichten:

    Ich habe nun einige Male die behelfsmäßige Ovi Maps Navi-Funktion des N900 getestet und bin nicht besonders zufrieden. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es besser ist als gar keine Navigation, aber genauso wenig wie Google Maps ein Navigationssystem wie TomTom oder Navigon ersetzten kann, denn:

    • Es gibt keine (Sprach-)Ansage in der Art “in 200m biegen Sie links ab”.
    • Wenn man die geplante Route verlässt (z.B. Stau umfahren), wird nicht neu berechnet!
    • Es gibt keine Routenalternativen wie “kürzester Weg”, “kürzeste Zeit”, “Teilroute vermeiden” etc.
    • Wenn man das GPS-Signal verliert, etwa in einen Tunnel fährt, wird nicht extrapoliert, dass man weiter fährt, und die Position friert auf der Karte ein. Wie geht die Route weiter?
    • Es werden keine Live-Daten angezeigt wie aktuelle Geschwindigkeit (und zulässige Höchstgeschwindigkeit), restliche Zeit bis zum Ziel etc. sondern nur die Werte von der Ursprungsplanung.
    • Es gibt keine POI (Point of Interests), die man nach Kategorien ein- und ausblenden kann – besonders hilfreich bei Radarfallen ;)
    • Das N900 hat keinen Kompass. Die Karte dreht sich automatisch in die Richtung in die man gerade fährt, was sehr gewöhnungsbedürftig ist.
    • Bei Google Maps werden die Wegpunkte wenigstens angezeigt, hier fehlt das komplett.

    Und so sieht das Ganze aus:


    Eingetragen unter:maemo Tagged: Google Maps, GPS Navigation, N900, Navigation, Navigon, nokia, Ovi Maps, TomTom

    Quelle: electrobabe.at » maemo

    mobile2null

    Gastbeitrag: Das Nokia N900, ein mobiler Alleskönner für alle Fälle


    1. Februar 2010 09:42

    Ich war durch einen Beitrag in diesem Blog in der glücklichen Lage dieses Handy zu gewinnen.

    Und ich muss sagen, es gibt ein knappes, kurzes, für manche vielleicht ordinäres, Wort um das Handy zu beschreiben: GEIL.

    Gestern bin ich früher von der Arbeit weg, da mich die glückliche Nachricht erreichte, dass die Post ein Packerl von Nokia gebracht hat.

    Na dann ab nach Hause um 14:00 (zum Glück war mir Murphys Law dieses Mal gut gesonnt, was in der IT Branche nicht allzu oft der Fall ist).

    Zuhause angekommen, das Packerl aufgerissen und gestaunt…

    Ein dezente,rechteckige schwarze Verpackung mit der Aufschrift “Nokia N-Series” lachte mir entgegen.

    Auf das Ding und da strahlte es entgegen: edel, stylisch und unaufdringlich zugleich: Das N900.

    Raus, Akku gesucht, Sim Karte rein eingesteckt und los geht das Erlebnis.

    Da mein letztes Handy ein M600i war (das bis zum Glück jetzt noch geht) war ich mehr als beeindruckt von neuen Möglichkeiten, von denen ich wusste, es gibt sie, jedoch noch nie benutzen konnte.

    Denn 3 Stunden später, war ich natürlich mit WLAN online, meine Kontakte wurden mit den Kontaktdetails aus Facebook und Twitter ergänzt und und und.

    Das Beste an allem: Ich sagte dem N900, “hole Kontakte” “über Bluetooth” “m600″ und schon fings an zum kopieren das lustige Ding.

    Was mich fasziniert daran ist das Betriebssystem, dass unglaublich performat und sehr schnell arbeitet und reagiert.

    Noch besser gefällt mir persönlich natürlich die Möglichkeit mittels Standard Linux Befehlen das System zu überprüfen.

    Hierzu gibts auch schon findige Applikationen die CPU und RAM auslesen oder Task Manager, wo man gezielt Prozesse killen kann.

    Das vorinstallierte Skype, welches sich in die Kontakte einordnet war mir zuerst ein wenig unsympathisch, jedoch durch die Funktion “Kontakt zusammenführen”, macht es durchaus Sinn.

    Dadurch hat man alle Kontaktmöglichkeiten an einem Kontakt. Am Anfang ein wenig mühsam (vielleicht gehts auch anders, aber nicht durch mich) jedoch wenn mans hat, kann man wirklich effizient seine Kontakte verwalten.

    Nun warte ich noch auf die BigBob Freischaltung mit 1 GB Datenvolumen und dann gehts immer ab, nicht nur im WLAN.

    Was noch erwähnenswert ist, ist die Authentifizierungsmöglichkeit im WLAN. So konnte ich mich im Cooperate WLAN authentifizieren mithilfe MSCHAP und meinen Directory Password und schon war ich im Internen WLAN.

    Was ich auf ersten Blick nicht ganz verstehe ist die Schwenklogik. wenn ich auf Telefon klicke hat es teilweise Aussetzer und es bleibt auf dem normalen Mode.

    Weiters konnte ich den Touchscreen heute mit einem iPhone eines Arbeitskollegen vergleichen und er hat schon recht, wenn er sagt, dass das iPhone auf touch sensibler reagiert.

    Aber wen juckts?

    Ich bin vollauf zufrieden und sehr begeistert von dieser Innovativen mobilen Lösung, ja von diesem mobilen Computer.

    Das ist nämlich dieses neue Nokia N900.





    Quelle: Mobile2Null » maemo

    electrobabe.at

    N900 als Businessgerät


    27. Januar 2010 17:41

    Seit einigen Tagen nutze ich nun das N900 als Firmenhandy und ich muss sagen, es gefällt mir im täglichen Gebrauch.

    Firmen-Email

    Die Einbindung der Firmen-Email-Adresse über IMAP für Emails, Termine und Aufgaben funktioniert bei mir tadellos. Nur ein komplizierter wiederholender Termin (jeden letzten Donnerstag im Monat) wird am Nokia falsch angezeigt.

    Kontakte und andere Dateien können über die Nokia PC Suite synchronisiert werden.

    Verwendung als Modem

    Um das Gerät als Modem zu verwenden, muss man leider die Nokia PC Suite installieren, was vielleicht nicht alle Firmennotebook aus mangelnden Admin-Rechten zulassen würden. Die PC Suite gibt es zudem nur für Windows.

    In meinem Fall musste ich noch manuell nach-einstellen, um das A1-Netz verwenden zu können:

    Nokia PC Suite – One Touch Access – Konfigurieren – „Nokia N900 USB Modem“ wählen – „manuell konfigurieren“:
    Zugangspunkt: A1.net
    Benutzername: ppp@A1plus.at
    Passwort: ppp

    Browser

    Ich persönlich finde den Browser (in Kombination mit der hohen Auflösung des N900) hervorragend. Flash und JavaScript-Seiten funktionieren tadellos out-of-the-box, was über das Fehlen von Apps wie einen Facebook- oder Twitter-Client etwas hinwegtröstet.

    Freisprecheinrichtung

    Eine Freisprecheinrichtung kam als Zubehör bei dem Gerät gleich im Paket mit, die sehr sinnvoll bei langen Telkos ist und gut funktioniert. Wie ich bereits berichtete, kann Skype über VoIP eingebunden werden, was PC-lose Skype-Telkos auch über das Gerät möglich macht.

    Ovi Maps als Navi

    Peter berichtete bereits über Alternativen zu Google Maps am Nokia N900. Ich habe nun die Ovi Maps Navi-Funktion getestet und bin nicht besonders zufrieden. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es besser ist als gar keine Navigation, aber genauso wenig wie Google Maps ein Navigationssystem wie TomTom oder Navigon ersetzten kann, denn:

    - Es gibt keine Sprachansage in der Art „in 200m biegen Sie links ab“.
    - Wenn man das GPS Signal verliert, etwa in einen Tunnel fährt, wird nicht extrapoliert, dass man weiter fährt, und die Position friert auf der Karte ein (wie geht die Route weiter?).
    - Es werden keine Live-Daten angezeigt wie aktuelle Geschwindigkeit, Zeit bis zum Ziel etc. sondern nur die Werte von der Ursprungsplanung.
    - Kein Kompass am N900. Die Karte dreht sich automatisch in die Richtung in die man gerade fährt, was sehr gewöhnungsbedürftig ist.

    Übrigens kann man Screenshots vom N900 machen indem man Umschalt + Strg + P gleichzeitig drückt (danke Peter für den Hinweis).

    Spiele

    In den Pausen kann man sich herrlich mit Angry Birds (danke für den Tipp) ablenken, das von der Grafik an iPhone-Spiele sehr nah herankommt.

    Der Ovi Store ist mittlerweile vom Maemo 5 Handy erreichbar, allerdings muss man für die Benutzung ein Nokia-Konto anlegen.

    Firmware-Update

    Vor kurzem wurde ein Firmware-Update geliefert (OTA gepusht). Helmut beschreibt die neuen Features sehr detailliert auf pocket.at.


    Veröffentlicht in maemo Tagged: A1, Angry Birds, Email, Firmware-Update, Flash, Freisprecheinrichtung, IMAP, Kompass, Maemo 5, Modem, Navigation, Nokia PC Suite, Ovi Maps, OVI Store, Screenshots, Spiele

    Quelle: electrobabe.at » maemo

    electrobabe.at

    Das N900 im Metalab


    17. Januar 2010 15:55

    Auf zwei Veranstaltungen im Metalab in Wien wird das Nokia N900 gefeatured:

    Am 22.1. um 19:00 hält Thomas Perl (Entwickler von z.B. gPodder) einen Vortrag über die Entwicklung für Maemo 5, als Getting Started Session.

    Das Metalab lädt zudem von Freitag 29.1. (ab 18:00) – Sonntag 31.01.2010 im Rahmen des Hackathon 4 zu Coding-Sessions ein.

    Übrigens liegen während der gesamten Testaktion zwei N900 im Metalab zum Testen bereit!


    Veröffentlicht in maemo Tagged: coden, gPodder, Hackathon, Hackathon 4, Maemo 5, Metalab, N900, nokia, Thomas Perl, wien

    Quelle: electrobabe.at » maemo

    zeitgeist

    Online mit dem N900


    14. Januar 2010 23:09

    Was wäre ein Smartphone ohne Internetverbindung? Ein besserer Mediaplayer mit Telefon? Genau so ist es auch beim – ohne Onlineverbindung kann das Gerät nicht seine Stärken ausspielen. Im Onlineuniversum fühlt es sich zuhause.

    Browservielfalt

    meint es mit dem mitgelieferten richtig ernst – bei keinem gängigen Smartphone ist das Browsererlebnis so nahe am Desktopbrowser wie am . Die Größe des Displays lässt komfortables Browsen einer Seite zu. Zudem unterstützt der Flash vollständig, womit so ziemlich alle Seiten gut bedienbar sind. Ein weiterer Trick ist der reinziehbare Cursor, mit dem man einen Mauszeiger auf der Webseite simulieren kann. Für dynamische Aufklappmenüs und mouseover Tricks sehr nützlich. Die Ansicht der History wurde nicht wie eine Liste gelöst, sondern sieht viel mehr wie ein Zeitstrahl der zuletzt gesurften Seiten aus. Für meinen Geschmack ist das nicht unbedingt die schnellste Lösung, sondern erfordert einiges an blättern, um an die gewünschte Seite in der History zu kommen.

    Gesten zur Steuerung gibt es nur wenige – so bedeutet eine kreisförmig Reinschraubbewegung ein Hineinzoomen und vice versa. Multitouch Gesten sind aufgrund des resistiven Bildschirm prinzipiell nicht möglich.

    Bis dato wird der von den meisten Seiten nicht als Mobilgerät erkannt, wodurch man fast immer die Desktopseiten zu Gesicht bekommt. Trotz der 800×480 nicht immer die bevorzugte Variante. So finde ich z.B. die mobile Seite von Google Reader wesentlich besser für unterwegs geeignet, als die volle Desktopversion.

    Noch eine Desktopikone hat es schon auf das gebracht. Wie bereits hier berichtet, entwickelt Mozilla seit geraumer Zeit an Ihrem Projekt Fennec – oder einer mobilen Version von Firefox für . Fennec bringt wie der große Bruder Firefox ein Plugin System mit, das u.a. auch das Add-On Weave mit einbinden kann. Damit lassen sich über Computergrenzen hinweg, Bookmarks, die Browserhistory,… synchronisieren. Etwas, das ich gerade für unterwegs sehr schätze und mir gut gefallen hat. Sogar der erzwungene Neustart von Firefox nach einer Plugininstallation ist gleich.

    PIMp my

    Zu den PIM Funktionen am kann ich nur sehr wenig sagen. Als Google Mail, Kalender und Kontakte Nutzer war mir hauptsächlich diese Anbindung wichtig. ActiveSync (Mail for Exchange oder MfE) spricht das zwar grundsätzlich, doch gibt es mit Googles Implementierung noch gehörig Probleme. Die Synchronisation funktioniert leider bei weitem nicht so einfach wie bei iPhone oder Android. Der Letztstand, den ich auch bestätigen kann, lässt einen Google Kalender und Kontakte mit dem synchronisieren, jedoch hatte ich Probleme Termine, die ich nur am erzeugt habe, am Google Server zu finden. GMail habe ich über IMAP4 angebunden, was soweit auch funktioniert hat. Leider ist der Email-Client wenig performant, zum Tippen von schnellen Emails aber in Ordnung.

    Verlosung

    Zum Abschluss der Reihe frage ich Euch diesmal wieder, was Ihr Euch von einem Internetdevice wie dem im Bereich Browsing und PIM erwartet bzw. was Ihr Euch wünscht. Kreative Vorschläge sind willkommen. Freitag abend werte ich alle bis dahin eingegangene Kommentare der Serie aus und darf einen konstruktiven Begleiter (oder Begleiterin) der Serie zum Gewinner küren. Dieser/Diese wird per Email verständig.

    Danach wird es weiter Updates geben, jedoch weniger im Stile eines Testberichtes, sondern vielmehr begleiten wir die wichtigsten Neuerungen und Schritte von und dem .

    Die mobile zeitgeist Apps: iPhone, Android und Ovi im jeweiligen App Store kostenfrei verfügbar.


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    Artikel in der Serie " Test"

    1. Medialer Spaß am N900
    2. N900: Maemo und die Apps
    3. Online mit dem

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    Quelle: mobile zeitgeist » maemo