Posts Tagged ‘N900’

LeuMund

Smartphones der neusten Generation im Test


6. März 2010 19:22

Heute war es soweit. Insgesamt 6 Spezialisten kamen zum Smartphone Gipfel bei mir zuhause. Wir haben während insgesamt 7 Stunden sowohl über Handies als auch über Gott und die Welt philosophiert.

Die folgenden Handies konnten wir vergleichen und ausprobieren:

  • Google Nexus One
  • Samsung Spica Galaxy I5700
  • Nokia N900
  • Palm Pre

Natürlich hatten eigentlich fast alle anwesenden ein iPhone und so mussten sich die Kandidaten vorallem in dieser Hinsicht bewähren. Apple verwöhnt die User mit einem durchgehenden einfachen Benutzungskonzept und die User verlernen sehr schnell komplexe Wege um Dinge zu erledigen.


Hier meine Eindrücke von den verschiedenen Handies und den Reaktionen der verschiedenen Tester. Spannend war wirklich dass in vielen Aspekten meine Meinung nicht mit der Meinung der anderen übereinstimmt, aber auch dass mir viele Features und Vorteile gezeigt wurden die ich selber vielleicht nicht entdeckt hätte.

Google Nexus One

Das Nexus One Handy war der kleine Star unter den anwesenden Geräten. Im Moment in der Schweiz nicht offiziell erhältlich bekam ich das Testhandy von Digitec ausgeliehen. Das Gerät überzeugt durch eine stabile Verarbeitung und eine durchgehend gute Geschwindigkeit. Google scheint sich vorallem in den eigenen Apps wie der Google Map vom iPhone unterscheiden zu wollen. Und das schafft man auch.

Viele Features sind in der Kartenapplikation eingebaut die ich auf dem iPhone vermisse. Das Handy basiert auf Android 2.1 welches mich nicht durchgehend überzeugt. Grundsätzlich ist man mit dem Google Handy aber schon sehr nahe am iPhone dran. Nicht überzeugen konnte mich der Android Market in dem man sehr schnell die Übersicht verliert. So war es mir nicht möglich ein Programm zum ändern des Keyboard Layouts zu installieren da dutzende von Skins zu diesem Programm in den Suchergebnissen landeten.

Samsung Galaxy Spica I5700

Das zweite Android Handy im Test läuft noch mit Android 1.5. In der Bedienung manchmal etwas hackelig bin ich persönlich aber irgendwie überzeugt dass es sich beim Spica um ein cooles, alltagstaugliches Smartphone für den Einsteiger ist. Leute die sich kein iPhone anschaffen wollen, die heute schon GMail, Google Calender und all die Apps von Google verwenden.

Wenn das Spica noch ein Update auf Android 2.1 erhält wird es auf dem letzten Stand sein. Für mich mittlerweile kein Frauenhandy sondern einfach ein Android für die breite Masse. Nur interessant dass es das Spica bei der Swisscom gar nicht zu kaufen gibt.

Nokia N900

Das Nokia N900 ist ein wenig das Sorgenkind im Testfeld. Nokia hat es geschafft ein äusserst klobiges Handy zu bauen an dem auf den ersten Blick höchstens die Tastatur, der eingebaute Stift und der ausstellbare Ständer überzeugen können.

Auch das neue Maemo Betriebssystem stösst auf wenig Begeisterung. Zu wenig klar und logisch ist die Benutzerführung. Der hackelige und nur auf starken Druck reagierende Tochscreen entspricht nicht mehr dem was man sich heute gewohnt ist. Das Handy lässt sich fast nur Quer verwenden und muss zumeist mit beiden Händen bedient werden. Immer wieder stellt sich die Frage wie Nokia trotz der jahrelangen Leadership mit dem Communicator in diese Misere geraten konnte.

Palm Pre

Roli hat neben seinem iPhone auch noch ein Nexus One und einen Palm Pre dabei. Dieser ist ein tolles Gerät von der Grösse her. Denkt man sich die ausfahrbare Tastatur weg könnte man sich ein iPhone Mini sehr gut so vorstellen. Noch heute gibt es viele Menschen denen ein iPhone einfach zu gross ist.

Ansonsten scheint auch das Palm eigene WebOS in der aktuellen Version äusserst gelungen zu sein. Die Bedienung ist nach einer kurzen Instruktion durchaus schlüssig und flüssig. Hier überlegt man sich sofort dass die Hardware von Nokia mit dem WebOS schon um einiges besser dastehen würde. Alles in allem ein interessantes Gerät, das leider wohl ein paar Jahre zu spät auf den Markt kam und mit dem Palm nicht wirklich mehr auf Touren kommen wird. Schade.

Browser

Persönlich finde ich die Art und Weise wie das iPhone Inhalte im Web präsentiert immer noch am besten. Bei den meisten Testkandidaten ist mittlerweile das Webbrowsen auf einem hohen Niveau. Wir haben auch einen kurzen dafür chaotischen Geschwindigkeitsvergleich gemacht:

Fazit

2010 ist das Jahr der Smartphones. Konnte man 2008 noch die meisten iPhone Killer belächeln da diese sowohl Hardwaremässig und Softwaremässig in keiner Weise an das iPhone herankamen. Mittlerweile hat sich das geändert. Die Mitbewerber können Apple das Wasser reichen, insbesonders Google bringt innovative Funktionen zuerst auf der eigenen Android Plattform.

Man kann mit der Anschaffung eines Android Phones nur wenig falsch machen und ich denke das Normaluser auch mit einem Telefon wie dem Samsung Spica zufrieden sein werden. Das Nexus One wird es wohl noch einige Monate nicht in der Schweiz geben, das Nokia ist irgendwie anders und der Palm von der Verarbeitung nicht zufriedenstellend.

Ich bleibe aber auf jeden Fall bei meinem iPhone das mir immer noch am meisten bietet. (Und nächstes mal organisieren wir einen etwas weniger technischen Gipfel. Ich bin für einen Victoria Secret Gipfel. Models dürfen sich gerne bei mir melden.)


Quelle: leumund.ch » n900

LeuMund

Smartphone Gipfel


3. März 2010 19:50

Zürich hat den Social Media Gipfel, Bern hat das Smartphone Gipfel. Aus gegebenem Anlass lade ich an diesen Samstag 6. März morgens von 10h – 12h zum Smartphone Hands-on ein.

Zu sehen und testen gibt es das Nokia N900, das Samsung Spica Galaxy I5700 Android Telefon und das Google Android Handy Nexus One.

Der Anlass ist im privaten Rahmen bei mir zu Hause, das heisst die Anzahl Teilnehmer ist beschränkt und die Testgeräte funktionieren im heimischen Wireless-Lan.

Bitte melde dich bis Freitag Abends an wenn du kommen magst um diese neusten Smartphone Geräte, die Android Versionen 1.5 und 2.1 sowie das Nokia Maemo Betriebssystem mal zu testen. Natürlich gibt es Kaffee und Gipfeli.


Quelle: leumund.ch » n900

LeuMund

Das Nokia N900 im Test


21. Februar 2010 15:22

Diese Woche ist endlich mein Nokia N900 Testexemplar eingetroffen. Ich bin einer von ein paar wenigen Schweizer Bloggern die im Rahmen des NokiaAppForums einen Test dieses schon im letzten Jahr vorgestellten Handies machen dürfen. Danke an den Pixelfreund der das ganze koordiniert hat.

Im Rahmen meiner Berichterstattung darf ich zum Ende der Aktion auch ein ganz neues N900 an einen Leser verschenken. Hier bin ich natürlich auf eure Mithilfe angewiesen: Fragt mich was ihr über das N900 wissen möchtet, gebt mir Tipps auf Funktionen und Programme.

Im Moment hat sich mein Test auf das Auspacken und die Inbetriebnahme beschränkt. Da ich die letzen Tage krank war konnte und wollte ich mich noch nicht zu stark mit dem neuen Betriebssystem Mameo abgeben. Mein erster und immer wiederkommender Eindruck wenn ich das N900 rumliegen sehe ist, dass es ein gelungener Nachfolger des SE P900 von 2003 ist.

Als zweites fällt mir dann auf, dass das N900 mit einem auswechselbaren Akku, einer ausziehbaren Tastatur, einem Platz für eine Speicherkarte und einem auf Mozilla basierenden Browser der Flash kann einiges kann dass immer wieder am iPhone als Manko bemängelt wird. Die technischen Spezifikationen des N900 im Detail.

Warum man bei Nokia auf ein eigenes Linux basierendes Betriebssystem setzt und sich nicht auf Symbian, Microsoft Windows Mobile oder Google Android verlässt ist wohl historisch zu beantworten. Schliesslich hat man schon immer eine eigene Kombination von Hardware und Software verkauft.

Ich werde mir das Smartphone in den nächsten Wochen genauer ansehen und dann über Maemo und Hardware noch im Detail berichten. Welche Fragen habt ihr zu diesem Gerät?


Quelle: leumund.ch » n900

electrobabe.at

Keine vollwertige Navigation am N900 trotz Ovi Maps


4. Februar 2010 11:03

Die Nokia Presseabteilung teilte uns N900-Testern mit, dass Ovi Maps mit Gratis Navigation mehr als 1 Million mal in der ersten Woche heruntergeladen wurde (Michi berichtet auch). Allerdings wird es – zumindest nicht in absehbarer Zeit – die kostenlose GPS Navigation bei Ovi Karten nicht fürs N900 geben!

.

Nach meinem letzten Beitrag N900 als Businessgerät wollte ich noch etwas ausführlicher über Ovi Maps berichten:

Ich habe nun einige Male die behelfsmäßige Ovi Maps Navi-Funktion des N900 getestet und bin nicht besonders zufrieden. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es besser ist als gar keine Navigation, aber genauso wenig wie Google Maps ein Navigationssystem wie TomTom oder Navigon ersetzten kann, denn:

  • Es gibt keine (Sprach-)Ansage in der Art “in 200m biegen Sie links ab”.
  • Wenn man die geplante Route verlässt (z.B. Stau umfahren), wird nicht neu berechnet!
  • Es gibt keine Routenalternativen wie “kürzester Weg”, “kürzeste Zeit”, “Teilroute vermeiden” etc.
  • Wenn man das GPS-Signal verliert, etwa in einen Tunnel fährt, wird nicht extrapoliert, dass man weiter fährt, und die Position friert auf der Karte ein. Wie geht die Route weiter?
  • Es werden keine Live-Daten angezeigt wie aktuelle Geschwindigkeit (und zulässige Höchstgeschwindigkeit), restliche Zeit bis zum Ziel etc. sondern nur die Werte von der Ursprungsplanung.
  • Es gibt keine POI (Point of Interests), die man nach Kategorien ein- und ausblenden kann – besonders hilfreich bei Radarfallen ;)
  • Das N900 hat keinen Kompass. Die Karte dreht sich automatisch in die Richtung in die man gerade fährt, was sehr gewöhnungsbedürftig ist.
  • Bei Google Maps werden die Wegpunkte wenigstens angezeigt, hier fehlt das komplett.

Und so sieht das Ganze aus:


Eingetragen unter:maemo Tagged: Google Maps, GPS Navigation, N900, Navigation, Navigon, nokia, Ovi Maps, TomTom

Quelle: electrobabe.at » maemo

mobile2null

Gastbeitrag: Das Nokia N900, ein mobiler Alleskönner für alle Fälle


1. Februar 2010 09:42

Ich war durch einen Beitrag in diesem Blog in der glücklichen Lage dieses Handy zu gewinnen.

Und ich muss sagen, es gibt ein knappes, kurzes, für manche vielleicht ordinäres, Wort um das Handy zu beschreiben: GEIL.

Gestern bin ich früher von der Arbeit weg, da mich die glückliche Nachricht erreichte, dass die Post ein Packerl von Nokia gebracht hat.

Na dann ab nach Hause um 14:00 (zum Glück war mir Murphys Law dieses Mal gut gesonnt, was in der IT Branche nicht allzu oft der Fall ist).

Zuhause angekommen, das Packerl aufgerissen und gestaunt…

Ein dezente,rechteckige schwarze Verpackung mit der Aufschrift “Nokia N-Series” lachte mir entgegen.

Auf das Ding und da strahlte es entgegen: edel, stylisch und unaufdringlich zugleich: Das N900.

Raus, Akku gesucht, Sim Karte rein eingesteckt und los geht das Erlebnis.

Da mein letztes Handy ein M600i war (das bis zum Glück jetzt noch geht) war ich mehr als beeindruckt von neuen Möglichkeiten, von denen ich wusste, es gibt sie, jedoch noch nie benutzen konnte.

Denn 3 Stunden später, war ich natürlich mit WLAN online, meine Kontakte wurden mit den Kontaktdetails aus Facebook und Twitter ergänzt und und und.

Das Beste an allem: Ich sagte dem N900, “hole Kontakte” “über Bluetooth” “m600″ und schon fings an zum kopieren das lustige Ding.

Was mich fasziniert daran ist das Betriebssystem, dass unglaublich performat und sehr schnell arbeitet und reagiert.

Noch besser gefällt mir persönlich natürlich die Möglichkeit mittels Standard Linux Befehlen das System zu überprüfen.

Hierzu gibts auch schon findige Applikationen die CPU und RAM auslesen oder Task Manager, wo man gezielt Prozesse killen kann.

Das vorinstallierte Skype, welches sich in die Kontakte einordnet war mir zuerst ein wenig unsympathisch, jedoch durch die Funktion “Kontakt zusammenführen”, macht es durchaus Sinn.

Dadurch hat man alle Kontaktmöglichkeiten an einem Kontakt. Am Anfang ein wenig mühsam (vielleicht gehts auch anders, aber nicht durch mich) jedoch wenn mans hat, kann man wirklich effizient seine Kontakte verwalten.

Nun warte ich noch auf die BigBob Freischaltung mit 1 GB Datenvolumen und dann gehts immer ab, nicht nur im WLAN.

Was noch erwähnenswert ist, ist die Authentifizierungsmöglichkeit im WLAN. So konnte ich mich im Cooperate WLAN authentifizieren mithilfe MSCHAP und meinen Directory Password und schon war ich im Internen WLAN.

Was ich auf ersten Blick nicht ganz verstehe ist die Schwenklogik. wenn ich auf Telefon klicke hat es teilweise Aussetzer und es bleibt auf dem normalen Mode.

Weiters konnte ich den Touchscreen heute mit einem iPhone eines Arbeitskollegen vergleichen und er hat schon recht, wenn er sagt, dass das iPhone auf touch sensibler reagiert.

Aber wen juckts?

Ich bin vollauf zufrieden und sehr begeistert von dieser Innovativen mobilen Lösung, ja von diesem mobilen Computer.

Das ist nämlich dieses neue Nokia N900.





Quelle: Mobile2Null » maemo

electrobabe.at

Das N900 im Metalab


17. Januar 2010 15:55

Auf zwei Veranstaltungen im Metalab in Wien wird das Nokia N900 gefeatured:

Am 22.1. um 19:00 hält Thomas Perl (Entwickler von z.B. gPodder) einen Vortrag über die Entwicklung für Maemo 5, als Getting Started Session.

Das Metalab lädt zudem von Freitag 29.1. (ab 18:00) – Sonntag 31.01.2010 im Rahmen des Hackathon 4 zu Coding-Sessions ein.

Übrigens liegen während der gesamten Testaktion zwei N900 im Metalab zum Testen bereit!


Veröffentlicht in maemo Tagged: coden, gPodder, Hackathon, Hackathon 4, Maemo 5, Metalab, N900, nokia, Thomas Perl, wien

Quelle: electrobabe.at » maemo

electrobabe.at

Gewinner des N900: Luca!


13. Januar 2010 16:39

Nach der Verlosung eines neuen N900 steht nun der Gewinner fest: Luca Hammer!

Er war der Herausragendste unter den insgesamt 36 Einreichern, da er die meisten Erfahrungen mit Testen von mobilen Endgeräten hat und auch die größte Reichweite durch sein Blog und seinen Twitter-Account.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Gerät! Ich freue mich schon auf den ersten Testbericht von Luca.


Veröffentlicht in maemo Tagged: gewinn, Luca Hammer, N900, nokia, Verlosung

Quelle: electrobabe.at » maemo

mobile2null

Google Maps am Nokia N900


 11:10

Google Maps ist wohl eine der besten und beliebtesten Anwendung auf mobilen Geräten. Das liegt weniger an der Einzigartigkeit oder der Qualität der Karten. Hier gibt es Konkurrenz von verschiedenen Anbietern. In meinen Augen kennt man Google Maps einfach von der Webversion und ist deshalb schon sehr gut mit dem Look & Feel vertraut.




Nicht nur ich vermisse offenbar Google Maps am Nokia N900. Weshalb ich hier mal ein paar Alternativen vorstellen möchte, um die Wartezeit auf eine echte Portierung zu überbrücken.

Google Maps am Nokia N900

Google Maps am Nokia N900

Positionierung

Damit der vorinstallierte Browser des N900 auf die Position zugreifen kann, muss die GeoLocation provider extension installiert sein. Die Extension findet man wie gewohnt im Programmkatalog.

maeMaps

Eine wirklich gute Version von Google Maps für das N900 bzw. für maemo hat ein Entwickler aus Bern gemacht.

Ich habe ein Video gemacht, um die Funktionen zu zeigen:

URL: http://tomch.com/maemaps.html

Google Maps Mobile Web

Wie für die meisten Dienste, bietet Google auch für Maps eine mobile Version der Webseite und diese funktioniert bis auf ein paar Einschränkungen auch auf dem N900 ganz gut.

Hier ein Video von thenokiablog:

URL: http://maps.google.com/maps/m


Quelle: Mobile2Null » maemo

zeitgeist

N900: Maemo und die Apps


7. Januar 2010 23:01

“Wie verhält sich 5?” und “Wie gut ist das Betriebssystem?” war sicherlich der für mich bis dato spannendste Teil in meinen Tests. Schliesslich hat die Bedeutung, Bedienbarkeit und die Funktionen eines mobile Betriebssytems in letzter Zeit stark zugenommen. Referenzen auf iPhone OS 3.0 und Android erspare ich Euch.

Grundfunktionen eines mobilen OS

Das paradoxe an einem salopp formuliert guten Betriebssystem ist, dass es wenig bis gar nicht auffallen soll – quasi ein Hygienfaktor. So stand zuerst einmal die Überlegung, welche Punkte bzw. Probleme ich von einem Betriebssystem gelöst haben will und welche Erwartungen ich an ein modernes Betriebssystem habe. Für die folgende Liste erhebe ich in keinster Weise den Anspruch der Vollständigkeit, sondern sind dies meine persönlichen (Anwender)-Kriterien, die einen leichten Umgang mit einem Smartphone ermöglichen:

  • Stabilität: Abstürze oder Crashes sind nicht nur auf einem Computer ein Graus -  bei einem Mobiltelefon sind Sie schlichtweg eine Katastrophe
  • Multi-Tasking – wie geht ein Betriebssystem mit parallelem Arbeiten um
  • Benachrichtigungen
  • Konsistente Bedienung des GUI – wie schnell finde ich mich mit der UI zurecht
  • von Drittherstellern (und das Verwalten dergleichen)

Bewusst verzichtet habe ich auf technische Kriterien, wie SDK Verfügbarkeit, APIs oder die Entwicklung von als Betriebssystem. Auch gehe ich nicht auf interne Details oder den Aufbau von ein. Schlicht und einfach, weil ich dafür zu wenig Einblick in habe mir auch die fundierten Kenntnisse fehlen eine Aussage dazu machen.

Paralleles Arbeiten

5 schlägt sich in der vorliegenden Version meines Erachtens nicht allzu schlecht. Es läuft soweit bereits stabil. Während meiner Tests konnte ich bis dato noch keinen Absturz oder Hänger verzeichnen. Die Kombination 5 und Hardware reagiert durchgängig flott. Wie wahrscheinlich hinlänglich bekannt, bietet 5 echtes Multitasking, so wie man es vom PC gewohnt ist. können parallel nebeneinander laufen. Holt man eine in den Vordergrund, laufen andere im Hintergrund weiter. Damit machen Dienste wie Skype erst richtig Spaß. So wird z.B. auch beim Öffnen der Kameraabdeckung eine eigene Applikation parallel gestartet. Zwischen dieser und anderen kann man beliebig hin und her wechseln. Im Task Switcher werden nicht nur Symbole der laufenden angezeigt, sondern Live Previews des aktuellen Bildschirminhaltes dargeboten.

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Sechs parallel mit Live Preview

Benachrichtigungen gehören für mich deswegen in den auserlesenen Kreis der Kriterien, da diese über das gesamte OS funktionieren sollten. Eine nicht gelesene SMS, oder anderwertig verpasste Nachrichten, nur weil man auf diese nicht aufmerksam gemacht wurde, können einem schon sauer aufstoßen. Der obere Teil über Multitasking gibt schon einen Hinweis auf den Umgang mit Benachrichtigungen bei 5. Eingehende und ungelesen SMS, sowie verpasste Anrufe werden über ein eigenes Fenster, ein blinkendes Task Switcher Symbol und eine Blinkleuchte am linken unteren Geräterand signalisiert. Öffnet man den Task Switcher so werden SMS und Gestpräche in Form eines gelben Post-It angezeigt. Erinnerungen bzw. Alarme werden in der gleichen Art dargestellt.

Fazit: Diese Multitasking Implementierung, muss ich überrascht sagen, vermisse ich bereits jetzt am iPhone OS und auch auf Android Geräten.

Benutze mich!

Die Qualität des Graphical User Interface ist quasi das optische Aushängeschild eines jeden Betriebssystems. Mittlerweile kommt bei die GTK+ Library zum Einsatz, um bei der nächsten Version von maemo von qt abgelöst zu werden. Insofern sind die hier getroffenen Aussagen über das User Interface von äußerst vergänglich und sind mit Sicherheit mit der nächsten Version zu revidieren.

Am stehen vier Desktops zur Verfügung, die mit Widgets gefüttert werden können. Programme laufen in eigenen Fenstern, die entweder Fullscreen oder mit der Statusleiste angezeigt werden. Obligatorisch ist das X zum Schließen der jeweiligen Applikation. Mit einem Klick in den unscharfen Hintergrund gelangt man jeweils einen Schritt zurück und hat dadurch seitens des OS die Notwendigkeit für eine physische Rücktaste ersetzt. Die Menüs empfinde ich persönlich als noch zu grob designed und auf gut österreichisch patschert. Das betrifft hauptsächlich das Design und die Bedienbarkeit, die meines Erachtens noch zu sehr am Desktop orientiert ist. Die Lernkurve ist trotzdem sehr steil – hat man mal den grundsätzlichen Aufbau (Desktop, Task Switcher, Programm Menü) verstanden und den Klick in den Hintergrund erlernt, findet man sich schnell zu recht. Die Menüs sind soweit konsistent gehalten, dass man bald erlernte Muster erkennt und anwenden kann. Zur einfachen Bedienung tragen indirekt auch die vielen OS-weiten Shortcuts bei, die man sich gleich von Anfang an einprägen sollte (sowie u.a. auch die schraubende Bewegung mit dem Stift für den Zoom im , den man definitiv erlernen muss – diese Geste ist nicht intuitiv).

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Eines der etwas unbeholfenen Menüs

Apps, Apps, Apps

Wie kein anderes Thema haben Apps die Mobilfunklandschaft in den letzten Monaten geprägt. Sucht man am anfänglich nach einem AppStore so wird man vermeintlich gleich dreimal fündig. So bieten sich OVI Store, Select und der Programmmanager zur Installation von an. Etwas verwirrend für einen Einsteiger, vor allem wenn man zentrale Lösungen wie den AppStore oder Android Market gewohnt ist. Die Verwirrung ist perfekt, da der OVI Store für das noch gar nicht verfügbar ist, Select eigentlich nur eine Webseite mit ausgewählten Programmen ist und man unweigerlich wieder im Programmmanager landet. Eigentlich sind OVI Store und Select zu diesem Zeitpunkt nur Blendwerk – das Tool zum Finden und Installieren ist der Programmmanager, der Linuxerfahrenen bekannt vorkommen sollte. Ist es doch nichts anderes als eine Paketverwaltung. Für Neulinge sei der Prozess kurz erklärt.

Noch kein OVI Store fürs N900

Noch kein OVI Store fürs

Der Programmmanager verwaltet so genannte Programm Kataloge (Software Quellen), die man beliebig hinzufügen kann. Einige vertrauenswürdige Kataloge sind bereits von Haus aus vorkonfiguriert, so empfehlen sich allerdings für Neugierige einige weitere Quellen (z.B. der Extras devel Katalog). Aus diesen Katalogen lassen sich dann Pakete/Programme herunterladen. So wird man z.B. bei der ersten Installation von Firefox für N900 gefragt, ob man den Mozilla Catalog hinzufügen will. Über diese Kataloge werden dann auch Updates der jeweiligen Programme verteilt, wobei dies bei weitem nicht so hübsch geschieht, wie bei anderen OS. So sieht man zwar, welche neue Version verfügbar ist, welche Änderungen in der neuen Version enthalten sind, kommt allerdings nicht zum Vorschein.

Im Programmmanager kann man in unterschiedlichen Kategorien die Pakete/ nach Alphabet durchsuchen. User Reviews, Kommentare oder Ranglisten fehlen gänzlich, was dem Ganzen einen sehr nüchternen Eindruck verleiht. Inwieweit OVI Store hier noch eine Rolle spielen wird (Kauf und Empfehlungen) kann man bis dato nur erahnen. Die Anzahl der verfügbaren haltet sich klarerweise noch in Grenzen. Finden kann man allerdings schon einiges Ausgefallenes – openSSH, xterm, dropbear ssh client, lightttpd oder auch ein wiicontrol (im Extras devel Katalog). Man erkennt an den vorhanden Paketen sehr klar die Herkunft aus der Linux Welt.

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Der uncharmante Programmmanager

Zum Abschluss darf ich den Ball wieder an Euch spielen liebe Leser. Was sind Eure Erwartungen an ein modernes Smartphone OS? Fühlt ihr Euch von den vorhandenen angesprochen, oder fehlen Euch wesentliche Helferlein?

Die mobile zeitgeist Apps: iPhone, Android und Ovi im jeweiligen App Store kostenfrei verfügbar.


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Artikel in der Serie " Test"

  1. Medialer Spaß am N900
  2. : und die Apps
  3. Online mit dem N900

Verwandte Artikel


Quelle: mobile zeitgeist » maemo

electrobabe.at

Verlosung eines neuen N900!


21. Dezember 2009 22:49

Im Rahmen der Testaktion kann jeder der Blogger jeweils ein nicht gelocktes N900 an seine Leser verlosen, die das Gerät behalten dürfen!

Also, wer will von mir ein N900 geschenkt bekommen?

Eine Voraussetzung von meiner Seite ist, dass derjenige/diejenige, der/die das Gerät von mir erhält, auch benutzt, und nicht auf Ebay verkauft ;) und einen Gastbeitrag auf electrobabe.at schreibt.

Als Auswahlkriterium könnt ihr mir schreiben (als Kommentar hier, per Email, auf FB oder auf Twitter), was ihr alles für ein N900 tun würdet. Die Person mit der kreativsten/besten Antwort bekommt von mir das Gerät feierlich überreicht.

Deadline: 12.1.2010

ps. Peter verlost übrigens auch ein N900.

Konferenz

An der FH Hagenberg wird eine Konferenz stattfinden. Details werden am 12.1.2010 verlautbart.

Vorweg kann gesagt werden, dass die Konferenz an einem Wochenende stattfinde, wobei am Freitag QT (sprich [cute]) und Entwicklung auf Maemo im Vordergrund stehen werden, anschließend findet ein MobileMonday (am Freitag!) statt. Am Samstag sollen Workshops zu verschiedenen Themen stattfinden.


Veröffentlicht in maemo Tagged: FH Hagenberg, N900, nokia, Nokia N900, Verlosung, Wettbewerb

Quelle: electrobabe.at » maemo