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Pomodoro – eine einfache Technik für eine optimiertere Zeitverwaltung


19. Mai 2010 20:47

Die “Pomodoro Technique” wurde von Francesco Cirillo im Jahre 1992 erfunden und stellt einen Weg zur “besseren” Verwaltung der Zeit dar. Seitdem wird diese Technik erfolgreich von zahlreichen Teams und Individuen eingesetzt. Die Idee dahinter ist ganz simpel und setzt sich aus fünf Schritten zusammen:

• Man wählt eine Aufgabe, die erledigt gehört.
• Man setzt Pomodoro (übernimmt den Job eines Timers) auf exakt 25 Minuten und arbeitet konzentriert an der Aufgabe. Solange, bis der Timer läutet.
• Ist die Aufgabe noch nicht erledigt, so wird jetzt eine 5-Minute-Pause eingelegt und danach der nächste Pomodoro gestartet.
• Nach vier Pomodoros muss eine längere Unterbrechung eingeplant werden.

Fürs N900 steht im Programm-Katalog ‘Extras Devel’ eine passende Applikation bereit. Diese liefert die Grundlage zum Einsatz der Pomodoro-Technik. Zu den Funktionen zählen neben dem Timer (visuell und mit Audio) die Verwaltung der Aufgaben (automatische Tages-Archivierung, erledigte Aufgaben verschwinden von der Liste für den nächsten Tag) und die Möglichkeit Unterbrechungen (selbst verschuldet oder von außerhalb erzwungen) per Tastendruck protokollieren zu lassen.

Meine Meinung: Klingt spannend. Diese Technik werde ich in den nächsten Wochen zusammen mit meinem N900 in der Praxis ausprobieren.

Tipp: Auf der offiziellen Website kann man sich kostenlos das dazu passende Buch (auf Englisch) herunterladen oder – gegen Bezahlung – in gedruckter Form erwerben.


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum

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Im Test: JoikuSpot Premium macht aus dem N900 einen WLAN-Hotspot


10. März 2010 15:00

JoikuSpot gehört seit vielen Jahren zu meinen Fix-Applikationen auf Nokia Symbian S60-Smartphones. Dieses Programm macht nämlich das Gerät zu einem mobilen WLAN Access Point, um anderen Geräten den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Das funktioniert – ich kann das aus der Praxis bestätigen – ganz unkompliziert, bequem und zuverlässig. Fürs Nokia N900 steht die Premium-Version bereit …

• Bevor JoikuSpot aktiv werden kann, müssen alle aktiven Verbindungen getrennt werden.
• Alles wird übersichtlich angezeigt, man sieht das oder die verbundenen Geräte und bekommt am Ende eine Zusammenfassung der übertragenen Daten.
• Unter “WLAN” stehen ein paar Einstellungen bereit: lokale IP-Adresse, SSID (der eingegebene Name wird an ‘Joikuspot_xxxx’ angehängt), Kanal (automatisch oder Channel 1, 6, 11), Bitrate Level (automatisch, Full, Low oder Medium), Art der Verschlüsselung (Aus, WEP 64 oder WEP 128) sowie Schlüssel für die Verschlüsselung (die Länge des Schlüssels ist dabei von der Art der Verschlüsselung abhängig).

• Die zu nutzende 3G-Verbindung kann entweder bei jedem Start frisch abgefragt oder einmalig aus der Liste der bereits angelegten Verbindungen ausgewählt werden.
• Für DHCP stehen ebenfalls ein paar Sachen bereit: First IP, Last IP, DHCP Lease Time (10, 25, 45 oder 60 Minuten) sowie “Use alternative DNS Server” (Ja oder Nein).
• In den Einstellungen kann bei Bedarf der erste und letzte Port für NAT eingestellt werden.

• Unter ‘General’ stehen zwei Ja/Nein-Abfragen bereit: Dialog “Allow Connection Query” abfragen sowie “Allow Connection Settings Cnahges”.
• Alle Einstellungen lassen sich durch Drücken auf “Restore” jederzeit wieder auf den Originalzustand zurücksetzen.
• Wichtiger Hinweis: Der Stromverbrauch bei aktivem JoikuSpot ist gewaltig und das N900 wird dabei ziemlich warm!
• Die Applikation ist um ein paar Euro im JoikuShop erhältlich.

Meine Meinung: Ich habe das Programm erfolgreich mit unterschiedlichen Geräten (z.B. andere Nokia S60-Smartphones, MacBook, Windows 7 Netbook, …) im Einsatz und bisher keine Probleme damit. Es ist einfach sowie schnell zu bedienen und bleibt ab sofort fix auf meinem N900 oben!

www.joikushop.com


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum

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Videovergleich: N900 vs i8910HD


12. Februar 2010 22:03

Als ich mir im Juni 2009 statt des N97 das Samsung i8910HD kaufte, war unter anderem die bessere Videoaufnahme einer der Gründe. Auch wenn das i8910HD bei voller 720p-Aufnahme (1280x720) nur ca 20 Bilder pro Sekunde schafft, sind die Videos unter normalen Bedingungen weit besser als herkömmliche VGA-Videos (640x480), wie zum Beispiel das N97 sie aufnimmt. Einen großen Minuspunkt hat jedoch das Samsung - die Tonqualität ist schon bei Idealbedingungen grenzwertig. Es gab zwar ein Update, aber trotzdem kommt das i8910HD bei Videoaufnahmen, aber auch Sprachmemos, nicht an die Qualität anderer aktueller Geräte heran.

Und wenn man dann in einer nicht alltäglichen Geräuschkulisse auf die Idee kommt, ein Video aufzunehmen, wird man böse überrascht. Zum Beispiel bei einem Konzert ... Nur zu gerne würde ich euch Aufnahmen eines professionellen Konzertes zeigen (Rammstein im Velodrom), aber das würde wohl Ärger einbringen. Daher habe ich vor ein paar Tagen bei einem Auftritt einer kleineren Berliner Band mit deren Erlaubnis einen Vergleichstest gestartet und zeitgleich mit dem N900 und dem i8910HD ein paar Videos aufgenommen. Wie gesagt, zeitgleich, man kann also direkt vergleichen.

Dass das Samsung beim Ton verliert, sollte hier nicht für erstaunte Gesichter sorgen. Viel mehr haben mich die Unterschiede beim Bild überrascht. Denn nur zur Info, das N900 nimmt mit 848x480 Pixel auf, das i8910HD mit 1280x720 ...

Videosequenz #1, i8910HD:

www.youtube.com/watch?v=0YQLqapsrTU

Videosequenz #1, N900:

www.youtube.com/watch?v=NGpEMu74MeM

Videosequenz #2, i8910HD:

www.youtube.com/watch?v=8H3lbjMInBI

Videosequenz #2, N900:

www.youtube.com/watch?v=SV4QUiUVRtQ


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern

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Ausprobiert: Taschen von Raedan fürs Nokia N900


9. Februar 2010 16:25

Raedan ist ein Hersteller von Taschen für Smartphones, Notebooks und anderen mobilen Geräten. Es stehen eine Vielzahl an unterschiedlichen Ausführungen bereit, die allesamt super aussehen. Ich habe mir aus der großen Auswahl drei Taschen fürs N900 angesehen …

Wenn man auf die Website von Raedan klickt, so erwarten einem jede Menge unterschiedlicher Taschen. Da ist ganz sicher für jeden Geschmack und jedes Gerät die richtige Tasche dabei. Die deutsche Firma genießt zudem bei den Kunden eine hohe Akzeptanz. Ich habe bisher nur Positives gehört und bin auch selbst noch nie enttäuscht worden.

Fürs N900 habe ich mir drei Versionen angesehen: Tequila Sunrise (in Cord), Kiwi Batida (grüner Apfelcord) und Chien Chaud (alles andere als kleinkariert). Die Taschen sind strapazfähig (bei den ganz hellen Farben muss man halt ein bißchen aufpassen), sollten sich problemlos reinigen lassen und das N900 passt perfekt hinein. Dank des – empfehlenswerten – “Microfleece Inlay” (gibt es gegen einen geringen Aufpreis) wird der Bildschirm besser geschützt und wird zudem gleich sanft vorgereinigt.

Meine Meinung: Die Taschen von Raedan sind nicht nur optisch ansprechend, sie passen auch perfekt und haben einen fairen Preis. Da kommt man schnell in Versuchung, gleich mehr als eine Tasche zu bestellen :-) Ich wünsche viel Vergnügen beim Gustieren!

www.raedan.eu


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum

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Ausprobiert: MaePad – Notizen schreiben, zeichnen und abhaken


3. Februar 2010 08:10

MaePad von Thomas Perl ist eine Applikation zum Schreiben von Texten, zum Zeichnen von Skizzen und zum Verwalten von Listen aller Art. Diese werden in Baumform verarbeitet und können so in der Größe, also in der Anzahl der Einträge wachsen. Ich habe mir MaePad am N900 angesehen …

Obgleich sich MaePad noch im Programm-Katalog ‘Extras Testing’ befindet, funktioniert es – zumindest auf meinem N900 – schon ziemlich gut. Die Applikation besteht aus drei Einzelteilen rund ums Thema Notiz. Diese können entweder geschrieben (Rich Text), gezeichnet (Sketch) oder als Checkliste angelegt werden. Dazu stehen – auf Wunsch und bei Bedarf – auch mehrere Datenbank bereit. Die Bezeichnungen (Namen) der einzelnen Notizen sind frei wählbar. Zudem kann angegeben werden, ob die neue Notiz als “child of selected memo” angelegt werden soll oder nicht.

Alle gespeicherten Notizen lassen sich in der Übersicht – durch längeres Antippen – wieder löschen, umbenennen, verschieben (hinauf, hinunter, ans Ende oder an den Anfang) sowie exportieren.

Möglichkeit #1: Rich Text
Bei ‘Rich Text’ steht ein großer Notizzettel zum Beschreiben bereit. Dazu stehen ein paar stilistische Möglichkeiten bereit: Stil (Schriftart, Schriftgrad und Farbe), Formatierung (fett, kursiv, unterstreichen, durchstreichen), Schriftlinie (normal, hochgestellt, tiefgestellt) sowie Aufzählungen mit Punkt.
Getätigte Eingabe lassen sich jederzeit widerrufen oder wiederholen, gespeichert wird automatisch. Auf Wunsch steht auch die Anzeige als Vollbild bereit.
Was mir fehlt, das ist ein automatischer Zeilenumbruch.

Möglichkeit #2: Sketch
Es steht ein Malzettel bereit, auf dem man beliebig zeichnen kann. Bereit stehen dazu diverse Farben, eine wählbare Stiftdicke (von 2 bis 14 Punkt; ein Radiergummi, Zeichenformen (Ellipse, Rechteck, Linie oder Freihand) sowie drei Arten des Hintergrunds (keiner, liniert oder kariert).
Wie auch beim Schreiben gibt es Eingabe wiederholen, Eingeben widerrufen, eine automatische Speicherung sowie eine Fullscreen-Anzeige.

Möglichkeit #3: Checkliste
Die dritte Möglichkeit ist die Checkliste. Einträge in der Liste können ‘normal’ sein, als erledigt markiert, fett dargestellt oder durchgestrichen. Darüber hinaus kann eine Farbe zugewiesen werden. Einträge lassen sich hinzufügen, bearbeiten und wieder löschen. Auf Wunsch gibt’s auch eine Vollbild-Anzeige.

Meine Meinung: MaePad ist angenehm zu bedienen und in allen Funktionen selbsterklärend. Einen Wunsch hätte ich aber doch: die automatische Umschaltung der Anzeige zwischen Hoch- und Querformat bei Drehen des Geräts. Ich bin schon neugierig, was Thomas ins finale Produkt noch integrieren wird.

thpinfo.com/2010/maepad


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum

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Ausprobiert: Zephyr HxM – Herzfrequenz-Sensor mit Bluetooth


27. Januar 2010 07:10

Der Zephyr HxM ist ein hochwertiger Herzfrequenz-Sensor, der sich über Bluetooth mit anderen Geräten verbinden lässt. Ich habe den HxM zusammen mit dem eCoach am Nokia N900 ausprobiert …

Zephyr Technologies ist eine neuseeländische Firma, die sich auf biometrische Sensoren spezialisiert hat. Tätig ist das Unternehmen im professionellen Sektor und bietet mit dem HxM einen leistungsfähigen Herzfrequenz-Sensor für präzise Messungen. Neben der Herzfrequenz – inklusive Zeitstempel der Herzschläge – kann der HxM auch dank des Drei-Achsen-Sensord Beschleunigungsdaten erfassen – Trittfrequenz, Geschwindigkeit und Entfernung. Diese Daten werden dann über Bluetooth ans mobile Gerät – bei meinem Test ans Nokia N900 – übertragen und von passender Software – bei mir der eCoach – verarbeitet.

Weitere Informationen und persönliche Erfahrungen
• Der digitale Signalprozessor (DSP) sorgt zusammen mit speziellen BioSense-Algorithmen für rauschfreie Daten der Herzfrequenz. In einem Bereich von 25 bis 240 bpm.
• Der Textilgurt ist sehr leicht, angenehm zu tragen und kann bei 40° gewaschen werden (vorher aber unbedingt den Sensor abnehmen!).
• Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und hinterlässt auch beim Angreifen einen hervorragend guten Eindruck.

• Der Klick-Mechanismus ist sehr fest, damit der Sensor während der Bewegung nicht herunterfallen kann. Selbst bei intensivem Einsatz passiert da überhaupt nichts.
• Wird der Sensor angeklickt, dann wird er automatisch eingeschaltet. Wird er wieder vom Gurt entfernt, so schaltet er sich automatisch wieder aus.
• Der eingebaute Akku sorgt für eine Laufzeit von bis zu 26 Stunden mit einer Ladung. Nach einer Stunde ist der Akku wieder zu 90% geladen, für eine Vollladung vergehen ca. drei Stunden. Geladen wird über das mitgelieferte USB-Cradle (beispielsweise am Notebook) oder mit (optional erhältlichem) USB-Netz-Adapter an der Steckdose.

• Die einzelnen Auflösungen betragen 1 bpm bei der Herzfrequenz, 1/16 m bei der Distanz sowie 1/256 m/s bei der Geschwindigkeit.
• Beim Einsatz des HxM sollte der Temperaturbereich zwischen 10°C und 50°C und die Feuchtigkeit zwischen 5% und 95% liegen.
• Die Koppelung erfolgt – direkt in eCoach – via Bluetooth durch Eingabe von 1234 als Passcode. In der Praxis hat das einwandfrei mit dem Nokia N900 geklappt.
• Der HxM kann selbstverständlich auch mit anderen Applikationen und Smartphones verwendet werden, die solche Geräte unterstützen.
• Der Preis liegt bei ca. 130 Euro und eine Bezugsquelle wäre beispielsweise eSymetric.

Zusammengefasst: Wer einen hochwertigen, angenehm zu tragenden Herzfrequenz-Sensor sucht, der bekommt mit dem Zephyr HxM ein Topgerät für vielfältige sportliche Einsatzgebiete. Das bestätigen auch zahlreiche zufriedene Kunden in den diversen Foren. Die Koppelung mit dem N900 klappt problemlos, ebenso wie der Betrieb mit dem eCoach.

www.zephyr-technology.com


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum

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Das N900 im Standby-Test


21. Dezember 2009 13:54

N900-AkkuDie erste Woche mit dem N900 war sehr schön. Ein neues Spielzeug legt man nicht weg, sondern probiert wirklich jeden Mist aus. In der zweiten Woche kam dann die Vernunft zurück und ich begann mit einigen Tests. Neben zig Programmen kam dann auch von vielen Lesern die Frage, wie alltagstauglich der Akku denn sei.

Im ersten Test ging es um die Videowiedergabe, für den zweiten Test habe ich stundenlang telefoniert und für Test #3 ohne Ende im Internet gesurft. Test #4 war schon fast eine Zweckentfremdung, da das N900 hier über 17 Stunden nur als mp3-Player diente.

Im nun vorläufig letzten Akkutest ging es um die Standbyzeit. Bei der Vorstellung des N900 stand auf der deutschen Nokiaseite mal "72 Stunden", was fast unglaubwürdig klingt. Denn der BL-5J-Akku kommt auch im 5800XM, im N97mini und im bald erhältlichen X6 zum Einsatz. Und für diese Geräte gibt Nokia immerhin über 300 Stunden Bereitschaft an ...

Um sicherzustellen, dass während des Tests keine Anrufe oder SMS ankommen, kam eine neue SIM zum Einsatz, deren Nummer sonst keiner kennt. Als Netz diente wiederum UMTS, WLAN und Bluetooth blieben wie auch zuvor deaktiviert. Am Sonntag, den 13. Dezember begannen die Tage der Qual.

...

Und wer wissen will, wielange der Akku im Standby durch hält ... erfährt dies im ausführlichen Bericht.


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern

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Ein paar Worte zum Akku des Nokia N900 – Update #2


12. Dezember 2009 00:00

N900-AkkuNokia gibt zum N900-Akku nicht wirklich brauchbare Zahlen heraus. Und wenn, dann sind diese wie der Pkw-Durchschnittsverbrauch eher theoretischer Natur. Subjektiv ist der Akku gar nicht so schlecht. Leider nutzt jeder sein Handy ganz individuell. Mal mehr, mal weniger Telefonate. Einer schreibt dutzende SMS, surft aber nur selten. Andere nutzen ausbiebig das Internet, und, und, und ...

Also hab ich mal versucht, das N900 so zu testen, dass es jeder mit seinem derzeitigen Handy vergleichen kann.

Grundsätzlich bleibt die SIM-Karte während der Tests immer aktiviert, da ich ja erreichbar sein möchte. Dass ich das stromhungrigere UMTS nutze, liegt einfach am schlechten GSM-Empfang vor Ort. WLAN und Bluetooth bleiben deaktiviert, es sei denn im Test selbst wird etws anderes erwähnt.

Test #1: Videos vom internen Speicher abspielen, UMTS an
Test #2: Telefonieren über UMTS
Test #3: Internet über HSPA
Test #4: Musik vom internen Speicher abspielen, UMTS an
Test #5: Standby

Test #1: Videos

Der Akku war vollständig geladen (LED grün), die SIM-Karte aktiviert und über UMTS eingebucht. Bluetooth und WLAN jedoch aus. Die Displayhelligkeit und die Lautstärke waren auf höchster Stufe.

Zur Unterhaltung gab es Folgen der Serie "The Big Bang Theory", die XviD-codiert auf dem internen 32GB-Speicher lagen.

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Die erste Meldung, dass der Akku fast leer ist, kam nach 2 Stunden und 52 Minuten. Dann folgte 1-2x pro Minute ein weiterer Hinweis. Das Video wurde während der Meldung weiter abgespielt. Auf dem Screenshot wurde das Videobild jedoch nicht übernommen. Nach schließlich 3 Stunden und 10 Minuten stoppte die Wiedergabe, der Player wurde geschlossen und das N900 schaltete sich aus.

Diese 3 Stunden sind aber noch lang nicht das Maximum. Man kann z.B. das Offline-Profil wählen, die Lautstärke und vor allem die Displayhelligkeit reduzieren.

Test #2: Telefon

Nun ging es zur Frauendisziplin ... Der Akku war wieder vollständig geladen, die SIM-Karte natürlich aktiviert und wieder im UMTS-Netz eingebucht.

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Das erste Telefonat begann kurz nach 8 Uhr und dauerte ziemlich genau zwei Stunden, dann gab es trotz Flatrate eine Zwangstrennung. Also ließ ich mich für den restlichen Test von einem anderen Provider aus anrufen. Die erste Meldung über einen fast leeren Akku erhielt ich nach insgesamt 3 Stunden und 30 Minuten. Der Akku hielt jedoch länger als beim Videotest, da das Display ja schließlich nicht genutzt wird. Jede Minute gab es einen Warnton und einen visuellen Hinweis, bis schließlich nach 4 Stunden und 2 Minuten das Telefonat zu Ende war und das N900 sich widerum abschaltete.

Auch hier kann man mit der Nutzung von GSM durchaus mehr rausholen.

Test #3: Internet

Test Nummer 3 war der anstrengenste. Ohne Unterbrechung surfen, vor allem zwangsweise, artet echt in Arbeit aus. Aber ok, dafür ist ja das N900 auch da ...

Der Akku war auch für diesen Test vollständig geladen, die Displayhelligkeit auf höchster Stufe. Bluetooth und WLAN waren deaktiviert, als Zugang diente wiederum UMTS, bei mir in Berlin im o2-Netz inklusive HSDPA (3,6Mbit/s) und HSUPA (2,0 Mbit/s).

Nach 3 Stunden und 4 Minuten kam die erste Meldung bzgl des fast leeren Akkus. Dann noch zwei weitere. Und schneller als erwartet war dann nach 3 Stunden und 6 Minuten Ende.

Mit GSM wär mehr drin, aber dann wär es auch deutlich langsamer, wenn nicht wenigstens EDGE zur Verfügung steht. Weitere Energie kann man mit geringerer Displaybeleuchtung einsparen.

Ganz nebenbei habe ich von den Seiten zahlreiche Screenshots gemacht, damit man sehen kann wie original die Darstellung des N900 ist. Es gibt zwar ein paar Fehler bei Wikipedia und die Videoqualität ist auf der mobilenVersion von youtube nicht so fein, aber trotzdem ist es alles in allem sehr ordentlich.

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Test #4: Musik

Es war abzusehen, dass es nun mehrere Stunden dauern würde, bis der Akku leer ist. Zuvor wieder geladen, UMTS blieb wie immer an. Die im Lieferumfang beiliegenden Ohrhörer wurden angeschlossen, Lautstärke auf Maximum und dann gabs was auf die Ohren. Die Musik selbst war mp3-codiert bei einer variablen Bitrate von 192 kbit/s.

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Nach acht Stunden hatte der Akku noch ca 2/3 seiner Kapazität. Eine Milchmädchenrechnung hätte daher knapp einen ganzen Tag Testdauer ergeben. Aber das UMTS-Netz zog arg am Akku und so kam der erste Hinweis, dass der Akku fast leer ist, nach 16 Stunden und 45 Minuten. Auch mit schlechtem Empfang und dadurch höherer Sendeleitung hat der Akku noch über eine Stunde durchgehalten. Erst nach 17 Stunden und 53 Minuten war Ruhe.

Wie man hier noch mehr Zeit raus holt ist klar. GSM nutzen, besserer Empfang und vor allem die Lautstärke reduzieren. Theoretisch würde auch das Offline-Profil stark helfen. Aber wer gibt denn bitte soviel Geld aus, um das N900 ausschließich als mp3-Player zu nutzen?

Test #5: Standby

Nokia gab mal 72 Stunden an, mittlerweile heißt es auf einigen Seiten, dass das N900 96 Stunden durchhält. Aber die Realität sieht besser aus. Mit einem komplett geladenen Akku und einer aktivierten SIM im UMTS-Netz wurde ich echt überrascht.

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Los ging es am 13. Dezember kurz vor 16 Uhr. Danach hab ich das N900 schweren Herzens nicht genutzt. Nur ein paar Screenshots alle paar Stunden und ganz selten kurz die Bilder per Mail gesendet. Der Akku, der auch im 5800XM und N97mini zum Einsatz kommt und dort laut Nokia bis zu 300 Stunden im Standby erreichen soll, schaffte im Test immerhin über mehrere Tage ...

Nach 7 Tagen, 3 Stunden und 30 Minuten kam die erste Meldung, dass der Akku schwach sei. Wer glaubt, dann sei schnell Ende wird überrascht sein. Erst nach insgesamt 7 Tagen, 10 Stunden und 10 Minuten war der Akku leer.


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern

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Kurz getestet: Nokia N900


6. Dezember 2009 16:01

N900Da ist es nun. Das Nokia N900. Lang ersehnt, erst Recht nach den Problemen mit dem N97. Und um es vorweg zu sagen. Geil! Ich kann es nicht anders beschreiben. Das N900 bietet endlich die Funktionen, die ich mir immer bei einem Handy gewünscht habe.

Nur dass das Nokia N900 genau genommen kein Handy ist. Auch kein Smartphone. Sondern vielmehr ein Internet Tablet.

Hardware:

Das merkt man, sobald man es auspackt. Mit 181 Gramm ist es schwerer als normale Handys, im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz auch ein wenig größer. Aber nicht klobig, es ist knapp einen Zentimeter länger als z.B. das N95, dafür ein wenig flacher.

Auch in anderen Punkten ist es anders als die N-Serie. Das N900 ist zwar wie die meisten Nokia gänzlich mit Plastik ummantelt, aber um Klassen besser verarbeitet, die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig. Auch ist der Slider enorm stabil und sehr gut eingestellt, nicht zu fest und nicht zu locker. Da wackelt nichts. Unter dem Slider verbirgt sich eine dreizeilige QWERTZ, die durchaus gut zu bedienen, aber bei weitem nicht perfekt ist. Die Tasten könnten einen Tick größer sein und auch der Druckpunkt der Tasten ist ein bißchen zu hart.

N900

Im Gegensatz zur Front und dem Slider ist die Rückseite kein Fingerabdruckmagnet, da das Material angeraut ist. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass es sich dadurch hochwertiger anfühlt. Leider sind wegen dem deutschen Layout zwei Pfeiltasten verloren gegangen (hoch, runter). Dafür haben Ä, Ö und Ü einen festen Platz. Sinnvoll oder nicht, mag jeder selbst entscheiden. Die Oberseite ist mit dem Display nahezu plan. Lediglich ein kleiner, ca ein Millimeter hoher Rand umgibt es. Dass es keine physischen Tasten zur Anrufverwaltung gibt – also Annehmen und Auflegen – ist anfangs ein wenig ungewohnt, funktioniert in der Praxis aber gut.

Die restlichen Tasten und Anschlüsse sind jedoch teilweise unhandlich bis hin zu alltagsfeindlich angeordnet. Hält man das N900 im Querformat, so findet man den USB-Anschluss an der linken Seite. Damit ist eine Dockingstation nahezu angeschlossen. Denn dazu müsste der USB-Anschluss an der Unterseite (fürs Querformat) oder zumindest an der rechten Seite (fürs Hochformat) sein. Stattdessen ist die Unterseite vom Querformat komplett leer. Rechts gibt es den 3.5mm-Klinkenanchluss und eine Tastensperre. Und an der Oberseite sind die Lautstärkeregelung, die Kamerataste, der Infrarotanschluss und eine weitere kleine Taste fürs Ein- und Ausschalten untergebracht. Mit dieser kann man zusätzlich das Profil – es gibt nur Allgemein, Lautlos und Offline – wechseln, in den Telefonmodus schalten, das N900 mit einer PIN oder nur Bildschirm und Tastatur sperren. Somit existieren zwei Tasten und Möglichkeiten, das N900 zu sperren und entsperren.

Maemo5_N900_Tastensperre

Die Tastensperre an der rechten Seite ist eigentlich fehl am Platze. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Kartenslot für die microSD-Karte. Diesen erreicht man nur, indem man das Backcover entfernt. Zugegeben, man wechselt die Speicherkarte nicht täglich, aber wenn, dann ist es lästig.

Beim N900 ist vieles neu, manches überarbeitet aber auch ein paar Dinge altbekannt. Nokia verbaut z.B. einen 3,5 Zoll großen LCD, der gegen einen AMOLED in Punkto Farbbrillanz keine Chance hat. Und statt der feineren kapazitiven Technik gibt es einen resistiven Bildschirm. Aber, da muss man ehrlich sein, es ist ein wirklich gutes Displaypaket. Kein Vergleich zum N97 oder gar 5800XM. Es reagiert mit dem Stylus einwandfrei, mit dem Finger muss man zwar ein wenig drücken, aber es ist kein „Kraftakt“ mehr. Und ganz nebenbei ist es bei Sonnenlicht gut lesbar. Die WVGA-Auflösung von 800 mal 480 Pixel kann sich sehen lassen.

Nokia hat die Kritik bezüglich der schwachen N97-Hardware nicht ignoriert und ansonsten wirklich erstklassiges eingebaut. ARM Cortex A8 CPU mit 600 MHz, 256 MB dedizierter RAM, bis zu 768 MB zusätzlicher virtueller RAM, 32 GB interner Speicher, microSDHC-Slot, USB 2.0 mit 480 Mbit/s, WLAN mit 54 Mbit/s, HSDPA, HSUPA, Bluetooth, Infrarot sowie einen 3.5mm-Klinkenanschluss.

Software:

Soviel zur Hardware, nun zur Software. Als Betriebssystem kommt Maemo zum Einsatz. An sich nichts neues, nur hatte Maemo in den Internet Tablets 770, N800 und N810 keine GSM-Unterstützung, wodurch es für die breite Masse eher uninteressant war. In der aktuellen Version 5.0 alias Fremantle steckt also schon eine Menge an Erfahrung. Und das merkt man von der ersten Sekunde an. Die Menüs sind auch ohne Stylus perfekt bedienbar.

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Maemo basiert zu großen Teilen auf Linux und daher ist es nicht verwunderlich, dass man auf dem N900 so manche Vorteile wie am PC genießen kann. So gibt es vier Desktops, die man komplett individualisieren kann. Wer will, kann einzelne bis auf einen deaktivieren, beraubt sich damit aber einer Menge Freiheit. Bereits zum Verkaufsstart existieren zig Programme, die man über den internen Programmmanager herunterladen, installieren und auch aktualisieren kann. Alles absolut übersichtlich, schnell erreichbar und kostenlos. Kein Vergleich zum Ovi-Store … Und auch hier sieht man die Linuxvorteile, viele der Programme sind Portierungen aktueller Linuxversionen.

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Bei der Bedienung gibt es im Vergleich zu Symbian einige Unterschiede. So gibt es zum Beispiel nicht in jeder Schaltfläche einen Pfeil für einen Schritt zurück oder ein X zum Schließen. Stattdessen tippt man in einen Bereich außerhalb der Schaltfläche oder des Objektes und gelangt so zum vorherigen Programm zurück.

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Zwar kein Highlight, aber auf jeden Fall erwähnenswert ist die Kamera. Der Fokus ist nicht nur schnell, sondern auch wirklich gut. Nur wenige Bilder sind unscharf. Die Dual-LED ist dazu noch mehr als ausreichend hell. Sicher, ein Xenonblitz wäre besser, aber auf irgendwas muss man sich ja freuen können beim Nachfolger … Die Einstellungen sind wie auch bei Symbian zahlreich. Aber längst nicht so detailliert wie es beim Samsung I8910 oder SonyEricsson Satio der Fall ist. Aber alles Notwendige kann konfiguriert werden, vom Blitzlicht über den Weißabgleich bis hin zum Fokus.

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Generell kann man überall sehr viel einstellen. Auch in den Systemeinstellungen kann man etliche Details konfigurieren, selbst Kleinigkeiten wie die Status-LED. Diese ist übrigens äußerst praktisch. Bei normalem Standby leuchtet die LED ca alle 9 Sekunden weiß auf. Während des Ladevorgangs leuchtet sie dauerhaft orange, bei geladenem Akku schließlich dauerhaft grün. Und hat man einen Anruf verpasst oder eine SMS oder eMail bekommen, blinkt die LED in blau. Auch eine ungelesenen Instant Message wird durch eine blaue LED signalisiert.

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Die Instant Messages kann man über ein vorinstalliertes und nahtlos integriertes Programm senden und empfangen. Von Hause aus kennt das Programm aber nur Skype, Google Talk, Jabber und SIP. Mit einem Plugin namens Haze kann man es jedoch um die Protokolle für ICQ, MSN, AIM, QQ und Yahoo erweitern. Und dann macht es richtig Spaß. Die Chatkontakte werden nämlich im normalen Telefonbuch abgelegt. Doppeleinträge kann man mit der Funktion „Kontakt zusammenführen“ tilgen, so dass nur ein Kontakt mit sämtlichen Infos übrig bleibt. Sortiert man dann schließlich die Kontakte nicht nach dem Alphabet, sondern nach deren Status, werden die Offlinekontakte nach unten durchgereicht, so dass man, wie in einem Chatprogramm üblich, eine aktuelle Übersicht der aktuellen „Buddys“ hat. Den Status zum Chatten kann man in der oberen Statusleiste bequem ändern, genauso wie die Lautstärke, Bluetooth, das Profil und die Internetverbindung.

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Dass man mit dem N900 kein „mobiles“, sondern dank Linux „echtes“ Internet genießen kann, sieht man am internen Browser. Webseiten werden wie am PC dargestellt. Mobile Versionen sind nicht mehr notwendig, teilweise auch gar nicht mehr möglich. Wer z.B. m.google.com aufrufen will, wird darauf hingewiesen, dass man diese Adresse doch bitte am Mobiltelefon eingeben möge ;-) Flashvideos (flv) werden ohne Stocken und in bester Qualität wiedergegeben, nur mit Flashanimationen (swf) gibt es ab und zu noch Probleme. Das Ablegen einer Seite in den Lesezeichen ist ebenso einfach wie das Erstellen einer Verknüpfung zur Seite auf einem der vier Desktops.

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Das eMail-Programm ist simpel, aber ausreichend. Man kann mehrere Adressen verwalten, egal ob POP3 oder IMAP. Eine Lösung für Microsoft Exchange Server ist ebenfalls integriert. Damit ist dann auch ein ständiges Synchronisieren der Kontakte und Kalendereinträge gegeben.

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Der Kalender ist keine Revolution, aber allein schon auf Grund der hohen Auflösung endlich übersichtlich. Neue Termine sind schnell angelegt, bestehende kann man unkompliziert bearbeiten. Außerdem gibt es ein Kalenderwidget, dass auf dem Desktop die nächsten fünf Termine anzeigt, egal on diese morgen anfallen oder erst im nächsten Monat. Eine unnötige Begrenzung auf wenige Tage wie bei Symbian gibt es endlich nicht mehr.

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Aber auch sonst gibt es weitere praktische Widgets, zum Beispiel für den Media Player. Dieses ist wie alle anderen Desktopelemente frei positionierbar und erlaubt ein schnelles Bedienen der wichtigsten Funktionen wie Play/Pause, zum nächsten Titel sowie zurück zum vorherigen. Berührt man nicht diese Flächen, sondern das Widget selbst, gelangt man in den Media Player. Er ist in drei Bereiche gegliedert.

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Im Bereich Musik hat man den Überblick über alle Audiodateien auf dem N900. Geordnet wird, sofern die ID3-Tags sauber gepflegt sind, automatisch nach den Interpreten. Wählt man einen aus, bekommt man die jeweiligen Alben, ein weiterer Klick öffnet das Album. Sinnvoll integriert ist der UKW-Sender, den man im Menü der Wiedergabe aktivieren und konfigurieren kann.

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Passend zur Musik gibt es den Bereich Internetradio. Dort sind bereits mehrere internationale Sender gespeichert, so dass man sofort loslegen kann. Weitere Internetsender können nach Belieben hinzugefügt werden.

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Und schließlich gibt es einen Bereich für die Videos. Standardkonforme 3gp, mp4, DivX und flv sind kein Problem. Für weitere Codecs wie z.B. MPEG2 gibt es bereits Plugins, die jedoch noch nicht ganz ausgereift und alltagstauglich.

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Diese bekommt man, wie bereits anfangs erwähnt, im Programmmanager. Man sollte generell vorsichtig sein, da es so manche Programme gibt, die ohne jeden Grund oder manuellen Start unnötig mehr und mehr RAM belegen und somit das N900 zum Erliegen bringen. Nach einem Systemabsturz hab ich jegliche Zusatzsoftware wieder entfernt, bzw aufs Nötigste beschränkt. Seitdem läuft das N900 wieder tadellos, schnell und zuverlässig. Eine Empfehlung neben Haze ist da auf jeden Fall die Software für den Radioempfänger. Optisch gut umgesetzt, funktioniert er leider nur mit einem kabelgebundenen Headset, da im N900 keine Antenne für UKW-Signale eingebaut ist.

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Selbst ohne zusätzliche Software ist das Nokia N900 gut ausgestattet. Neben der bereits erwähnten Software findet man im zweigeteilten Menü u.a. ein Backupprogramm, das seinen Namen wirklich verdient. Man ist nämlich nicht wie bei Symbian auf eine Backupdatei begrenzt, sondern kann jederzeit weitere erstellen.

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Der Dateimanager ermöglicht simple Vorgänge wie das Erstellen neuer Verzeichnisse, Kopieren, Verschieben, Einfügen, Umbenennen sowie Löschen.

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Das Programm Fotos ist vom Namen her wohl selbsterklärend. Auch mit hunderten Bildern gibt es keine Probleme beim Ansehen oder Verwalten, der guten Hardware und Maemo sei Dank.

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Ovi Karten ist derzeit kaum eine Erwähnung wert, da man damit noch nicht Navigieren kann. Auch ist es langsam, die Symbole im Programm nicht immer selbsterklärend. Einziger Lichtblick, selbst in meinen Betonbunker findet der GPS-Empfänger noch Kontakt zu mehreren Satelliten und berechnet meine Position ziemlich genau. Sygic plant bereits eine Navigationslösung für Maemo, das dürfte nicht mehrallzu lang dauern.

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Für SMS und Instant Messaging gibt es das Programm Gespräche, über Kontakte kann man allerdings ebenso gut kommunizieren.

Maemo5_N900_SMS

Dann gibt es noch eine Uhr samt Wecker, einen (bei Bedarf auch wissenschaftlichen) Rechner, ein Programm für Notizen, einen PDF-Reader, Foreca zur Anzeige aktueller Wetterdaten und ein simples Malprogramm, genannt Skizze.

Maemo5_N900_Wecker Maemo5_N900_Rechner Maemo5_N900_Weather

Für den Zeitvertreib zwischendurch sind vier Spiele dabei; Blocks, Mahjong, Chess und Marbles.

Linux-Enthusiasten haben natürlich ihren Spaß mit X-Terminal, einem Programm für eine direkte Kommandozeileneingabe; bei Windows ist ähnliches unter „Ausführen“ zu finden.

Um das alles komfortabel unter einen Hut zu bringen, gibt es natürlich auch einen Taskmanager. Sehr einfach zu bedienen, übersichtlich und zudem optisch gelungen.

Maemo5_N900_X-Terminal Maemo5_N900_Taskmanager

Mein Fazit:

Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist das N900 absolut gelungen. Die Hardware ist auch morgen noch leistungsfähig genug. Das Betriebsystem ist schnell, stabil und logisch aufgebaut. Dazu gibt es eine große Community, die schon jetzt Unmengen an Software zur Verfügung stellt.

Aber es gibt auch Baustellen. Der Energiebedarf ist ein wenig zu hoch. Wer wegen Widgets wie Facebook oder Foreca, wegen Instant Messaging oder dem Internet Radio ständig oder zumindest sehr lange online ist, kommt ohne zweiten Akku nicht über den Tag. Ansonsten gibt es noch keine Unterstützung bzw Anzeige der Homezone. Und auch die USB-Anbindung klappt nicht immer beim ersten Mal.

Wer jedoch gerne im Internet surft, ohne ICQ & Co nicht mehr leben kann, soziale Web2.0-Netzwerke nutzt und nur nebenbei ein bißchen telefoniert, der findet im N900 das ideale … na sagen wir mal „Handy“.

Mein Dank geht an Trimedia und insbesondere an die Mitarbeiter der Nokia Homebase für die Bereitstellung des Testgeräts und die gute Zusammenarbeit in den VZ-Netzwerken.


Quelle: Symbian60.mobi » Maemo News Extern

pocket.at

Im Test: Nokia N900 mit Maemo 5


28. November 2009 09:33

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Das N900 ist das erste Smartphone oder besser formuliert der erste Mini-Computer von Nokia, der Maemo 5 als Betriebssystem einsetzt. Die Leistungsdaten sind ebenso beeindruckend wie die Offenheit des Systems. Ich habe mir das N900 ganz genau angesehen …

Ich möchte in diesem Testbericht die technischen Daten des N900 nicht mehr wiederholen (die stehen ohnehin ausführlich auf der Produktseite), sondern gleich in medias res gehen.

Verarbeitung, Ausstattung, Gewicht plus ein Rundgang ums Gerät
Beginnen wir beim Gerät selbst. Die Verarbeitung scheint in Ordnung zu sein, ebenso wie der Schiebe-Mechanismus für die Tastatur. Das N900 hinterlässt einen massiven Eindruck, was sich leider auch in einem ‘heftigen’ Gewicht von knapp über 180 Gramm bestätigt. Aber Zahlen sind die eine Sache, das Live-Anfühlen ist der entscheidende Faktor. Von der Länge (ca. 11 cm) und von der Breite (ca. 6 cm) her hätte es für ein Gerät mit einem 3.5″ Touchscreen Idealmaße. Lediglich die Dicke (auch aufgrund der eingebauten Schiebetastatur) von fast 2 cm sorgt für das gewaltige Auftreten. Darüber kann man vielleicht hinwegsehen. Was ich aber stark kritisiere, das ist das Gewicht. Ich habe keine Ahnung, warum das N900 so schwer ist. Hier wäre – bei Folgemodellen – ein Abspecken mehr als wünschenswert.

Bevor ich mit euch einen Rund’gang’ ums Gerät mache, sollte ich gleich erwähnen, dass das N900 hauptsächlich für die Bedienung im Querformat ausgelegt ist. Somit beziehen sich die Angaben der Richtung immer darauf.
• Links und rechts befinden sich die Stereo-Lautsprecher. Links darüber hinaus der microUSB-Stecker, rechts der Schiebetaster für die Bildschirmsperre, die 3.5mm AV-Buchse und der Einschub für den Stift.
• An der Oberseite gibt es – von links nach rechts – die Wippe für die Regelung der Lautstärke, den Ein/Aus-Schalter, die Kamerataste sowie Infrarot.
• An der Rückseite (Akkudeckel) sind die 5-Megapixel-Kamera (mit Schiebeschutz für die Linse) sowie der ausklappbare Standfuss vorhanden. Unter dem Akkudeckel befinden sich die Halterung für microSD sowie – unter dem Akku – der Einschub für die SIM-Karte.
• Die Vorderseite wird (fast) komplett vom 3.5″ Bildschirm eingenommen. Es gibt keine zusätzlichen Tasten. Teilweise kaum zu bemerken sind der Annäherungssensor, die VGA-Kamera für Videotelefonate, der Lautsprecher für Telefonate, das Benachrichtigungslicht und der Sensor fürs Umgebungslicht.

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Der große 3.5″ Bildschirm mit Touch und hoher Auflösung
Das N900 besitzt einen resistiven Touchscreen, der mit den Fingern oder dem Stift (oder was auch immer) bedient werden kann. Gegenüber einem transistiven Bildschirm bedeutet dies, dass man um einen Hauch stärker antippen muss, was aber durch eine höhere Genauigkeit ‘belohnt’ wird. Ich will da jetzt gar nicht näher die beiden Technologien beleuchten, welche da ‘besser’ oder ’schlechter’ ist. Sie sind beide gut, aber verschieden in der Bedienung. Manche Anwender mögen die eine Technologie, manche Anwender die andere. Wenn es euch wichtig erscheint, so probiert es einfach vor dem Kauf selbst aus. Ich persönlich mag beide Varianten.
• Die Bildschirmdiagonale beträgt 3.5″, das sind umgerechnet ca. 8.9 Zentimeter. Geboten wird dabei eine sehr hohe Auflösung von 800×480 Pixel.
• Die Qualität des Bildschirms ist tadellos. Selbst bei Sonnenschein ist alles wunderbar abzulesen. Da gibt es nicht zu meckern.
• Die Steuerung der Helligkeit erfolgt in der – mit einem Klick zugänglichen – Statusbar und kann in fünf Stufen geregelt werden. Auf Wunsch automatisch durch den Umgebungslichtsensor geregelt.
• Die Hintergrundbeleuchtung wird automatisch abgeschaltet. Die Zeitspanne kann in den Einstellungen festgelegt werden. Zur Auswahl stehen 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute oder 2 Minuten. Zudem kann – auf Wunsch – die Beleuchtung während des Ladens immer eingeschaltet bleiben.
• Rechts an der Seite befindet sich – wie schon erwähnt – der Schiebetaster zum manuellen Ein/Ausschalten der Bildschirmanzeige. Darüber hinaus gibt es einen nett gemachten Touch-Scroller zum Entsperren des Bildschirm.
• Die Anzeige am Bildschirm erfolgt fast ausschließlich im Querformat. Lediglich die Telefonie-Applikation dreht automatisch ins Hochformat. Das ist mein Hauptkritikpunkt am Betriebssystem. Viele Programmen wären nämlich im Hochformat ebenfalls angenehm. Vielleicht kann man das bald mit einem Update ändern! Die Bildschirmanzeige könnte ja automatisch gedreht werden, wenn man das Gerät dreht. Das N900 besitzt nämlich einen eingebauten Bewegungssensor. Ob dies auch in der Praxis klappt, das hängt von den Applikation ab.
• Wie es sich so gehört, bietet das N900 ‘Kinetic Scrolling’.
• Ob der Bildschirm für Kratzer anfällig ist, war schon seit den ersten Prototypen ein Thema. Ich habe bisher keinen einzigen Kratzer am Display, obgleich ich es provoziert habe. Wer das N900 aber in der Hosentasche zusammen mit Schlüsseln trägt, der sollte über ein Folie nachdenken. Denn “Vorbeugen ist besser als Bohren”. Ich werde den Dauertest ohne Folie machen und bei Kratzern dann in den Neuigkeiten berichten.
• Zwei Wünsche hätte ich dennoch: Ein AMOLED-Bildschirm würde einem Nachfolger des N900 perfekt ‘passen’. Und es wäre im Gehäuse Platz für einen noch größeren Bildschirm – z.B. 3.8″.

5-Megapixel Autofokus-Kamera mit Carl Zeiss Optik und Dual LED
Das N900 besitzt die gleiche 5-Megapixel-Kamera mit Carl Zeiss Optik und Tessar Linse, die sich schon in zahlreichen Nokia Symbian S60-Smartphones (z.B. N96, N97, N97 mini, 6710 Navigator, …) bewährt. Die wichtigsten Eckdaten: CMOS-Sensor, Autofokus (Kamerataste mit zwei Druckpunkten, Hilfslicht), zwei LED-Blitzlichter (für 4:3 und 16:9), eine maximale Auflösung von 2.560×1.920 Pixel bei Fotos (JPEG/EXIF-Format) und 848×480 Pixel bei Videos, eine Brennweite von 2.8/5.2, ein Schärfebereich von 10 Zentimeter bis unendlich sowie ein 3-fach Digitalzoom.
• Die Kamera-Applikation wird automatisch durch Öffnen bzw. Schließen der Kamera-Abdeckung gestartet bzw. geschlossen.
• Der komplette Bildschirm dient bei Aufnahmen als Sucherbild – sowohl für Fotos als auch für Videos.
• Was ich mir beim Fotografieren noch wünschen würde, das wäre ein Bildschirm-Auslöser.
• Integriert ist ein eigener Foto-Editor zum flotten Bearbeiten der Aufnahmen direkt am N900. Das ist oftmals ganz hilfreich, ersetzt aber – bei Bedarf – kein Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Photoshop Elements, wie ich es verwende) am PC.

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• Interessant ist die Funktion ‘Tag Cloud’. Damit lassen sich Fotos gleich nach der Aufnahme mit Schlagworten versehen. Die möglichen Tag-Formate sind XMP und IPTC.
• Unterstützt wird auch Geotagging, d.h. die aktuelle GPS-Position wird auf Wunsch dem Foto automatisch (ins EXIF) hinzugefügt. Damit lassen sich die Fotos nachher punktgenau auf einer Landkarte anzeigen. Ist meine liebste Funktion beim Fotografieren.
• Fotos & Videos lassen sich direkt – standardmäßig – auf beliebten Web-Services veröffentlichen. Beispielsweise auf Ovi Share, Flickr oder Facebook. Einfach in den Einstellungen unter ‘Freigabekonten’ die persönlichen Zugangsdaten eingeben.
• Es stehen beim Fotografieren mehrere Aufnahmemodi bereit: Automatik, Porträt, Video, Makro, Landschaft oder Action.
• Sehenswert sind die 16:9-Videoaufzeichnungen mit einer maximalen Auflösung von 848×480 Pixel (ich habe mich bei der Zahl 848 nicht vertippt; das ist wirklich eine Standardauflösung – wußte ich vorher auch nicht) und bei 25 Frames pro Sekunde.
• Das N900 unterstützt Video-Sharing (Echtzeitübertragung von Videos während eines Telefongesprächs). An Formaten stehen .mp4, .avi, .wmv und .3gp sowie an Codecs H.264, MPEG-4, Xvid, WMV und H.263 bereit. Bei Video-Streaming sind dies H.264, MPEG-4, Xvid, WMV, H.263 in .avi-, .mp4-, .wmv-, .asf- und .3gp-Containerdateien.
• Sowohl bei Fotos als auch bei Video gibt es dank des schnellen Prozessors in punkto Geschwindigkeit nichts so bemängeln, Alles läuft schnell und flüssig.
• Es steht zwar ein 3-fach Digitalzoom bereit, der aber in der Praxis gleich wieder zu vergessen ist (was für alle Digitalkameras gleichermaßen gilt). Hier wäre ein optischer Zoom mehr als wünschenswert!
• Was ich noch aus der Praxis berichten kann: Die Qualität der Fotos ist bei guten Lichtverhältnissen wunderbar. Sobald aber mit Blitz fotografiert werden muss, sinkt leider die Qualität im Automatikmodus. Was mir ganz besonders taugt, das sind die Videoaufnahmen.

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Schneller Prozessor mit Unterstützung
Im N900 arbeitet ein Texas Instruments OMAP 3430 Prozessor mit ARM Cortex-A8 600 MHz Chipset. Zur Veranschaulichung: Dieser ist allein von der Prozessorleistung her schon zirka dreimal so schnell wie der Prozessor im Nokia N97. Zusammen mit dem Maemo 5 Betriebssystem, dem 1 GB Applikationsspeicher und dem PowerVR SGX530 Graphics Accelerator mit voller Unterstützung von OpenGL ES 2.0 sowie OpenVG kann man es in einem einzigen Wort zusammenfassen: gewaltig! Das N900 ‘putzt’ in dieser Zusammenstellung alles, was derzeit am ‘Smartphone’-Markt erhältlich ist!

Kommunikation: HSPA, WLAN, Bluetooth, USB, Infrarot
Das Quadband N900 liefert alle Möglichkeiten, die derzeit für eine Kommunikation aktuell sind:
• GSM, GPRS, EDGE, UMTS und HSPA (HSDPA mit maximal 10 Mbit/s beim Herunterladen, HSUPA mit maximal 2 Mbit/s beim Hochladen).
• WLAN 802.11 b/g mit WLAN-Sicherheit (WEP, WPA, WPA2) und einem WLAN-Assistenten zur automatischen Suche und zum automatisierten Verbinden mit WLAN-Hotspots.
• Das N900 kann via USB als Datenmodem für den PC verwendet werden.

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• Mit an Bord ist Bluetooth in der Version 2.1 mit folgenden Profilen: Handsfree (HFP), Headset (HSP), Advanced Audio Distribution (A2DP), Audio/Video Remote Control (AVRCP), File Transfer Specification (FTP) sowie Object Push (OPP).
• Es steht Unterstützung für UPnP (Universal Plug and Play) bereit.
• microUSB wird sowohl zum Laden als auch zum Synchronisieren und für Verbindung zum PC verwendet, Geboten wird Highspeed USB 2.0, d.h. ideal zum Überspielen von Fotos, Musik, Karten, Dateien und so weiter. Zudem kann das N900 als USB-Massenspeicher am PC genutzt werden.
• Der Datenzähler ist bei den Einstellungen unter ‘Telefon’ zu finden.
• Eine generelle Roaming-Warnung ist bei Daten aktivier- oder abschaltbar.

Tastatur, Slider, Texteingabe
Das N900 verfügt über eine eingebaute Tastatur, die ausschiebbar ist. Es handelt sich dabei um eine vollwertige’ QWERTZ-Tastatur mit 38 Tasten und Doppelbelegung.
• Beim Schreiben auf der Tastatur steht das Gerät so halbwegs stabil (die Abdeckung der Kamera stört ein wenig für ein ganz flaches Aufliegen am Tisch), ist aber stark rutschgefährdet.
• Ich bevorzuge das Tippen mit den beiden Daumen.
• Tastaturen sind eine subjektive Angelegenheit. Ich kann daher keine allgemeine Beurteilung abgeben. Mein Rat lautet daher immer: Vor dem Kauf ausprobieren!
• Mir persönlich gefällt die Tastatur viel besser als die vom N97, kommt aber – für meine Arbeitsweise – nichts ans E71/E72 (hat aber einen anderen Formfaktor) heran. Für eine Schiebetastatur kann ich damit aber ganz gut leben!
• Die Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung, die automatische über einen Lichtsensor gesteuert wird.
• Die Tastatur hat kein Navipad. Mir persönlich geht es nicht ab, manchen Anwender vielleicht aber schon.
• Zahlreiche Sonderzeichen sind über die Taste ‘Sym’ einfügbar.
• Ist der Bildschirm abgeschaltet, so wird dieser beim Aufschieben der Tastatur automatisch aufgedreht.
• Ist die Tastatur herausgeschoben, so kann ausschließlich darüber eingegeben werden. Ist die Tastatur eingeschoben, so steht – auf Wunsch – eine Bildschirm-Volltastatur im Quermodus bereit. Das Layout dieser Bildschirmtastatur kann in den Einstellungen geändert werden (z.B. von QWERTZ auf QWERTY) – ganz nach Belieben und Anforderungen.
• Schiebt man die Hardware-Tastatur heraus, so verschwindet sogleich die Tastatur am Bildschirm.
• Es stehen diverse Einstellmöglichkeiten bereit, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind. Dazu gehören: virtuelle Quertastatur, Wortvervollständigung, automatische Großschreibung sowie Leerstelle nach Wort einfügen. Darüber hinaus können die 1. und 2. Sprache sowie das 1. und 2. Wörterbuch festgelegt werden.
• Wer will, der kann beim Tippen auf der Bildschirm-Tastatur ein taktiles Feedback aktivieren. Manche Anwender brauchen eine Rückmeldung beim Schreiben am Bildschirm.
• Ein längeres Drücken stellt die Feststelltaste aktiv bzw. vice versa.
• Es stehen über die Tastatur eine Menge an Shortcuts bereit. Ich habe diese als Fixservice rechts außen (etwas nach unten scrollen) aufgelistet.
• Es stehen in der deutschen Version leider nur zwei Pfeiltasten (rechts unten) zur Verfügung, die doppelt belegt sind. Man wird sich zwar in der Praxis daran gewöhnen, lieber wären mir aber trotzdem vier Pfeiltasten gewesen (so wie beim QWERTY-Layout).

Zur Wiedergabe von Musik, Video und Internetradio
Das N900 besitzt standardmäßig einen Media Player, der die Wiedergabe von Musik, Video und Internetradio bietet. Die Verwaltung der Medien erfolgt dabei vollautomatisch.

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• Es stehen zahlreiche Formate für die Musik-Wiedergabe bereit – beispielsweise MP3, WMA, AAC, M4A, WAV und optional Ogg Vorbis.
• Die optische Aufbereitung ist ansprechend gelungen. So kann man beispielsweise in den Covern der Alben bequem mit Kinetic Scrolling navigieren.
• Es werden Musik-Zusatzinformationen (Metadaten – ID3-Tags, Albumcover) angezeigt.
• Unterstützt werden auch Audio-Streaming sowie Musik-Streaming über UPnP.
• Klingeltöne können in den Formaten WAV, MP3, AAC oder eAAC abgespielt werden.
• Die Regelung der Lautstärke passiert über die Wipptaste an der Oberseite des N900.
• Die Wiedergabe von Musik erfolgt entweder über die eingebauten Stereo-Lautsprecher (sind ob der Größe gar nicht so schlecht), über die 3.5mm Audiobuchse (beispielsweise über Kopfhörer oder Aktivlautsprecher), via Bluetooth oder über den eingebauten UKW-Sender.
• Es steht im Media Player kein Equalizer bereit. Mir persönlich geht das nicht ab.
• Was mir aber abgeht, dass ist die bequeme Verwaltung von Wiedergabelisten. Das ist einfach unpraktisch gelöst.
• Der Media Player wird über den Bildschirm gesteuert, da es leider keine Multimedia-Tasten gibt.

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• Positiv: Die Lautstärke lässt sich in 1%-Schritten regeln.
• Dank des qualitativ hochwertigen Bildschirms bereitet auch das Ansehen von Videos am Gerät Vergnügen. Wer will, der kann das N900 direkt an einen Fernseher oder Monitor oder Beamer anhängen (die TV-Out-Funktion an der 3.5mm AV-Buchse macht dies möglich) und Videos im 16:9 Format genießen. Super!
• Das N900 bietet Support für DLNA.org. DLNA steht für ‘Digital Living Network Alliance’ und sorgt sich – salopp formuliert – ums Streaming im Home-Netzwerk.
• Der Media Player ermöglicht auch die Wiedergabe von DivX/XviD.
• Die mitgelieferten Stereo-Kopfhörer eignen sich sowohl zum Musikhören als auch zum Telefonieren. Qualität ist ausreichend, aber nicht ‘berauschend’. Was mir fehlt, das sind Multimedia-Tasten zum bedienen des Media Players.
• Dank des großen internen Speichers (32 GB) und der wechselbaren microSD-Speicherkarten (aktuell mit 16 GB, maximal mit 32 GB) lassen sich Unmengen an Songs und Videos mitnehmen.

Speicherplatz in Hülle und Fülle
Das N900 bietet Speicherplatz in Hülle und Fülle. Das beginnt beim eingebauten Hauptspeicher (1 GB), geht über den internen Flash-Speicher (32 GB) und endet bei microSD (maximal je 32 GB). Aber der Reihe nach:
• Standardmäßig verfügt das N900 über insgesamt 1 GB Programmspeicher. Im Gegensatz beispielsweise zu Symbian S60 gibt es bei Maemo 5 aber keinen fixen Arbeitsspeicher, sondern einen virtuellen. Vereinfacht formuliert: Aktive Aufgaben und Prozesse bleiben im RAM, inaktive oder selten genutzte werden in den ‘Swap’ verschoben. Dafür stehen beim N900 zusätzlich zu den 256 MB Flash-RAM noch 768 MB an schnellem ‘Swap’ (NAND Speicher) bereit. Das ist auch der Grund, dass das Smartphone kaum langsamer wird, selbst wenn Dutzende Applikationen gleichzeitig laufen.

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• Der interne 32 GB große Flash liefert jede Menge Speicherplatz – beispielsweise für Musik, für Videos, für Daten, für Landkarten, …
• Reicht dies immer noch nicht aus, steht zusätzlich noch microSD zur Verfügung. Selbstverständlich HC-fähig, d.h. es können Speicherkarten mit einer maximalen Kapazität von 32 GB verwendet werden. Aktuell sind microSD-Speicherkarten mit 16 GB verfügbar. Der Einschub für die Speicherkarte befindet sich unter dem Akkudeckel. Die Karten können problemlos im laufenden Betrieb gewechselt werden.

Eingebauter A-GPS-Empfänger für vielfältige Möglichkeiten
Das N900 besitzt einen eingebauten A-GPS-Empfänger. Das A vor dem GPS steht für ‘Assisted’ und bedeutet, dass Hilfsdaten benutzt werden können, um die Positionsbestimmung zu beschleunigen. Diese Daten werden – wenn man das will – über Internet geladen. Dazu wird ein spezieller Server von Nokia (supl.nokia.com) verwendet, der bereits in den ‘Standort-Einstellungen’ definiert ist.
• Der A-GPS Empfänger funktioniert mit allen Programmen, die den integrierten GPS-Empfänger ansprechen können und auch ohne Mobilfunk. Nur dauert es ohne die Unterstützung via Web länger, bis die Daten der Satelliten verfügbar sind. Ich empfehle daher dringend, das ‘Assisted’ unbedingt zu nutzen (Achtung bei Roaming!).

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• Die Bestimmung der aktuellen Position (mit aktivierter Netzunterstützung) ist flott und zuverlässig.
• Einsatzgebiete des GPS-Empfängers sind beispielsweise GPS-gestützte Landkarten, GPS-Navigation, Location Based Services, Standort-Status bei sozialen Netzwerken oder Geotagging bei Fotos.
• Standardmäßig installiert ist Ovi Karten, allerdings ohne sprachgesteuerte GPS-Navigation. Ich verstehe leider nicht, warum Nokia dies nicht anbietet. Ich berichte selbstverständlich, sobald sich an diesem ‘bedauerlichen’ Zustand etwas ändert!

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E-Mail / Messaging inklusive Mail For Exchange
Das N900 bzw. Maemo 5 verfügt über einen eingebauten E-Mail Client, der beispielsweise folgende Möglichkeiten liefert: Verwaltung von bis zu zehn E-Mail-Konten, mehrere Protokolle (Exchange, IMAP4, POP3, SMTP), Unterstützung für Microsoft Outlook-Synchronisierung (von Kontakten, Kalender und Notizen) sowie Unterstützung für E-Mail-Anhänge und für HTML-E-Mails.
Darüber hinaus steht Mail For Exchange bereit, damit es auch – so halbwegs – bei der Synchronisation mit einem Microsoft Exchange-Server klappt.

Vollwertiger Web-Browser powered by Mozilla
Ein Highlight ist der standardmäßige Web-Browser, der keine Kompromisse eingeht. Es handelt sich um einen vollwertiger Web-Browser powered by Mozilla (kennen wir auch von Firefox, den es übrigens auch fürs N900 gibt) mit Support für Adobe Flash Player 9.4 (10.1 folgt dann nächstes Jahr) sowie Unterstützung für AJAX (Javascript, XML), HTML, XHTML, CSS oder wie die Technologien auch immer heißen mögen. Da gibt es (fast) keinen Unterschied mehr zum Web-Browser am Notebook. Außer vielleicht bei der maximal Auflösung von 800×480 Pixel; aber um soviel sind Netbooks dann auch wieder nicht hochauflösender (i.d.R. 1.024×576 Pixel).

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• Zum Web-Browser lassen sich bei Bedarf XPI-basierende Add-ons installieren.
• Private Daten wie Passwörter, Cache, Cookies & Co sind einzeln oder gesammelt löschbar. Die Passwörter sind dabei praktischerweise extra ausnehmbar.
• Der Web-Browser kann mit den Fingern oder dem Stift bedient werden.
• Kreisbewegungen mit dem Finger am Bildschirm vergrößern bzw. verkleinern die Ansicht einer Website (je nachdem, in welche Richtung gedreht wird).
• ‘Wischt’ man mit dem Finger von links kommend in den Web-Browser, so wird der Cursor-Modus aktiviert. Es erscheint ein kleiner Mauszeiger am Bildschirm, denn man mit dem Finger (oder dem Stift) verschieben kann. Das erleichtert oftmals die Auswahl auf Webseiten.
• ‘Wischt’ man mit dem Finger von rechts kommend in den Web-Browser, so wird die Historie geöffnet. In der können wir dann bequem blättern.

Unterstützung für Nokia Ovi Services
Das N900 unterstützt auch schon manche Ovi Services wie beispielsweise Ovi Share oder Ovi Dateien. Dazu ist eine einmalige Anmeldung notwendig. Wer noch keinen Nokia / Ovi Account hat, der sollte sich sogleich einen Benutzernamen unter www.ovi.com holen.

Applikationen jetzt und künftig
Maemo 5 ist ein junges Betriebssystem. Standardmäßig ist viel dabei, optional schon so manches erhältlich. Die Entwickler-Community (Stichwort Linux) ist gerade im Aufbau und da werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch jede Menge toller Software – vielfach als Open Source – bekommen.
• Was beim N900 standardmäßig oben ist: Kalender, Kontakte, Fotos, Telefon, Kamera, Gespräche (SMS, Instant Messaging), Uhr, Wecker, Rechner, Notizen, PDF-Reader, Dateimanager, RSS, Skizze, Backup sowie Spiele (Blocks, Chess, Marbles, Mahjongg).
• Alle Programme werden im Programm-Manager verwaltet. Dazu gehören das Herunterladen, das Deinstallieren und das Aktualisieren.

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• Programm stehen in unterschiedlichen Programmkatalogen bereit (lassen sich auch manuell hinzufügen bzw. deaktivieren) und sind in Kategorien (z.B. Büro, Multimedia, Internet, Programmierung, Spiele, Desktop oder Dienstprogramme) unterteilt.
• Der Programm-Manager benachrichtigt uns automatisch bei Updates. Egal ob es sich um Updates vom System oder von externen Applikationen handelt.
• Es gibt für Maemo 5 auch einen eigenen Ovi Store. Die Verwaltung der Programme erfolgt aber auch hier immer im Programm-Manager.
• Updates des Betriebssystem können via FOTA (Firmware-over-the-Air) oder über den Nokia Software Updater am PC erfolgen. Gibt es ein neues Firmware-Update, so bekommt man eine Benachrichtigung vom Programm-Manager. Firmware-Updates sind ohne Daten/Programm-Verlust möglich – ich empfehle aber trotzdem vorher zu sichern.

Panorama Desktop mit Themen, Widgets, Shortcuts, Lesezeichen und Kontakten
Der Panorama Desktop, genau genommen sind es deren vier an der Zahl, erlaubt die freie Platzierung von  Widgets (z.B. RSS, Kalender, Wetter, Standort, Facebook, …), von Shortcuts (für standardmäßige und installierte Programme), von Lesezeichen (im Web-Browser) und von Kontakten.
• Der Desktop kann mit wählbaren Themen optisch individualisiert werden. Im Web gibt es schon ein paar davon. Das Angebot an Themen und Hintergrundbildern aller Art wird in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich ‘explodieren’.

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• Auf Wunsch kann jedem der vier Desktops ein eigenes Hintergrundbild (Wallpaper) zugeordnet werden.
• Nettes Details: Kontakt-Shortcuts zeigen beispielsweise auch gleich den Status der Person.
• Die Widgets, Shortcuts, Lesezeichen und Kontakte lassen sich frei am Bildschirm platzieren, zwischen den Desktops verschieben oder bei Bedarf überlappen.
• Der Panorama Desktop wird ausschließlich im Querformat angezeigt und kann nach links oder nach rechts per Touch durchgeblättert werden.
• Mir persönlich sind vier ‘Homescreens’ zu wenig. Ein paar mehr davon wären eine feine Sache.

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Ich mag sie: Die ‘Status Bar’ sorgt für einen schnellen Überblick
Gleich rechts neben der – ganz links oben befindlichen – Menütaste werden die aktuelle Uhrzeit, die Empfangsqualität, der Akkustand sowie weitere Informationen angezeigt. Tippt man auf diesen Bereich, so öffnet sich die Status Bar mit maximal acht Einträgen (sind es mehr, so werden diese automatisch ausgeblendet). Die Anzahl hängt davon ab, welche Service aktiv sind und welche nicht. Dazu gehören beispielsweise Uhr/Kalender, Netzwerk, Internet-Verbindung, WLAN, Bluetooth, Mail For Exchange, Akku, USB, Präsenz, Profile und noch so manches mehr.
Instant Messaging, Verfügbarkeit, Standort & Co.
Instant Messaging ist direkt ins Betriebssystem integriert und gleich den Kontakten zugeordnet. Die Darstellung von IM-(Chat-)Mitteilungen (ebenso wie die SMS) werden in Form von Konversationssträngen angezeigt.

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In der Verfügbarkeit (ist mit zwei Klicks über die Statusbar aufrufbar) werden alle Konten gesammelt – beispielsweise Google Talk, Ovi, Skype oder SIP. Darüber hinaus stehen folgende Möglichkeiten bereit:
• Status: Online, Besetzt oder Offline.
• Persönliche Statusmeldung.
• Mein Standort: nicht anzeigen, Stadtebene, Bezirksebene oder Straßenebene.
Das möge an dieser Stelle mal genügen. Weitere Informationen stehen dann in den diversen Praxis-Workshops.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder XING
Da am N900 ein vollwertiger Browser und ein hochauflösender Bildschirm zur Verfügung stehen, braucht man keine eigenen Applikationen für soziale Netzwerke. Ich nutze beispielsweise Facebook, Twitter und XING direkt in der vollen Version. Die entsprechenden Zugangsdaten lassen sich direkt im Web-Browser speichern.
Es wird aber sicherlich künftig auch spezielle Applikationen für soziale Netzwerke geben, die man dann alternativ oder ergänzend verwenden kann – oder auch nicht.
Interessant sind aber sicherlich die Widgets für den Desktop. Für Facebook ist solch ein Widget schon standardmäßig dabei, um die aktuellen Statusmeldungen – scrollend – im Überblick anzuzeigen.

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Ein paar Worte zum Akku und zum Stromverbrauch
Das N900 wird mit einem 1.320 mAh Wechselakku (BL-5J) ausgeliefert. Ob der Leistung scheint mir dies ein wenig schwach dimensioniert – ich meckere aber bei jedem Akku. Zumindest 1.500 mAh hätte ich mir aber schon erwartet.
In der Praxis sieht dann die Sache wie folgt aus: Wie immer kommt es darauf an, welche Kommunikationsformen in welcher Intensität genutzt werden. Bluetooth kann man mittlerweile vom Stromverbrauch her fast vernachlässigen. WLAN ist auch so halbwegs im Griff. Was enorm am Akku saugt, dass sind HSPA (speziell bei aktivierter Push-Funktionalität) und GPS. Bei Vollbelastung schaffe ich keinen ganzen Arbeitstag (klappt aber auch bei anderen Smartphone nicht). Bei ‘normaler’, leicht intensiver Nutzung sollte der Tag drinnen sein.
• Der Netzadapter wird über microUSB angeschlossen. Das Laden kann auch via USB-Kabel über den PC erfolgen.
• Mein Wunsch wäre eine Akkuanzeige in Prozent. Die jetzigen Balken sind mir zu unberechenbar. Aber vielleicht schreibt ja jemand bald solch ein Tool fürs Statusmenü.
• Tipp: Legt euch ein – optional erhältliches – Micro-USB-Ladekabel für den Zigarettenanzünder zu. Meines liegt schon im Auto.

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Möchte ich nicht mehr missen: TV-Ausgang
Eine tolle Funktion ist der TV-Ausgang, also die Möglichkeit via der 3.5mm AV-Buchse den Bildschirminhalt auf einen Fernseher, einem Monitor oder einen Beamer auszugeben. Das passende Kabel ist im Lieferumfang enthalten – eventuell notwendige Adapter sind sicherlich im Fachhandel erhältlich.
• Die Ausgabe erfolgt im Format 16:9 mit einer Auflösung von 800×480 Pixel.
• Einsatzgebiete sind beispielsweise Präsentationen, Software-Demonstrationen oder Videos.
• Nett wäre, wenn über TV-Out – wie beispielsweise bei Netbooks – eine etwas höhere Auflösung möglich gewesen wäre. Ich weiss aber nicht, ob das auch technisch realisierbar wäre.

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Synchronisation über Kabel und/oder Over-the-Air
Es stehen mehrere Möglichkeiten bereit, um Kontakte, Termine, Aufgaben oder Notizen zwischen dem N900 und einem Server oder Desktop zu synchronisieren. Ohne ins Details zu gehen oder Erfahrungsberichte zu haben, sind dies die Synchronisation mit Exchange (über Mail For Exchange), mit Google (über ActiveSync von Mail For Exchange), via USB mit Windows PCs (über die Nokia PC Suite) oder via OTA (Over-the-Air) mit Web-Services. Achtung: Nicht jede der oben angeführten Möglichkeiten unterstützt alle Funktionen. So kann beispielsweise Mail for Exchange keine Notizen synchronisieren.
• Wie es mit Linux PCs aussieht, weiß ich leider nicht. Da wird es aber sicherlich bald passende Informationen dazu geben.
• Ob es ein iSync-Plugin für den Mac geben wird, ist mir leider nicht bekannt. Aber vielleicht entwickelt auch Mark/Space bald ein ‘The Missing Sync for Maemo’.

Wie schaut’s bei Office-Dokumenten aus?
Anführen möchte ich auch das Thema Office-Dokument – also Word, Excel, PowerPoint und PDF.
• Standardmäßig steht ein PDF-Reader bereit, der ganz gut funktioniert.

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• Optional erhältlich ist ‘Documents to Go’ von DataViz zum Ansehen von Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten. Diese Applikation ist kostenpflichtig.
• Bald erhältlich dürfte von Nokia selbst ein Open Source Office-Paket sein, das auf KOffice basiert. Mehr dann in einem eigenen Testbericht, sobald es verfügbar ist.
• Was sich aus der im Sommer 2009 geschlossenen Kooperation zwischen Microsoft und Nokia für Maemo 5/6 ergibt, das ist mir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Bunt gemischt: ein paar weitere Informationen und Erfahrungen
• Es stehen lediglich zwei Profile bereit: Allgemein und Stumm (jeweils mit individuellen Einstellungen). Man kann auch keine eigenen Profile hinzufügen.
• Ein LED-Benachrichtigungslicht neben dem Bildschirm steht für diverse – einzeln aktivierbare – Anzeigen bereit: Gerät eingeschaltet, verpasster Anruf, Textmitteilung empfangen, E-Mail erhalten, IM erhalten, Akku wird geladen und/oder andere Benachrichtigungen.
• Die Benachrichtigungs-LED kennt drei Statusfarben: Grün = Batterie ist voll geladen, Orange = Batterie lädt, Blau = Benachrichtigung von Applikationen.
• Wer die diversen Antennen suchen sollte: GSM befindet sich auf der rechten Seite, WLAN/Bluetooth oben und GPS links oben (von vorne gesehen im Quermodus).

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• Das N900 beherrscht ‘Smart Dialing’. Das heißt, man beginnt den Namen der gesuchten Person zu schreiben und in Echtzeit werden am Bildschirm gleich die passenden Kontakte angezeigt.
• Oben am Gerät befindet sich – wie schon zu Anfang beim Rundgang erwähnt – die Profil-Taste. Drückt man diese leicht, so stehen folgende Möglichkeiten bereit: Ausschalten, Gerät sichern, Allgemein / Stumm, Offline / Online Modus, Bildschirm & Tastatur sperren sowie Telefon bereit.
• Im Task Manager werden die laufenden Programme immer live (verkleinert) angezeigt. Das heißt, wenn sich in diesem Programm etwas tut, so wird dies auch in der verkleinerten Darstellung dargestellt.
• Es gibt kein direktes Anrufen der Mailbox mit der Taste ‘1′ (wie wir es von anderen Smartphones her gewohnt sind). Also gehört für die Mailbox ein eigener Kontakt angelegt, den man sich bei Bedarf zur schnellen Wahl auf den Desktop legen kann.
• Im Programm-Menü stehen leider keine Ordner bereit. Alles wird unter ‘Mehr…’ aufgelistet. Zudem kann man die Symbole darin auch nicht verschieben. Neuinstallierte Programme werden einfach am Ende hinzugefügt. Das kann nach einiger Zeit ziemlich unübersichtlich werden.
• Was mir weniger gefällt, sind die Programmsymbole. Hier hätte man etwas ‘kreativer’ sein können. Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob man diese ändern kann. Wir werden es aber bald wissen oder besser formuliert sehen.
• Zum Abschluss noch ein Satz zum Thema Spiele. Dank des schnellen Prozessors, des 3D-Grafikbeschleunigers und dem Bewegungssensor wird das Thema Spiele eine wichtige Rolle am N900 spielen. Einfach mal das kostenlos erhältliche ‘Bounce 3D herunterladen’ und spielen. Dann wird sogleich klar, was ich meine.

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Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem N900 selbst der BL-5J Akku, das AC-10 Ladegerät, der CA-146C Ladeadapter, das WH-205 Stereo-Headset, das CA-75U Video-Out Kabel sowie ein Reinigungstuch.

Zusammengefasst: Das N900 ist ein vielversprechender mobiler Computer, der besonders durch seine Schnelligkeit und den zahlreichen Möglichkeiten überzeugt. Die technischen Leistungsdaten sind beeindruckend und dank des offenen Betriebssystems Maemo 5 wird – in Zukunft – auch kein Mangel an Applikationen und Spielen herrschen. Wenn man das N900 ‘nur’ als Smartphone sieht, so ist es zu schwer, zu gross, zu wenig für den Massenmarkt optimiert und es gibt zu wenig Applikationen.
Ich sehe das N900 für die Zielgruppe Entwickler und technisch Interessierte. Wer das N900 mit dem Symbian S60-, iPhone- oder Android-Smartphone vergleicht, der vergleicht die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen – und das bekanntlich nicht zielführend. Das N900 ist ein mobiler Computer mit Telefonie-Möglichkeiten – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

www.nokia.at/n900


Quelle: maemo.pocket.at » NokiaAppForum